Übungen

09. Juni 2018 - Platz 13 beim Bezirksentscheid

Samstag Morgen, 05:30 Uhr: Zwei Wochen nach dem Kreisentscheid bei dern Hessischen Feuerwehrleistungsübungen standen wir als ausrichtende Feuerwehr wieder in den Startlöchern um  Brötchen zu belegen, Kaffee zu kochen, Tische und Bänke zu stellen, den Grill anzuheizen und das Mittagessen vorzubereiten. Auch die Getränkestände, das Küchenzelt und das Schiedsrichterbüro waren aufzubauen und einzurichten. 

14 Gruppen und Staffeln aus dem Gebiet des Regierungspräsidiums Darmstadt, darunter drei aus der Wetterau (Ober-Mockstadt, Dorheim und Echzell) kämpften um den Einzug zum Hessenentscheid. Diesen haben wir dieses Mal verpasst, werden aber - als drittbestes Team der Wetterau - im nächsten Jahr wieder antreten.

Wir senden herzliche Grüße nach Ober-Mockstadt, die im September ihren Titel als Hessenmeister 2017 verteidigen werden und wünschen bereits heute alles Gute für  den Wettkampf in Hungen. 


26. Mai 2018 - Echzell nimmt am HFLÜ-Bezirksentscheid teil

Bericht zum Kreisentscheid auf den Seiten des KfV Wetterau


22. April 2018 - 1. Platz beim Pokalwettkampf in Uerzell

Zum Saisonauftakt gelang einer Gruppe (zusammengestellt aus beiden Echzeller Wettkampfgruppen) in Uerzell/Steinau a. d. Straße beim Pokalwettkampf zur Hessischen Feuerwehrleistungsübung ein unglaublicher erster Platz mit 99%! Bei strahlendem Sonnenschein gelang der Mannschaft um Wehrführer Michael Stoll diese Generalprobe, vier richtig angelegte Knoten brachten den Vorsprung zum zweiten Platz!  

Text: Anja Stoll - Bilder: Kay Koburger


10. April 2018 - Echzeller Wehren simulieren Tagesalarm

Die Tagesalarmbereitschaft – sie ist wie in vielen anderen Feuerwehren auch in Echzell ein Thema. Denn während früher die Einsatzkräfte vor Ort ihrem Beruf nachgingen, pendeln viele mittlerweile zum Arbeitsplatz solche Distanzen, dass sie für einen Einsatz innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist von zehn Minuten nicht zur Verfügung stehen. Dementsprechend ist eine gute Zusammenarbeit aller Echzeller Wehren, speziell während des Tages, unabdingbar. 

Am Abend des 10. April war es soweit: Der erste Termin dieser Ausbildungsserie stand an und die Gemeindebrandinspektoren Jan Rudel und Stefan Hofmann hatten entsprechende Übungsobjekte ausgesucht und ein Übungskonzept für den Abend ausgearbeitet.

Nach einer kurzen Begrüßungsrunde am Feuerwehrhaus Römerstraße mit allen vier beteiligten Ortsteilfeuerwehren gab es eine kurze Einweisung in die Inhalte und Ziele. des Trainings. So ging es primär um die Zusammenarbeit der Kräfte in Tagesalarmstärke in den verschiedensten Zusammensetzungen an Personal und Fahrzeugen und um das Umschalten der Funkgruppen im Digitalfunk. 

Stefan Hofmann forderte zunächst das LF16/12 aus Echzell sowie das TSF-W und den MTW aus Bingenheim an das Übungsobjekt Gemeindeverwaltung. Dort musste ein Feueralarm abgearbeitet werden. Erschwerend kam hier dazu, dass der nächste verfügbare Hydrant etwas weiter entfernt simuliert wurde. Dieses Einsatzszenario lag sehr nah an der Realität eines Einsatzes am Tage und hat gezeigt, wie wichtig die Koordination und Kommunikation der verschiedenen Kräfte aus den Ortsteilen ist. 

Die zweite Einsatzstelle wurde auf einer anderen Digitalfunkgruppe abgewickelt, als die Fahrzeuge LF10 aus Echzell, LF8/6 aus Gettenau und das TSF aus Bisses den Kindergarten Rappelkiste anfuhren. Ein Feuer war in der Küche ausgebrochen. Auch hier wurde angenommen, dass der nächste Hydrant ausgefallen ist und es so entsprechend länger dauerte, bis die Wasserversorgung über das kommunale Netz aufgebaut war. Da an dieser Einsatzstelle zwei Fahrzeuge mit Wassertank eingesetzt waren, konnte die erste Wasserabgabe aus dem Tank des LF10 vorgenommen werden, während dieser gleichzeitig aus dem Tank des LF8/6 befüllt wurde. Als positiver Nebeneffekt der Übung konnte die Leistung der Hydranten geprüft werden. 

Die letzte Übung des Abends führte zum leerstehenden Rewe Markt. Hier konnten angesprochene Fehler der ersten Übung gleich korrigiert werden. Am Ende des Abends gab es durchweg positive Rückmeldungen von den Kameradinnen und Kameraden: Sehr nah dran am Tagesalarm und durch die speziellen Vorgaben der Übung (Fahrzeuge nicht voll besetzt, mehrere Ortsteile treffen aufeinander, Hydrant weiter weg) wirklich ein gelungener Auftakt der Übungsserie.

Text: Jan Rudel / Thomas Wettig - Bilder: Stefan Hofmann 


11. März 2018 - Endlich wieder nach draußen

Sonntag morgen, 09:30 Uhr und 12 Grad PLUS: Nach all den theoretischen Terminen in der dunklen Jahreszeit war es für die Echzeller Wehr heute wieder an der Zeit die Tore zu öffnen und die Fahrzeuge herauszuholen. Der 43er und der 44er freuten sich über das Tageslicht und die Truppe über die erste FwDv3-Übung des Jahres.


26. Februar 2018 - Atemschutzschulung der Feuerwehr Echzell

Heute konnten die Gemeindebrandinspektoren Stefan Hofmann und Jan Rudel 26 Kameradinnen und Kameraden aus allen Echzeller Ortsteilen zur diesjährigen Atemschutzschulung im Echzeller Feuerwehrhaus begrüßen.

Nach einer kurzen Einführungsrunde mit Vorschau auf den Verlauf des Abends referierte Jan Rudel zum Thema "den Brand lesen". Mittels einer Präsentation wurde sehr anschaulich gezeigt, welche besonderen Merkmale für die Feuerwehr und insbesondere für die Atemschutzgeräteträger bei einem Brand von immenser Wichtigkeit sein können. Bei entsprechender Deutung der Anzeichen kann man sich entsprechend vorbereiten, was die eingesetzten Feuerwehrkräfte als nächstes vom Feuer "erwarten" können.

Nacheinander ging man die Themengebiete "Rauch und seine Farben", "Wärme und die Auswirkungen", "Flammen und Temperaturen" sowie "Luftströme und Belüftungstaktik" anhand von Bildern aus Einsätzen und Versuchen durch. Begleitet wurde das Ganze mit anschaulichen Beispielen - so kann man z.B. bei einem geschmolzenen Getränkekasten (besteht aus PE) von Temperaturen von > 120 Grad C ausgehen. Matratzen (PU) schmelzen ab 85 Grad C und Stahl verliert ab 550 Grad C bereits 50% seiner Festigkeit.

Im Anschluss folgte eine Stationsausbildung in der Fahrzeughalle. Hierbei unterstützten die Kameraden Annalena Möckel, Dieter Koburger, Simon Schmadel und Sebastian Kapeller.

Es galt folgende Stationen zu durchlaufen:
Station 1        Notruf eines Atemschutztrupps wurde simuliert
Station 2        Kenntnisse und Tricks beim Umgang mit der Wärmebildkamera wurden gezeigt
Station 3        wichtige Ausrüstungsgegenstände wurden besprochen, bei eigenen Einsätzen durch Hitze  zerstörte Schutzausrüstung wurde gezeigt
Station 4        Hohlstrahlrohre mussten "blind" erkannt und eingestellt werden, der mobile Rauchvorhang wurde eingesetzt

Nach der erfolgten Schlussbesprechung zogen die Atemschutzgeräteträger ein positives Fazit des Abends und sind somit wieder für die nächsten 12 Monate in diesem Ausbildungssegment, gemäß der Feuerwehr Dienstvorschrift 7, Atemschutz (FwDV 7)  "im grünen Bereich".

Text und Bilder: Jan Rudel


02. Februar 2018 - Brandmeldeanlagen und Currysauce

Was genau sind Brandmeldeanlagen? Aufgrund welcher rechtlichen Vorgaben müssen sie wo eingebaut sein? Wie funktioniert die Technik und was für Komponenten sind für uns relevant? Was ist das „FSD“ und wie kommt man an den Generalschlüssel, um ein Objekt betreten zu können?  Um was handelt es sich beim Anzeigetableau und beim Feuerwehr-Bedienfeld? Was sind Laufkarten und wie wird eine „BMA“ zurückgesetzt? Um all diese Punkte ging es in einem gut ausgearbeiteten und sehr interessanten Vortrag von Kamerad Simon Schmadel, zu dem Wehrführer Michael Stoll 25 Echzeller Kameradinnen und Kameraden begrüßen konnte. Danach gab Michael Informationen zu den für uns wichtigen BMA im Gemeindegebiet: Das Bingenheimer Schloss mit der Lebensgemeinschaft, das Entsorgungszentrum in Grund-Schwalheim sowie der Rewe-Markt in Echzell. Er klärte u.a. auf, wo in den Fahrzeugen sich die Schlüssel für die „FSD“ sowie die Gebäudepläne befinden und wie im Einsatzfall vorzugehen ist. Zum Abschluss erinnerte er an die vielen Auslösungen der Brandmeldeanlagen in Bingenheim und Grund-Schwalheim in der Vergangenheit und an das große Glück, dass es sich meist um Fehlalarme, bzw. um Kleineinsätze handelte und dankte Simon für die Ausarbeitung des Unterrichts. Video Brandmeldeanlagen

Im Anschluss an den Unterricht beschäftigten uns die Hessischen Feuerwehrleistungsübungen, die am 26. Mai (Kreisentscheid Wetterau) und am 9. Juni (Bezirksentscheid RP Darmstadt) in Echzell ausgetragen werden.  Wie in den Vorjahren übernehmen wir u.a. die Verpflegung der Teilnehmer und Gäste, frei nach dem Motto "Ohne Mampf kein Kampf". Hierzu fand heute Abend eine Currysaucen-Verkostung statt, zu der die Kameraden Thomas Bönsel und Stefan Hofmann ihre Lieblingssaucen gekocht hatten und diese mit Rinds- und Bratwürsten präsentierten. Beide Saucen wurden als sehr lecker bewertet, aber nur eine konnte gewinnen: Mit knapper Mehrheit setzte sich Stefans Saucenrezept durch und dieses wird nun an den beiden Übungen für hoffentlich glückliche Currywurst-Fans sorgen.


19. Januar 2018 - Unterricht "UVV und mehr"
Im Rahmen der jährlichen Unterrichtung zu den Unfallverhütungsvorschriften referierte unser stv. GBI Stefan Hofmann am heutigen Abend speziell zu den Themen "Anfahrt zum Feuerwehrhaus im Einsatzfall" und das "Verhalten an der Einsatzstelle".

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08. Dezember 2017 - Funkübung
Zum letzten geplanten Treffen der Echzeller Einsatzabteilung im ablaufenden Jahr kamen 16 Kameradinnen und Kameraden ins Feuerwehrhaus. Die Wehrführer Michael Stoll und Thomas Diederich hatten, zusammen mit dem neuen Echzeller "02", Stefan Hofmann, eine Übung zum Thema Digitalfunk ausgearbeitet. In Zweiergruppen wurden die Fahrzeuge der Echzeller Feuerwehren besetzt, die zu einem imaginären Einsatz ausrücken und sich auf einem Bereitstellungsplatz einfinden mussten. Vom Abrücken aus dem Feuerwehrhaus zum Bereitstellungsplatz bis hin zur Abforderung zur eigentlichen Einsatzstelle wurde der Funkverkehr, wechselnd auf zwei DMO Kanälen und einer Einsatzgruppe im TMO, trainiert.

Im Rahmen der Übung informierte Michael, dass die Echzeller HRT neu programmiert wurden und die für uns wichtigsten Kanäle, egal ob im DMO oder TMO, ab sofort über den gedrückten großen Drehknopf direkt angewählt werden können.


11. November 2017 - Planspiel bei der FF Echzell
Selbstverständlich werden auch in der dunklen Jahreszeit Übungen durchgeführt. Diese finden in der Regel - aus meteorologischen Gründen - "Inhouse" statt. So auch am heutigen Abend, als sich 20 Kameradinnen und Kameraden im Unterrichtsraum des Echzeller Feuerwehrhauses trafen um an einem Planspiel teilzunehmen. Hierbei wurden verschiedene Einsatzsituationen angesprochen, simuliert und theoretisch geübt. Danke an Kamerad Thorsten Roos für die Vorbereitung und Durchführung.
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21. Oktober 2017 - Jahresabschlussübung im Bingenheimer Schloss

An diesem Samstag fand die traditionelle Abschlussübung der Feuerwehr der Gemeinde Echzell in Zusammenarbeit mit der DRK Bereitschaft Echzell statt. Als Übungsobjekt hatten die Bingenheimer Kameraden den Langbau im Schloss vorbereitet und hervorragend in Szene gesetzt. Die Alarmierung erfolgte durch die automatische Brandmeldeanlage der Einrichtung und der Übungseinsatz nahm seinen Lauf.

Wie in den ständig geltenden Regeln für dieses Objekt abgesprochen, fuhr auch bei diesem Übungseinsatz das Tragkraftspritzenfahrzeug aus Bingenheim als erstes in den Schlosshof ein, wo Einsatzleiter Marco Klein nach Sicht auf das Brandmeldetableau einen Trupp unter Atemschutz zur Erkundung des Dachgeschoss vorgehen ließ. An einigen Fenstern zeigten sich um Hilfe rufende Personen (gestellt durch Mitarbeiter der Lebensgemeinschaft und durch die Jugendfeuerwehr Echzell), die aufgrund der Rauchausbreitung das Gebäude nicht mehr verlassen konnten.

Mittlerweile war auch die Drehleiter der Feuerwehr Friedberg an der Einsatzstelle eingetroffen und wurde durch Einweiser in den Schlosshof geleitet. Dort angekommen wurde sofort mit der Menschenrettung begonnen, bevor über das Wenderohr der Drehleiter die Brandbekämpfung des Dachstuhls eingeleitet wurde. Die Wehren Echzell, Bisses und Gettenau wurden vom Einsatzleiter ebenfalls in die Lage eingewiesen und bekamen den Auftrag, zur Unterstützung weitere Atemschutzgeräteträger in den Schlosshof zu bringen, die Wasserversorgung vom Teich der Lebensgemeinschaft aus in den Schlosshof herzustellen sowie auf der rückwärtigen Seite mit Steckleitern die Personenrettung sowie auch von hier aus die aus die Brandbekämpfung vorzunehmen. Parallel baute das DRK einen Behandlungsplatz für die geretteten Personen im Schlosshof auf. Die Funkkommunikation erfolgte während der gesamten Übung auf drei verschiedenen Digitalfunkgruppen.

Hauptziele der Übung waren, die Ortskenntnisse an diesem Objekt zu vertiefen, die reguläre Einsatzentwicklung ohne vorherige Einteilungen zu bewerkstelligen, die Wasserversorgung aus dem Hydranten im Schlosshof zu testen, eine Wasserversorgung aus dem Teich sicherzustellen sowie die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Friedberg sowie dem DRK zu proben. Hierzu hatten die Kameraden aus Bingenheim im Vorfeld Bilder des Langbaus angefertigt und mit "Flammen" versehen. Diese Bilder wurden den Fahrzeugführern für eine realistischere Darstellung der Lage übergeben.

Bei der anschließenden Besprechung im Echzeller Feuerwehrhaus bedankten sich Bürgermeister Wilfried Mogk sowie Gemeindebrandinspektor Jan Rudel bei den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden der Gemeinde, der Besatzung der Friedberger Drehleiter sowie dem DRK Echzell für die gezeigten Leistungen. Besonderes Lob gab es für die Bingenheimer Feuerwehr für die professionelle Ausarbeitung der Übung. Darüber hinaus ging der Dank an die die Geschäftsführung und die Hausmeister der Lebensgemeinschaft für die Möglichkeit, in und an dem Objekt zu trainieren.  Natürlich gab es auch Kritikpunkte, die es bei den nächsten Übungen und Einsätzen zu beachten gilt. GBI Jan Rudel freute sich im Nachgang über die Anwesenheit von Bürgermeister Wilfried Mogk, dem Beigeordneten Werner Müller sowie sehr vielen Bewohnern der Lebensgemeinschaft sowie Bürgern aus allen Ortsteilen über das große Interesse an der Übung. Eine besondere Erwähnung gab es auch für eine neue Kameradin und Kameraden in der Feuerwehr: Emmelie Reuhl, Patrick Kapeller (reaktiviert), Simon Schmadel (neuer Mitarbeiter im Rathaus) und Fabian Vetter (Mitarbeiter Firma La Strada) werden uns in Zukunft unterstützen. Vielen Dank für euer Engagement.

Bilder von Daniela Traud und Jan Rudel, vielen Dank dafür.

Mehr Bilder findet ihr aus Platzgründen auf unserer Facebookseite


05. August 2017 - Katastrophenschutzübung des Wetteraukreises "Periculum 2017"

Heute fand am Entsorgungszentrum in Grund-Schwalheim eine Katastrophenschutzübung des Wetteraukreises statt.

Den Bericht findet ihr auf den Seiten des Kfv Wetterau

Mehr Bilder sowie ein Video findet ihr aus Platzgründen auf unserer Facebookseite

Unser Video mit anfahrenden Fahrzeugen gibt es HIER

Ein externes Video zur Anfahrt der Einsatzkräfte findet ihr auf Youtube


10. Juni 2017 - Bezirksentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsübungen in Idstein

Nach dem Erfolg beim Kreisentscheid fuhr unsere Wettkampfgruppe am sehr frühen Morgen mit dem 1/44 nach Idstein. Dort angekommen, wurden motiviert die Fragebögen ausgefüllt bevor über 20 EchzellerFans, darunter Bürgermeister Willi Mogk, das Übungsgelände erreichten.  Angefeuert durch die Echzeller Cheerleader gab unsere Gruppe bei der praktischen Übung alles. Doch die gegnerischen Teams waren einfach zu stark, so dass wir (nur) auf Platz 13 landeten. Doch alleine das Erreichen des Bezirksentscheides hat gezeigt, dass wir Gewinner sind. Wir müssen halt nur noch ein wenig besser werden. Herzliche Grüße senden wir an dieser Stelle an die FF Ober-Mockstadt die - wie erwartet - den ersten Platz belegte sowie an die FF Wohnbach, die den achten Platz erreichte. Selbstverständlich wurden beide Teams bei ihren Übungen von unseren Cheerleadern angefeuert (Wir sind die Werrerraa). Im nächsten Jahr werden wir erneut angreifen. Hier wird es besonders spannend, denn Kreis- und Bezirksentscheid werden beide in Echzell ausgetragen. HAVE FUN, BEING A TEAM!


20. Mai 2017 - Kreisentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsübung in Echzell

Wochenlanges körperliches Training und das Studieren der Schulungsunterlagen haben sich gelohnt. Die Gruppe „Echzell I“ (Stefan Hofmann (Gf), Annalena Hofmann (Me),  Sebastian Bönsel (Ma), Florian Mück (ATF), Mirco Michel (ATM), Philipp Hinkel (WTF), Maxi Roos (WTM), Martin Kirchner (STF) und Gero Fleischer (STM) belegte mit 99% den dritten Platz und fährt am 10. Juni 2017 zum Bezirksentscheid nach Idstein. Dort vertreten die Echzeller, gemeinsam mit der FF Ober-Mockstadt (Platz 1 – 100%) und der FF Wohnbach (Platz 2 – 99,34%) den Wetteraukreis.

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Die Gruppe „Echzell II“ (Michael Stoll (Gf), Florian Wilhelm (Me), Annalena Möckel (Ma), Thomas Diederich (ATF), Holger Günther (ATM), Dieter Koburger (WTF), Markus Suppus (WTM), Tanja ter Schüren (STF) und Christine Frels (STM) kam mit 97,33% auf den stolzen fünften Platz bei insgesamt 21 teilnehmenden Teams.

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Die Ausrichtung der Veranstaltung, die die FF Echzell zum wiederholten Mal übernahm, war in diesem Jahr eine äußerst spannende Angelegenheit. Bis spät in die Nacht regnete es so stark, dass die Wiese hinter dem Feuerwehrhaus nicht befahrbar war. Somit wurde der Aufbau „gedreht“, so dass die Teams von dem befestigten Weg am Tennisgelände aus in den Parcours starten konnten. Gleichzeitig war zum ersten Mal ein zweiter Getränkestand, direkt auf dem Übungsgelände, aufgebaut, der von den Kameradinnen und Kameraden sehr gut angenommen wurde. An dieser Stelle sagen wir der Jugendfeuerwehr, den Landfrauen Echzell und dem ASV Reichelsheim für ihre Unterstützung und Hilfe ganz herzlichen Dank.

Text: Thomas Wettig / Bilder: Thomas Wettig, Martin Schäfer und Jan Rudel / Weitere Bilder findet ihr in der Facebookgruppe


29. April 2017 - Hilfeleistungsübung der Echzeller Feuerwehren

Während das eigentliche Löschen von Bränden durch Prävention, Aufklärung und moderne Technik in den Hintergrund rückt, sehen sich die Feuerwehren immer mehr mit dem Thema Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen konfrontiert. Um auch hier auf einem aktuellen Ausbildungsstand zu sein, hatten die Wehrführer Jörg Wetzstein und Thomas Diederich die Kameradinnen und Kameraden aller Echzeller Wehren für den 29. April zu einer gemeinsamen TH-VU Übung (Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfall) am Echzeller Feuerwehrhaus eingeladen.

Nach einer theoretischen Einweisung, bzw. Auffrischung, hatte jede(r) die Möglichkeit, mit Rettungsschere, Spreizer und der Säbelsäge an mehreren Altfahrzeugen zu trainieren und den besten Rettungsweg für die „Verletzten“ zu finden. Diverse realistische Szenarien, wie z.B. dem Auffahrunfall eines Pkw auf einen Traktor mit Pflug oder einem Pkw an einem Baum forderten die Teilnehmer(innen). So mussten die Fahrzeuge zunächst mit Rüstholz, „Stab-Pack“ oder „Stab-Fast“ stabilisiert werden bevor entschieden wurde, über welche Zugänge und mit welcher Technik die „Verletzten“ möglich schonend und dennoch schnell aus den Fahrzeugen befreit werden sollen.

Der Leiter der Echzeller Feuerwehren, Jan Rudel, der die Übung mit großem Interesse verfolgte, zeigte sich vom Ablauf sehr zufrieden und bedankte sich bei den Kameraden der Feuerwehr Gettenau für die Organisation dieser anspruchsvollen Veranstaltung. Die FF Gettenau hat vor einigen Jahren Baumstämme bearbeitet und Betonschweller angeschafft, die realistische Übungsszenarien zulassen. Ein besonderer Dank galt in diesem Zusammenhang Horst Mogk und Thomas Preiß, die mit ihren Maschinen  für „Bewegung“ sorgten.

Moderne Technik, ständige Fortbildung und motivierte Feuerwehrleute stehen für die Sicherheit in der Gemeinde. An 24 Stunden und sieben Tagen in der Woche. Freiwillig!

Text: Thomas Wettig - Bilder: Sibylle Wetzstein


12. April 2017 - Mehrzweckzug & Druckbelüfter - FF Echzell

Trotz Champion League und dem Spiel der Bayern gegen Madrid (1:2) sowie Dortmund gegen Monaco (2:3) konnte Wehrführer Michael Stoll 13 Kameradinnen und Kameraden zur Übung begrüßen und in zwei Gruppen einteilen. Bei der ersten Station unter Thomas Diederich wurde das Thema Druckbelüfter behandelt. Thomas ging u.a. auf die verschiedenen in der Gemeinde befindlichen Lüftertypen, Vor- und Nachteile sowie anhand eines Elektrolüfters auf die korrekte Bedienung ein. Danach wurde das Treppenhaus verraucht, eine Austrittsöffnung geschaffen und das Gebäude rauchfrei gemacht. An Station zwei, betreut von Thorsten Roos, ging es um die Bedienung des Mehrzweckzuges, der Möglichkeiten und Grenzen im Einsatzfall sowie um die zu beachtenden Sicherheitsvorgaben. Ein interessanter und gut vorbereiteter Übungsabend. Vielen Dank an Thomas und Thorsten für die Ausarbeitung und Durchführung.


10. März 2017 - Stationsausbildung FF Echzell

Am heutigen Abend stand bei der Feuerwehr Echzell Stationsausbildung an. Das "beliebteste Übungsthema" eines jeden Feuerwehrangehörigen sind wohl die Knoten und Stiche, die nicht nur an der Leistungsübung schnell und korrekt angelegt werden müssen. Auch im Einsatzfall sollen mit Knoten sichere Verbindungen hergestellt werden, die anschließend einfach zu lösen sind. Ob Mastwurf, Schotenstich, Achterknoten oder  Halbschlag: Unser "Knotengott" Dieter Koburger nahm sich viel Zeit, um den neuen Kameraden das Thema näherzubringen und den "Alten Hasen" die Techniken in Erinnerung zu rufen. - Die zweite Übungsstation hatte Stefan Hofmann übernommen und erklärte zunächst alles Wesentliche zur korrekten Verwendung der Hebekissen, bevor das Wissen am KdoW live umgesetzt wurde. Im Anschluss wurde die Handhabung des Sprungretters erklärt, bevor dieser in der Halle aufgeblasen wurde. Eine sehr gut vorbereitete Übung mit viel Spaß bei allen Beteiligten.

Text TW - Bilder MS


08. März 2017 - Atemschutzunterricht - Alle Echzeller Feuerwehren

Nach dem letzten "großen" Atemschutzunterricht im Februar 2016 konnten GBI Jan Rudel und die Wehrführer Michael Stoll und Thomas Diederich am heutigen Abend 26 der 34 Atemschutzgeräteträger aus allen Echzeller Wehren sowie vier Kameraden aus Heuchelheim im Echzeller Feuerwehrhaus begrüßen. Im theoretischen Teil gab Thomas Diederich allgemeine und aktuelle Informationen, bevor er sich im speziellen den Themen Rauchvorhang und Notfalltasche widmete. Ausführlich wurde der Atemschutzunfall am 1. Januar 2016 in Köln besprochen, bei dem zwei Kameraden verletzt wurden. Den praktischen Teil übernahm Jan Rudel mit sieben Kameraden unter Atemschutz und dem Einsatz der Wärmebildkamera. Besonderer Wert wurde hierbei auf die Atemschutzüberwachung gelegt. Ein interessanter und informativer Abend, der die korrekten Einsatzabläufe wieder in das Gedächtnis aller Anwesenden gerufen hat.

Text TW - Bilder MS/JR


03. Februar 2017 - Unterricht FF Echzell

In zwei Gruppen konnten am Abend die Kameradinnen und Kameraden eingeteilt werden. Nicht nur im Vorfeld auf die KatS-Großübung im August referierte der stv. Wehrführer Thomas Diederich zu den  Themen "GAMS-Regel" und Bereitstellungsraum. Wie gehe ich bei Gefahrgutunfällen vor? Welche räumlichen Abstände sind einzuhalten? Wo bekomme ich Informationen zu den Gefahrstoffen? Was ist ein Bereitstellungsraum? Was ist hierbei zu beachten?  

Im Nebenraum kümmerten sich in der zweiten Gruppe Wehrführer Michael Stoll und Mark Henrich, Kamerad und Disponent der Leitstelle Wetterau, um das Thema Digitalfunk. Alle Einsatzkräfte benötigen permanente Auffrischung zum Umgang mit HRT, MRT, TMO, DMO, etc. Schwerpunkt der Ausführungen waren die Statusmeldungen 1-6 im Trunk-Modus, die den sprachlichen Funkverkehr vermeiden.

Die Gruppen wechselten entsprechend, so dass sich am Ende des Unterrichts alle wieder auf einem aktuellen Wissensstand befinden.


13. Januar 2017 - Unterricht FF Echzell
25 Kameradinnen und Kameraden kamen zur ersten Schulung des neuen Jahres, worüber sich Michael und Thomas sehr freuten. In zwei Gruppen wurden in der Fahrzeughalle die Themen "UVV" und Fahrzeugkunde behandelt sowie die Neuanschaffungen des Feuerwehrvereins vorgestellt: Aus Vereinsgeldern wurden vier moderne Stab-Pack Systeme beschafft, die bei Verkehrsunfällen zur Stabilisierung von Fahrzeugen verwendet werden. Diese sind auf dem LF 16/12 (1/44) verlastet. Weiter wurde ein weiterer Wassersauger gekauft, der uns beim nächsten Hochwassereinsatz unterstützen wird. Auch ein neuer Dekamax, ein Kleinlöschgerät als Ersatz für die alte Kübelspritzentechnik, wird nun auf dem LF 10/6 (1/43) Verwendung finden. Ein solches Gerät der Firma Febbex mit dem umweltfreundlichen Löschmittel Prevento befindet sich bereits seit einem Jahr auf unserem KdoW (1/10) und kann vortrefflich bei Klein- und Entstehungsbränden eingesetzt werden. So als, zum Beispiel am Kindergarten "Rappelkiste", ein Papierkorb in Brand gesetzt wurde. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass die Echzeller Feuerwehren bereits seit Jahren das umweltfreundliche und zu 100% biologisch abbaubare Schaummittel Ifoam benutzen und auf den, bei den Feuerwehren gewöhnlich verwendeten und umwelttechnisch bedenklichen, AFFF-Schaum verzichten.

12. November 2016 - Kettensägenunterweisung FF Echzell
Die Feuerwehren kommen nicht nur bei Feuer zum Einsatz. Das breit gefächerte Aufgabengebiet umfasst auch die Arbeit nach Sturmschäden, wenn z.B. Bäume von einer Straße entfernt werden müssen oder Bäume auf Pkw gefallen sind. Um auch diese Aufgaben bewältigen zu können, ist eine entsprechend aktuelle Ausbildung notwendig. Deshalb hatte Wehrführer Michael Stoll "seine" Wehr zu einer (erneuten) Motorkettensägenunterweisung eingeladen.

Am Abend des 11. November trafen wir uns im Feuerwehrhaus, wo Kamerad Thorsten Roos im theoretischen Teil zunächst an die notwendige Sicherheitsausrüstung wie z.B. Helm mit Visier und Gehörschutz, Schnittschutzhose, etc. erinnerte. Es folgten Informationen zum richtigen Umgang mit der Motorsäge und letztendlich zum eigentlichen Fällen eines Baumes, inklusive der Bestimmung der Fällrichtung und der Einhaltung des Gefahrenbereiches.

Am heutigen Morgen ging es mit dem MTW und dem KdoW in den Echzeller Wald, unweit der "Rentners Ruh". In zwei Gruppen, geleitet von Thorsten und Michael, wurde das am Vorabend Gehörte in die Praxis umgesetzt. Begriffe wie "Fällkerb", "Halteband", "Bruchleiste und -stufe" sowie "Fällschnitt" kamen genauso zur Sprache wie Zug- und Druckseite. Spannend wurde es, als jeder unter Anleitung "seinen" Baum fällen und entasten durfte. Ein quer gefallener Baum wurde von Thorsten mit der Winde des MB-Truck zu Boden gezogen. Hierbei wurde daran erinnert, dass wir dieses auch mit unserem Mehrzweckzug MZ16 erledigen können. Hierzu soll im kommenden Jahr eine weitere Übung folgen.

Ein wirklich spannendes Übungswochenende, das den TeilnehmerInnen die Angst vor der Kettensäge genommen hat. Der Respekt vor der Größe und der Energie eines zu fällenden Baumes bleibt. Vielen Dank an Thorsten und Michael für die Ausarbeitung und Durchführung der Veranstaltung.


29. Oktober 2016 - Alle Echzeller Feuerwehren

Die Jahresabschlussübung der Echzeller Feuerwehren fand an der Kurt-Moosdorf-Schule statt.


20. Oktober 2016 - Übung der FFen Echzell, Wölfersheim und Weckesheim

Die Einsatzstärke der Feuerwehren, nicht nur im Wetteraukreis, könnte besser sein. Aufgrund von u.a. immer weniger Interesse für ein Ehrenamt klagen die freiwilligen Feuerwehren seit Jahren über Nachwuchssorgen. Gerade auf dem Land und in der so genannten Tagesbereitschaft, wenn die am Ort wohnenden Feuerwehrleute meist viele Kilometer entfernt ihrer Arbeit nachgehen, werden bei bestimmten Schadenslagen die Nachbarfeuerwehren von Beginn an mit alarmiert. Damit die Zusammenarbeit in diesen Fällen gut funktioniert, trainieren einige Feuerwehren gelegentlich gemeinsam, um sich selbst und auch die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort kennenzulernen.

Am heutigen Abend wurden um 19 Uhr die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Echzell, der FF Weckesheim und der FF Wölfersheim zu einer Alarmübung nach Weckesheim alarmiert. Der Reichelsheimer Stadtbrandinspektor Michael Paulencu hatte seine Fahrzeughalle am Ortsrand zur Verfügung gestellt und eine Handvoll eingeweihter Feuerwehrleute aus Echzell und Weckesheim präparierten diese mit zwei Nebelmaschinen, roten Scheinwerfen, einem Stroposkopblitzer sowie einer Soundanlage mit entsprechenden Geräuschen, um für realistische Verhältnisse zu sorgen. Mehrere Dummies wie auch echte Personen wurden in der Halle versteckt, die als vermisste und verletzte Menschen gelten sollten. Weiter wurde direkt vor der Halle ein Schrottauto - zur Verfügung gestellt von der Firma Schneider - und ein "Gefahrgutcontainer" in Stellung gebracht, um einen Unfall mit Personen- und evtl. Umweltschaden zu simulieren.

Nach dem Eintreffen der, im Vorfeld nicht über die anstehende Übung informierten, Einsatzkräfte wurde von den Gruppenführern die Lage sondiert, Abschnitte gebildet und die Kräfte eingeteilt. Die KameradInnen aus Wölfersheim informierten sich zunächst über den Inhalt des Containers, gegen den der Pkw gestoßen war und eine "Person" eingeklemmt hatte. Nachdem fest stand, dass von der Flüssigkeit keine Gefahr ausging, wurde der Dummie "gerettet". Danach kümmerten sich die Kräfte um zwei "eingeklemmte" reale Menschen in dem Kleinwagen. Mit Hilfe des Rettungsspreizers wurde eine so genannte "Crash Rettung" durchgeführt, die Patienten befreit und dem Rettungsdienst übergeben.

Die Wehren aus Echzell und Weckesheim kümmerten sich um die brennende Halle und die vermissten Personen. Nachdem die Wasserversorgung aufgebaut und die Löscharbeiten von außen eingeleitet wurden, legten die Atemschutztrupps ihre Ausrüstung an um in der dunklen und total verrauchten Halle nach den Opfern zu suchen. Diese Aufgabe ist seit jeher, bedingt durch das Gewicht der Ausrüstung und das eingeschränkte Sichtfeld, eine Herausforderung. Der Einsatz von optischen und akustischen Effekten verstärkte den Einsatzstress, der von den KameradInnen gut bewältigt wurde. Nach kurzer Zeit konnten alle "Verletzten", auch mit Hilfe der Wärmebildkamera, gefunden und geborgen werden.

Bei der folgenden Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Weckesheim lobte Wehrführer Henrik Törmer die Kameradinnen und Kameraden für die gezeigte Leistung. Auch die Abschnittsleiter und Gruppenführer äußerten sich positiv über den Ablauf der Übung, auch wenn man sich eine noch bessere Beteiligung gewünscht hätte. Doch hier waren wohl die Herbstferien schuld, denn manche Feuerwehrleute befanden sich mit ihren Angehörigen im verdienten Urlaub.


21. September 2016 - Übung Feuerwehr Echzell

"Trockene Übung": Fahrzeugbrand mit Schaumeinsatz, Wasserförderung offenes Gewässer und Einsatz der 4-teiligen Steckleiter.


31. August 2016 - Übung Feuerwehr Echzell

Ein Wohnhaus, das in den nächsten Wochen dem Erdboden gleich gemacht werden soll und der Feuerwehr für eine Übung zur Verfügung gestellt wird: Das ist ein Fest, da hier ein Innenangriff perfekt simuliert und der Einsatzablauf geübt werden kann.

Am Abend fuhren Thomas Diederich, der die Übung ausgearbeitet hatte, zusammen mit Thomas Wettig und Jan-Torben Stoll zu dem Gebäude in der Hauptstraße. Dort wurden zunächst drei Puppen, eine davon 60 kg schwer, deponiert. Danach wurde die Nebelmaschine in Betrieb gesetzt und das Haus verraucht. Nach kurzer Zeit trat der Nebel durch Fenster nach außen und einige Nachbarn erschienen beunruhigt auf der Szene.

Nach der Übungsalarmierung fuhren die beiden Echzeller Löschfahrzeuge 1/44 und 1/43 die Einsatzstelle an. Während sich die Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung und zur Rettung der vermissten Personen in dem total verrauchten Gebäude fertig machten, bauten Wasser- und Schlauchtrupps die Wasserversorgung auf. Routiniert wurde der Einsatz abgearbeitet und so konnte nach kurzer Zeit "Feuer aus" gemeldet und die drei Puppen ans Tageslicht gebracht werden. Danach wurde der Lüfter unter Verwendung eines mobilen Rauchverschlusses in Stellung gebracht, um das Gebäude rauchfrei zu machen.

Bei der Einsatzbesprechung zeigten sich die Wehrführer Michael Stoll und Thomas Diederich sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung des Teams. Wieder im Feuerwehrhaus angekommen wurden die Schläuche zum Trocknen aufgehängt und die Fahrzeuge neu bestückt. Zum Abschluß folgte die Diensteinteilung zum Kirchplatzfest am kommenden Wochenende.

Ganz herzlichen Dank an die Familie Hofmann für die Möglichkeit, auf deren Grundstück zu trainieren. Das war eine tolle Veranstaltung, die das Leben in Echzell wieder etwas sicherer gemacht hat.


15. Juli 2016 - Rescue Day
Kein Unfall gleicht einem anderen. Das war das Motto des heutigen Dienstabends, den die Feuerwehren Echzell und Gettenau gemeinsam absolvierten. Der Gettenauer Wehrführer Jörg Wetzstein hatte ein interessantes Übungsszenario zusammengestellt, wobei er seine Erfahrungen, die er auf den "Weber Rescue Days" der letzten Jahre sammelte, mit einbrachte. Ausgangslage war zunächst ein PKW auf einer Autobahnbarriere und danach ein PKW mit Seitenaufprall auf einem Hindernis.

Beim Seitenaufprall wurde besonderes Augenmerk auf das Sichern und Stabilisieren gelegt. Weiter wurden Zugangsmöglichkeiten geübt wobei die Schere, der Spreizer und die Rettungssäge zum Einsatz kamen. Mit der Säge z.B. wurde eine Öffnung in die Fahrertür geschnitten um den Einklemmungsgrad der Füße im Fußraum des Fahrzeuges zu erkunden. Hier war die Übungssituation noch recht überschaubar, da das verunfallte Fahrzeug auf vier Rädern stand. Es wurden diverse Möglichkeiten zur Befreiung der eingeklemmten Person besprochen bevor der Patient - nach Absprache mit dem "Notarzt" - schonend aus dem Fahrzeug gerettet wurde.

Komplexer war die Station "PKW auf Autobahnbarriere". Hier musste das Fahrzeug nicht nur durch Leiterteile gesichert werden, auch die Platzverhältnisse und die Arbeitshöhe machten das Befreien der eingeklemmten Personen zu einer großen Herausforderung. Nach der Sicherung durch Steckleiterteile und Stabfast-Stützen wurde die Rettungsplattform in Stellung gebracht. Aufgrund der sehr schweißtreibenden Arbeit mit dem schweren Rettungsgerät mussten, wie im echten Einsatz, die Kräfte öfters wechseln. Letztendlich wurden die eingeklemmten Personen mittels Rettungszylinder, Spreizer und Schere befreit. Das Schwierige in dieser Unfallsituation war, dass zunächst den Patienten Raum zum Atmen und dem Notarzt ein Zugang zu den verunfallten Personen geschaffen werden musste.

Ein sehr interessanter Übungsabend, bei dem alle ihr Wissen auffrischen und vertiefen konnten. Ein herzliches Dankeschön geht an Kamerad Horst Mogk, der mit seinem Firmenequipment dafür sorgte, dass die Unfallszenarien realistisch dargestellt werden konnten. Ein weiteres großes Danke geht an die Firma Schneider in Weckesheim, die uns seit vielen Jahren Übungsfahrzeuge zur Verfügung stellt.


04. Juni 2016 - Maschinistenschulung
Für Samstag, den 4. Juni, hatte die Wehrführung zu einer weiteren Maschinistenschulung eingeladen. Kreisausbilder Oliver Herwig nahm sich viel Zeit, um der kleinen Gruppe alle Fragen zur Arbeit des Maschinisten zu beantworten. Die Funktionsweise und Bedienung der Heckpumpen der Echzeller Löschfahrzeuge war für alle sehr interessant. Intensiv besprochen wurden die Themen Fehlererkennung und -behebung.

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21. Mai 2016 - Hessische Feuerwehrleistungsübungen - Kreisentscheid in Echzell

23 Mannschaften aus dem Wetteraukreis trafen sich in Echzell, um den Kreismeister zu ermitteln. Natürlich nahmen auch wir teil und erreichten mit Team Echzell I den siebten und mit Echzell II den 12. Platz. Ansonsten waren wir wieder für die gesamte Organisation und die Verpflegung der Teilnehmer und Gäste da.

Bericht auf der Homepage des Kfv Wetterau


09. - 14. Mai 2016 - KatS-Grundausbildung in Bleichenbach

Den Bericht auf der Homepage des Wetteraukreises findet ihr HIER


07. Mai 2006 - Üben für die HFLÜ

Beide Echzeller Wettkampfgruppen übten am Samstag Nachmittag bei sommerlichen Temperaturen. Abwechselnd wurden der 43er und der 44er in Stellung gebracht, bevor angetreten und die Übung "abgespult" wurde.

Die Wettkampfgruppenführer Michael Stoll und Stefan Hofmann zeigten sich erfreut über die Leistung ihrer Trupps. Die Gruppe 1 besteht, wie im letzten Jahr, aus Kameradinnen und Kameraden aller Echzeller Feuerwehren sowie einem "Gast" aus Dauernheim und wird so richtig Gas geben. Aber auch die Gruppe 2, alle "Ü30 und ein bißchen mehr...", wird als Kreisvizemeister Wetterau des vergangenen Jahres, bzw. beste Wetterauer Wehr beim Bezirksentscheid 2015 in unveränderter Zusammensetzung versuchen, wieder einen guten Platz zu erringen.

Am nächsten Wochenende folgt eine letzte Übung, bevor die Echzeller am 21. Mai gegen weitere 20 Teams aus der Wetterau antreten. Wir als Ausrichter wünschen allen teilnehmenden Wehren bereits heute eine gute Anfahrt und einen tollen und erfolgreichen Tag rund um das Echzeller Feuerwehrhaus.


17. April 2016 - Pokalwettkampf in Uerzell

Heute traten wir in Uerzell (Teil von Steinau) bei kühlen Temperaturen, viel Regen aber auch etwas Sonnenschein im Rahmen der Feuerwehrleistungsübungen gegen 10 Feuerwehren aus dem Main Kinzig Kreis und der Wetterau an. Mit 97,6% belegten wir den fünften Platz, 0,3% hinter Platz vier. Kleine Patzer bei der Theorie und das fehlende Wort "Wohnungsbrand" bei der ersten Lagemeldung führten zu diesem trotzdem guten Ergebnis.

Wir gratulieren der FF Magdlos (100%) zum ersten und unserer Nachbarfeuerwehr in Ober-Mockstadt (99,3%) zum zweiten Platz. Die dritte Wetterauer Wehr aus Glauberg, die zum ersten Mal teilnahm, belegte mit 91,7% die gute neunte Position. Alles in allem eine gute Vorbereitung für den Kreisentscheid der Wetterauer Feuerwehren, der am 21. Mai bei uns in Echzell stattfindet.

Wir bedanken uns bei den Kameradinnen und Kameraden der FF Uerzell für die perfekte Organisation und die leckere Verpflegung. Besonderer Dank geht an Christian Wild für die spontane und schnelle Operation unseres MTW, bei dem sich ein Motorschlauch selbständig gemacht hatte. Wir freuen uns bereits heute auf das nächste Jahr, hoffen aber auf besseres Wetter. Herzliche Grüße aus Echzell in den MKK!

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09. April 2016 - Maschinistenschulung

Heute fand wieder eine Maschinistenschulung, durchgeführt von Kamerad und Kreisausbilder Oliver Herwig, statt. Alle Kameradinnen und Kameraden lernten die Funktionsweise der Pumpen kennen und hatten Gelegenheit, diese live auszuprobieren. Nebenbei wurde hierbei noch die Wasserentnahme aus offenem Gewässer geübt.


21. März 2016 - Theoretische Maschinistenschulung

Im Rahmen des gemeinsamen Ausbildungskonzepts der vier Ortsteilwehren wurde am 21. März eine Maschinistenschulung durchgeführt. Gemeindebrandinspektor Jan Rudel konnte 16 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden im Feuerwehrhaus in der Römerstraße begrüßen. Der Referent, Kamerad und Kreisausbilder für Maschinisten, Oliver Herwig, hatte in einem Vortrag die notwendigen Grundlagen sehr kurzweilig aufbereitet. Nach einem kurzen Film wurde über Motoren, Wasserversorgung, Wasserförderung, Ansaugen und Sonderaggregate gesprochen.


19. März 2016 - Ludi incipiant - Mögen die Spiele beginnen

Heute bauten wir für den Kreisentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsübungen, der am 21. Mai in Echzell stattfindet, die erste Wettkampfstrecke auf und übten in zwei "trockenen" Durchgängen den Ablauf der Übung. Bei den nächsten Treffen werden wir neben den praktischen Durchläufen wieder kräftig Knoten binden und die Theorie auffrischen.


26. Februar 2016 - Unterricht Alarm- und Ausrückeordnung

24. Februar 2016 - Atemschutzunterweisung und mehr

Zur jährlichen Atemschutzunterweisung und weiteren interessanten Themen hatten Wehrführer Michael Stoll und sein Stellvertreter Thomas Diederich die Atemschutzgeräteträger sowie alle weiteren Kameradinnen und Kameraden der Echzeller Wehren eingeladen.

Nach der Begrüßung durch Thomas übernahm der Bingenheimer Wehrführer und Berufsfeuerwehrmann Denny Nellessen den Part der Atemschutzunterweisung gemäß FwDV 7. Wir wurden an die im Atemschutzeinsatz geltenden Grundsätze erinnert wie unter anderem die nach dem Anlegen der Geräte durchzuführende Kurzprüfung, die Notwendigkeit von Ruhepausen und der Flüssigkeitsaufnahme. Die unbedingte Zusammenarbeit als Trupp war genauso Thema wie die Rückwegsicherung, die Luftsicherheitsreserve und die konsequent durchzugebenden Statusmeldungen an die Atemschutzüberwachung. Großen Wert legte Denny weiter auf die Bereitstellung und den Einsatz des Sicherungstrupps.

Danach wurden aus den über 30 Anwesenden drei Teams gebildet, die nacheinander einzelne Stationen besuchten: In der Fahrzeughalle ging es um die Praxis zum Thema Rettung von Kameraden und Verletzten, nicht nur durch den Sicherungstrupp. Denny gab aus seinen Erfahrungen bei der BF Offenbach hilfreiche Tipps bevor die Rettung u.a. mit Bandschlinge, Tragetuch und Spineboard geübt wurde.

An Station Nummer 2 erwartete Michael Stoll die Teams. Hier wurde der Aufbau der Atemschutzgeräte und des Notsignalgebers (Totmannmelder) wiederholt. Zusätzlich stellte Michael den mobilen Rauchvorhang und dessen Anbringung im Einsatzfall vor.

Thomas Diederich referierte an Station Nummer 3 über die Verwendungsmöglichkeiten der Wärmebildkamera. Dass diese nicht nur für den Brandeinsatz (Suche nach Glutnestern) genutzt werden kann, sondern auch bei einer Personensuche, bei Gefahrgutunfällen und zur Erkundung einer Einsatzstelle hilfreich ist, war für einige neu. Nach der Betrachtung der Funktionsweise der WBK folgte ein Ausflug in die Physik, wo Strahlung und Wellen behandelt wurden. Auch die Grenzen bei der Verwendung der Wärmebildkamera, wie zum Beispiel bei schwebenden Partikeln, wurden angesprochen. Danach wurde die im 1-44 verbaute "Bullard TI" erklärt und konnte von allen ausprobiert werden.

Ein sehr interessanter Abend, der die Einsatzabläufe in der Zukunft wieder etwas sicherer macht. Mich persönlich hat gefreut, dass so viele Kameradinnen und Kameraden aller Ortsteilwehren gemeinsam an diesem Abend teilgenommen haben. Solche Veranstaltungen, bzw. gemeinsame Übungen und Unterrichte sollten im Sinne der Zusammenarbeit der Wehren öfters durchgeführt werden.


15. Januar 2016 - Unfallverhütungsvorschriften

Beim ersten Unterricht der Feuerwehr Echzell in 2016 konnte Wehrführer Michael Stoll ein fast volles Haus verzeichnen. Das eigentlich recht trockene Thema Unfallverhütungsvorschriften wurde mit einer humorvollen Präsentation zum Arbeitsschutz eingeleitet. Michael erinnerte an die UVV im täglichen Dienst und klärte die Anwesenden erneut zu den rechtlichen Bedingungen bei der Anfahrt zum Feuerwehrhaus im Einsatzfall, sowie bei der eigentlichen Einsatzfahrt auf. Die Unterweisung wurde mit beeindruckenden Videos unterstützt. Vier neue aktive Mitglieder der Einsatzabteilung konnten heute abend begrüßt werden: Leon Körber, Maximilian Roos und Patrick Zillich wechseln von der Jugendfeuerwehr zu den "Großen". Holger Günther, Feuerwehrmann aus Heuchelheim und seit zwei Jahren in Echzell wohnend, unterstützt ab sofort auch die Feuerwehr Echzell. Die offizielle Übernahme, bzw. Begrüßung folgt an der Jahreshauptversammlung am 30. Januar. 


04. Dezember 2015 - Erweitertes Funktraining

Zur letzten Übung der FF Echzell in 2015 packten die Wehrführer Michael Stoll und Thomas Diederich wieder einmal die "Duplo"-Kiste aus. Ein erweitertes Funktraining stand an. Ob im TMO in FB_AUSB oder auf DMO 313 oder 310 mussten von den räumlich getrennten Gruppen per Funk Kopien von Konstruktionen mit Duplosteinen nachgebaut werden. Solange alle auf verschiedenen EG funkten, war alles in Ordnung und es konnten gute Anweisungen gegeben werden. Sobald aber alle auf einer einzigen Gruppe gebunden waren kam, wie im echten Leben, Chaos ins Spiel. Ein unterhaltsamer "Spieleabend", der den Umgang mit dem Digitalfunk förderte und trainierte.

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21. November 2015 - Seminar Absturzsicherung bei der BF Offenbach
"Einfach mal Abhängen..." - Für einige Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Bingenheim, Bisses und Echzell hatte der Spruch am 21. November eine andere Bedeutung. Nach einer eintägigen theoretischen Einweisung vor einigen Wochen stand der Praxisteil zum Seminar "Absturzsicherung" an. Zusammen mit dem Bingenheimer Wehrführer Denny Nellessen, der im echten Leben bei der BF Offenbach arbeitet und die Veranstaltung organisierte, fuhren Sebastian Kapeller, Tobias Pipp, Markus Suppus, Tanja ter Schüren, Raphael Umsonst, Jenny Wehrum und Sahra Wernikowski zum Training an den Main.

Von den Offenbacher Kameraden freundlich empfangen, wurden Zweierteams gebildet, die sich an dem Tag gegenseitig unterstützen sollten. Mit der entsprechenden Ausrüstung ausgestattet, ging es zunächst mit der Drehleiter, außerhalb des Korbes stehend, auf sechs Meter Höhe, wo die 30cm breite Brüstung an einem Balkon bestiegen wurde. Danach weiter auf 25 Meter Höhe zur Spitze des Schlauchturms. Dort mussten die Teams auf einem nur 50cm breiten Vorsprung entlang laufen. Danach wurde an der Nachbildung eines Baukrans das sichere Aufsteigen und das Übersteigen auf den Ausleger geübt. Herunter ging es per Seil. Den dritten Teil des Trainings bildete ein Baugerüst im Inneren des ehemaligen Schlauchturms. Hier mussten die Kameradinnen und Kameraden auf eine Höhe von 20m aufsteigen und sich wärenddessen mit Seilen und Karabinern selbst sichern.

Nach dem Training traf man sich mit Kameraden der 3. Wachabteilung der BF Offenbach bei Kaffee und Kuchen zu interessanten Gesprächen, bevor zum Abschluss die Leitstelle Offenbach besichtigt wurde.

06. November 2015 - FwDV3

In doppelter Gruppenstärke fanden heute abend Übungen zur FwDV3 statt. Die Wehrführer Michael Stoll und Thomas Diederich freuten sich über eine so große Beteiligung. Nach den Übungsauswertungen wurden anstehende Termine besprochen und geplant.


10. Oktober 2015 - Gemeinschaftsübung der Echzeller Feuerwehren

Am Samstag, den 10. Oktober fand nachmittags die diesjährige Abschlussübung der Feuerwehren der Gemeinde Echzell statt. Was war geschehen?

Auf dem Gelände der Firma Berger in Bisses war im vorderen Bereich des Gebäudes eine Holzheizung in Brand geraten. Das Feuer hatte schnell auf das angrenzende Holzlager übergegriffen. Laut Angabe der Ehefrau des Firmeninhabers befanden sich noch mehrere Mitarbeiter im Gebäude, wobei deren Positionen nicht bekannt waren. Zugang zum Objekt konnte über die Niddaer Straße und über eine Tür auf dem Betriebsgelände erfolgen. Ein Mitarbeiter flüchtete aus dem Gebäude und kletterte auf einen Container, um sich einen Überblick zu verschaffen. Hierbei rutschte er aus und fiel unglücklich in den Container. Zeitgleich wurde von einem Anwohner gemeldet dass aus einem Tankwagen auf dem Gelände eines ehemaligen Autohauses eine Flüssigkeit auslaufen würde.

Während sich die Kameradinnen und Kameraden aus Bisses und Bingenheim um die Menschenrettung und Brandbekämpfung kümmerten, sorgten die Kameraden aus Gettenau für eine Wasserversorgung aus der angrenzenden Horloff. Innerhalb kürzester Zeit wurden die vermissten Mitarbeiter in dem verrauchten Gebäude von den Einsatzkräften lokalisiert, gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Die Besatzung des Echzell 1/44 nahm sich, unter Zuhilfenahme des neuen Spineboards, der schonenden Rettung und Bergung des Verletzten an. Um den Gefahrstoffunfall kümmerte sich das Echzeller 1/43. Hier wurde zunächst mit ausreichendem Abstand erkundet, um was für einen auslaufenden Stoff es sich handelte. Nachdem dieses bekannt war wurde ein Bindemittel (Holzschnitzel) ausgebracht, um ein weiteres Abfließen der Flüssigkeit zu verhindern. Weiter kam Schwerschaum (Spülmittel) zum Einsatz, um die Emissionen zu stoppen. Für die weitere Bearbeitung des Gefahrstoffunfalls wären im Ernstfall Spezialkräfte angefordert worden. Während der Übung übernahm das Personal des Einsatzleitwagens 2 die Koordination und ersetzte hierbei die Arbeit der Leitstelle Wetterau.

45 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden nahmen an der Übung teil. GBI Jan Rudel zeigte sich an der anschließenden Besprechung im Feuerwehrhaus Echzell/Gettenau mit dem Übungsablauf, bis auf ein paar Kleinigkeiten, sehr zufrieden. Zum Abschluß freuten sich alle Übungsteilnehmer über den Imbiss und die bereit gestellten kühlen Getränke.


25. September 2015 - FF Echzell lädt Flüchtlinge zur Übung ein

Nach dem Feuerlöschertraining für die Echzeller Flüchtlinge und Flüchtlingshelfer im Juli konnten wir heute abend vier Neubürger aus Eritrea und Albanien zu unserer Übung begrüßen. Dimitris, Tesfu, Jirom und Davit kamen als Zuschauer, weil sie sich für die Arbeit der Feuerwehr interessieren. Nach der Begrüßung durch Wehrführer Michael Stoll wurde von der Mannschaft mit dem LF 10/6 ein klassischer Feuerwehreinsatz gemäß der FwDV3 geübt. Die Begriffe Hydrant, Standrohr, Verteiler sowie B- oder C-Schlauch waren für die vier zunächst fremd doch sie erhielten, alleine durch das Zuschauen, einen Eindruck von der Arbeit der Feuerwehr.

Nach dieser ersten Übung folgte eine Begehung der Feuerwehrhalle, bei der die weiteren Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und die Räume des Feuerwehrhauses vorgestellt wurden. Besonders interessant war für unsere Besucher der ELW2 mit seinem Funk- und Besprechungsraum. Nach dem zweiten Übungseinsatz des Abends schauten die Flüchtlinge nicht nur zu sondern begannen, nachdem sie sahen wie die Schläuche gewickelt werden müssen, selbst aktiv zu werden.

Wir hoffen sehr dass die, von den ehrenamtlichen Helfern und professionellen Anbietern angebotenen, Deutschkurse weiter ihre Früchte tragen und wir in Zukunft mit neuen Mitgliedern rechnen können. Die grundsätzliche Motivation konnte man heute abend spüren. Unsere Feuerwehr: Integration im besten Sinne.


27. Juni 2015 - HFLÜ: Feuerwehr Echzell beim Bezirksentscheid in Liederbach

Nach monatelangen Vorbereitungen, zahlreichen Fragebogen-Übungszetteln und „Knoten und Stiche-Anlegen im Schlaf“ musste man beim Bezirksentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsübung am 27. Juni in Liederbach/Taunus mit einer knappen Entscheidung zurechtkommen. Als sechste Startnummer im praktischen Teil hatte man insgeheim auf einen sechsten Platz im Endergebnis gehofft, denn damit wäre die Teilnahme am Landesentscheid im September sicher gewesen. Mit nur 0,03% hinter diesem anvisierten Platz landete man auf einem undankbaren 7. Rang mit 95,85%. Die Enttäuschung war natürlich groß! Hätte, wenn und aber… . Es war nicht zu ändern, bei einem gemeinsamen Abschluss waren sich alle einig, dass diese erstmalige Teilnahme einer Mannschaft aus Echzell eigentlich Erfolg genug ist. Darüber darf und sollte man sich so richtig freuen.

Teilgenommen haben 13 Mannschaften des Regierungspräsidiums Darmstadt, aus dem Wetteraukreis war man mit Unter-Schmitten bei den Qualifizierten. Die Staffel aus Unter-Schmitten hatte sich beim Kreisentscheid in Echzell am 30. Mai hauchdünn vor der Gastgebermannschaft positioniert. Gerechterweise war dies in Liederbach umgekehrt, die Unter-Schmittener landeten auf dem 8. Rang. Leider ist somit keine Mannschaft aus der Wetterau weiter, obwohl man sich tatkräftig unterstützt hatte. Darüber könnte man traurig sein, aber im nächsten Jahr gibt es wieder einen Kreis- sowie Bezirksentscheid, für alle eine erneute Chance, so sportlich sollte man das sehen. Der Teamgeist war sehr gut, warum sollte es 2016 nicht vielleicht klappen?


24. Juni 2015 - Letzte Übung vor Liederbach

Letzte Übung vor der Entscheidung am Samstag. Kein Regen mehr und plötzlich Sonne und Temperaturen um die 22 Grad. Herausforderung für das Team, besonders für die AGT. Zwei Durchgänge geübt und alles hat gut funktioniert. Theorie null Fehler.


20. Juni 2015 - Theorie und Praxis

Noch eine Woche bis zum Bezirksentscheid. Ab 9 Uhr bauten wir die Wettkampfstrecke auf und übten in zwei Durchgängen den Ablauf der Übung sowie das Anlegen der Knoten und Stiche. Der anschließende theoretische Teil im Gruppenraum lief auch erstaunlich gut. Wir sind guter Dinge, werden mit jedem Tag aufgeregter und hoffen auf eine gute Platzierung. Liederbach, wir kommen!


30. Mai 2015 - HFLÜ: Echzell II sichert sich Teilnahme am Bezirksentscheid

Heute fand der Kreisentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsübungen statt. Die Gruppe 2 der Echzeller Wehr holte sich mit 99,33% (Abstand 0,33% auf Unter Schmitten 1) den Vizetitel und darf am 27. Juni zum Bezirksentscheid nach Liederbach (Main-Taunus-Kreis) fahren. Wir freuen uns riesig! Die Gruppe Echzell 1 landete auf dem 13. Platz.


18. April 2015 - Der Echzeller Rescue Day

Bäume auf verunfallten Autos und Fahrzeuge quer liegend auf Betonschwellern. Das war das Bild, dass sich am Wochenende rund um das Echzeller Feuerwehrhaus in der Römerstraße bot.

Von langer Hand vorbereitet trafen sich alle vier Echzeller Feuerwehren, um an sechs Fahrzeugen ihre praktischen Kenntnisse im Bereich Technische Hilfeleistung zu erweitern. Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Jörg Wetzstein und Horst Mogk, die im vergangenen Jahr selbst aktiv auf den Rescue Days der Firma Weber in Heitersheim teilgenommen hatten, zeigten den Kameradinnen und Kameraden neue Vorgehensweisen, um mit dem Einsatz von einfachem oder schwerem Gerät eine verunfallte Person zu befreien. Dieses ist notwendig, da sich die Fahrzeugtechnik in den vergangenen Jahren stetig im Sinne der Sicherheit der Insassen weiterentwickelt hat.

Aufgrund der in Heitersheim gewonnenen Erkenntnisse und Informationen besorgte die Feuerwehr Gettenau im Vorfeld Betonschweller, um verschiedene Unfallszenarien aufzubauen. Weiterhin wurde ein etwa 100cm starker Baumstumpf auf ein Eisengestell aufgebaut, um den Seitenaufprall eines Fahrzeugs gegen einen Baum besser simulieren zu können.

Die Fahrzeuge werden immer stabiler, die Feuerwehr muss neue Gerätschaften einsetzen und viele verschiedene Techniken anwenden können um sich Zugang zu den Fahrzeuginsassen zu verschaffen. So wurde der Einsatz mit Rettungsschere und Rettungsspreizer geübt, aber auch die Säbelsäge wurde eingesetzt. Neu für die Echzeller Feuerwehren ist das Stab-Fast System der Firma Weber Rescue, mit dem ein verunfalltes Fahrzeug innerhalb kürzester Zeit fixiert und gesichert werden kann. Anhand des Elektrofahrzeuges der Gemeindeverwaltung konnte neueste Fahrzeugtechnik begutachtet werden.

Den Teilnehmern hat der Aktionstag sehr gut gefallen, es konnten viele Inhalte vermittelt werden, die sich bei den Feuerwehrkameradinnen und Kameraden durch die Praxis verinnerlicht haben.

Gemeindebrandinspektor Jan Rudel dankte Jörg Wetzstein, Horst Mogk und dem Vorbereitungs- und Versorgungsteam für die Durchführung und den Bau der Übungsgeräte sowie Jens Rubitschu für den Fahrzeugtransport. Sicherlich wird dieser Tag nun einen festen Bestandteil im Ausbildungsplan der Echzeller Feuerwehren erhalten.


20. November 2014 - Alarmübung
Alle Echzeller Wehren sowie die Kameraden aus Weckesheim übten am heutigen Abend auf dem Grundstück und in den Hallen von Jörg Eichelmann.

11. Oktober 2014 - Gemeinschaftsübung

Am Samstag, den 11. Oktober fand nachmittags die diesjährige Abschulussübung der Feuerwehren der Gemeinde Echzell statt. Die Alarmierung erfolgte über Funkmeldeempfänger und Sirenenalarm. Gemeindebrandinspektor Jan Rudel und sein Stellvertreter Jörg Wetzstein konnten neben einigen Echzeller Bürgern auch Vertreter der im Echzeller Parlament vertretenen Parteien, Mitglieder des Gemeindevorstands und Bürgermeister Wilfried Mogk vor Ort begrüßen.

Was war geschehen? In der Altpapierhalle entstand durch einen technischen Defekt an einem Bagger ein Brand. Der Baggerfahrer und ein herbeigeeilter Arbeiter, der helfen wollte, wurden vermisst. In der Halle wren zu diesem Zeitpunkt ca. 120 Tonnen Altpapier gelagert.

Durch die starke Hitze- und Rauchentwicklung des Brandes wurde auch der darunterliegende, rund 500qm große, Keller, in dem rund 1.000 neue Mülltonnen lagern, extrem verraucht. Zwei Arbeitern, die die Auslieferung von Mülltonnen vorbereiten sollten, gelang es nicht mehr, ins Freie zu gelangen. Aufgrund der aufkommenden Hektik im Entsorgungszentrum velor ein Gabelstaplerfahrer am Lager für Problemfälle durch Unachtsamkeit die Kontrolle über sein Gefährt und kippte um. Flüssigkeiten laufen aus den Fässern und der Fahrer lag bewusstlos am Boden.

Die Feuerwehr Bisses und das Echzeller LF 16/12 übernahmen die Menschenrettung und Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff der Altpapierhalle. Diese war durch Nebelmaschinen und Rauchentwickler stark verraucht. Zwei Trupps kamen unter PA (Atemschutz) im Innenangriff zum Einsatz, die Rettung musste über eine Steckleiter erfolgen. Eine Person wurde auf dem Bagger vorgefunden, eine weitere in einem ca. fünf Meter tiefen Altpapierbunker. Im Außenangriff kamen zwei Trupps mit C-Rohren zum Einsatz.

Die Kameraden aus Gettenau und das LF 10/6 aus Echzell kümmerten sich um den Einsatzabschnitt "Keller". Auch hier wurde durch Nebelmaschinen und rotes Blitzlicht für eine sehr realitätsnahe Übungsdarstellung gesorgt. Drei Atemschutztrupps wurden zur Personensuche eingesetzt. Die vermissten Arbeiter wurden unterhalb der Altpapierhalle und vor dem Heizungsraum gefunden. Weitere Kräfte kümmerten sich mit zwei Hochdrucklüftern um die Entrauchung des Kellers.

Die Bingenheimer Wehr kam im Bereich des Gafahrstofflagers zum Einsatz. Ein Trupp unter Atemschutz erkundete die Lage und rettete den Staplerfahrer aus dem Gefahrenbereich. Anschließend wurde er mittels einer Notdekontamination abgespült und wie die anderen Verletzten dem Rettungsdienst übergeben. Weiter wurden die Gefahrstoffkennungen der Fässer aufgenommen, an die Leitstelle Wetterau weitergeleitet und der Bereich großräumig abgesperrt. Für die weitere Bearbeitung des Gefahrstoffunfalls wären im Ernstfall Spezialkräfte angefordert worden.

Insgesamt 55 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden nahmen an der Übung teil. GBI Jan Rudel, sein Stellvertreter Jörg Wetzstein wie auch die Übungsteilnehmer selbst zeigten sich mit dem Übungsablauf, bis auf ein paar Kleinigkeiten, sehr zufrieden. Die Wintersaison steht an, da kann man solche Themen ansprechen und üben um sicherzustellen, dass in der Zukunft wirklich alles reibungslos funktioniert.

Jan Rudel dankte bei der Abschlußbesprechung dem Betriebsleiter der WEAG GmbH, Frank Jünger, für die Möglichkeit, die Übung auf dem Gelände des Entsorgungszentrums durchführen zu können und erwähnte, dass die Zusammenarbeit zwischen der WEAG und der Feuerwehr seit Jahren problemlos funktioniert.

Auch Bürgermeister Wilfried Mogk als Dienstherr aller Einsatzkräfte, bedankte sich bei seinen Feuerwehrleuten für das, nicht nur bei dieser Übung gezeigte, Engagement. Er zollte speziell den Atemschutzgeräteträgern großes Lob für die Arbeit, konnte er doch vor der Übung den Keller selbst bei eingeschaltetem Licht und unter Anleitung nur "gerade so" wieder verlassen.

Zum Abschluß freuten sich alle Übungsteilnehmer über den von Herrn & Frau Jünger angebotenen Imbiss und die bereit gestellten kühlen Getränke. Auch hierfür herzlichen Dank.


23. November 2013 - Digitalfunkschulungen

An den letzten zwei Wochenenden fanden im Feuerwehrhaus Echzell/Gettenau die Umschulungen für den Digitalfunk statt. Den Kameraden aller Echzeller Feuerwehren sowie einigen Gäste aus Wetterauer Feuerwehren und des DRK wurde von den Kreisausbildern des Wetteraukreises die neue Funktechnik vorgestellt, bevor im praktischen Teil der Umgang mit den neuen Funkgeräten geübt wurde. Informationen zum Digitalfunk sowie die Schulungsunterlagen sind auf den Seiten des Kreisfeuerwehrverbandes abrufbar. LINK


28. September 2013 - Waldbrandübung

Bei angenehmem Spätsommerwetter fand am vergangenen Samstag im Echzeller Wald eine Waldbrandübung aller Ortsteilwehren statt. Mit von der Partie war auch ein Fahrzeug samt Besatzung aus Wölfersheim.

Was war geschehen ? Aus unbekannten Grunden hatte ein von Waldarbeitern für den Abtransport aufgesetzter Holzstapel Feuer gefangen. Spaziergänger alarmierten über Notruf 112 die zentrale Leitstelle in Friedberg, von wo aus gemäß des vorliegenden Alarmplans die Echzeller Feuerwehren und zusätzlich ein weiteres Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Wölfersheim alarmiert wurde. Sämtliche Feuerwehrfahrzeuge fuhren zunächst den Forstrettungspunkt 33 (am Georgenteich) an, um dort eine Einweisung in die Lage zu erhalten.

Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Oliver Herwig, der die Übung ausgearbeitet hatte, gab erste Erkundungsergebnisse an die Fahrzeugführer weiter. Es wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet: Wasserförderung über eine lange Wegestrecke sowie die direkte Brandbekämpfung mittels der Fahrzeuge mit Löschwassertank.

Mit dieser Aufgabenstelllung fuhr ein Teil der Mannschaft mit ihren Fahrzeugen unter der Autobahn hindurch zum Wolfsbrunnenteich und brachte dort eine Tragkraftspitze (FF Echzell mit 1/43) in Stellung. Die FF Gettenau legte mit ihrem Fahrzeug nebst Anhänger eine ca. 800 Meter lange B-Schlauchleitung auf ca. 40 Metern Höhenunterschied. Hierbei wurde eine Tragkraftspritze als notwendige Verstärkerpumpe auf dem Weg zur Einsatzstelle eingesetzt. Dort wurde ein mobiler Faltbehälter aufgebaut, um das Wasser zu puffern und es von dort mit der Fahrzeugpumpe in Richtung Einsatzstelle abzugeben. Hier wurden dann drei C-Strahlrohre zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Die weiteren Fahrzeuge aus Bingenheim, Bisses, Echzell und Wölfersheim fuhren die Einsatzstelle von der anderen Seite aus, über die Autobahn kommend, an und hatten die Aufgabe, die weitere Brandausweitung zu verhindern. Auch hier wurde ein mobiler Faltbehälter für das Löschwasser aufgebaut. Die Löschfahrzeuge (Wölfersheim 1/22 mit 2400 Litern Wasser, Echzell 1/44 mit 1600 Litern sowie Echzell 1/43 mit 1000 Litern) entleerten jeweils ihre Wassertanks in das Becken. Von dort aus wurde es mittels zweier Tragkraftspritzen zu den Kameraden an zwei C-Strahlrohren weitergeleitet.

Zum Wassertanken wurde mit den drei Löschfahrzeugen ein Pendelverkehr (Rundstrecke ca. 6,5km lang!) eingerichtet. Frischwasser wurde am nächstgelegenen Hydranten an der Horloffstraße bzw. an der Horlofftalhalle aufgenommen. Nach knapp 22 Minuten kam das erste Fahrzeug wieder zur Tankentleerung, danach konnte ein Sieben-Minuten Takt sicherstellen, dass das Löschwasserbecken nicht mehr leer wurde.

Als Übungsbeobachter waren der zuständige Revierförster Reinhard Käther, der designierte Echzeller Bürgermeister Wilfied Mogk sowie Hans Jürgen Hahn vom Gemeindevorstand vor Ort. Alle Beobachter sowie die Einsatzkräfte waren mit dem Ablauf und der Organisation der Übung sehr zufrieden.

Bei der Abschlussbesprechung im Feuerwehrhaus Echzell bedankte sich Echzells Gemeindebrandinspektor Jan Rudel bei seinem Stellvertreter Oliver Herwig für die Ausarbeitung der Übung, bei den Beobachtern für die vielen gestellten Fragen, beim Forstamt Nidda für die Kooperation, bei den Waldarbeitern rund um Thorsten Roos für die realistische Übungsdarstellung als Echtbrand sowie bei den Kameraden aus Wölfersheim für die Mitarbeit.

Bis auf ein paar kleine Punkte, die man im nächsten Jahr verbessern kann, funktionierte die Übung gut. Die Erfahrungen mit dem eingerichteten Pendelverkehr waren positiv, die Funkverbindungen im Wald waren jedoch sehr schlecht, so dass hier auch öfters mal telefoniert wurde um nachzufragen, ob die "Einbahnstraße" wieder frei befahrbar ist.


24. September 2011 - Gemeinschaftsübung
"
Feueralarm - Menschenleben in Gefahr". Unter diesem Stichwort wurden die Feuerwehren der Gemeinde Echzell am Samstag nachmittag zur diesjährigen Abschlussübung von der Zentralen Leitstelle per FME und Sirenenalarm gerufen.

Was war geschehen ? In der Bisseser Mittelstraße stand ein Wohnhaus in Flammen. Es galt zehn vermisste Kinder einer im Haus stattfindenden Geburtstagsfeier zu retten. Zur Menschenrettung unter schwerem Atemschutz wurde die komplette Besatzung des LF16/12 aus Echzell eingesetzt.

Die Feuerwehr aus Bisses übernahm mit dem TSF zunächst einen Außenangriff mit 3 C-Rohren. Als Wasserentnahmestelle diente ein Unterflurhydrant in ca. 60 Meter Entfernung von der Einsatzstelle.

Aufgrund einer Explosion von Gasflaschen stürzte nun die Garage ein und begrub eine Person unter den Trümmern. Diesen Einsatz arbeitete die Feuerwehr Gettenau mit Hebekissen und Hydraulischem Spreitzer ab. Danach übernahmen die Gettenauer Kameraden die Belüftung des Gebäudes mit einem Wasserlüfter.


Um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern, wurden Riegelstellungen auf der linken und rechten Gebäudeseite aufgebaut. Die Besatzung des LF10/6 KatS hatte hierzu eine Wasserentnahmestelle am Brandweiher eingerichtet und 350 Meter Schlauchleitung zur Einsatzstelle verlegt.

An einer weiteren Einsatzstelle hatten es die Bingenheimer Feuerwehrleute mit einem LKW Brand zu tun. Diesen galt es mit einem Schaumangriff zu bändigen. Aufgrund der sehr starken Rauchentwicklung wurden auch hier Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Im Verlauf des Einsatzes wurde auch hier ein Gebäude mittels Motorlüfter rauchfrei geblasen.

Hervorragend vorbereitet wurde die Übung durch die Kameraden aus Bisses Raphael Umsonst, Daniel Schmidt, Florian Mück und Marco Menzel. Mit einer Nebelmaschine und Rauchkerzen wurden realistische Bedingungen in einem, im Moment in einer Komplettrenovierung befindlichen, Wohnhaus für die Einsatzkräfte geschaffen. Einen herzlichen Dank auch das Bauunternehmen Matthias Kapeller für die Bereitstellung der Betonfertigteile für die Simulation der technischen Hlfeleistung.

Bei einem kleinen Imbiss während der Abschlussbesprechung im Feuerwehrhaus stellte Gemeindebrandinspektor Jan Rudel das Einsatzszenario allen Beteiligten kurz dar. Er konnte nur kleine Schwachstellen feststellen, u.a. müssen einige Akkus der Funkgeräte gewechselt werden. Er bedankte sich für die gute Beteiligung an der Übung. Der Vorsitzende des Echzeller Gemeindeparlaments, Holger Scharf, der die Übung aufmerksam verfolgte, lobte die gute Zusammenarbeit.

Die Feuerwehren bedanken sich auch bei der Echzeller Bevölkerung für das rege Interesse an der Arbeit ihrer Feuerwehr, welches durch großen Zuschauerzuspruch belegt wurde.


29. Oktober 2010 - Jahresabschlußübung
Aufregung in Gettenau am Freitag abend. Aus den Fenstern der alten Schule drang massiver Rauch nach aussen. Aber alles halb so schlimm, denn es handelte sich "nur" um die Jahresabschlussübung der Feuerwehren Echzell und Gettenau.
Einsatzannahme war eine unklare Rauchentwicklung in einem zweistöckigen Gebäude. Von drei im Haus befindlichen Personen drohte eine zu springen, eine weitere verschaffte sich an einem Fenster auf der Rückseite frische Luft und die dritte galt als vermisst. Nachdem zunächst der Sprungretter, ein spezielles Luftkissen für die Rettung von Personen aus brennenden Gebäuden, in Stellung gebracht und damit die erste Person ausser Gefahr war, wurde für genügend Licht an der Einsatzstelle gesorgt. Währenddessen begaben sich ein Sicherungs- und zwei Angriffstrupps unter Einsatz von Pressluftatmernin das total verrauchte und dunkle Gebäude. Dieses musste bis zum Spitzboden hin durchsucht werden. Unterstützt wurden die Rettungsteams von einem Überdruckbelüfter, der eingesetzt wird, um verqualmte Häuser und Räume rauchfrei zu machen. Die Person am Fenster konnte per Steckleiter gerettet werden, die dritte wurde von dem zweiten Angriffstrupp nach dem Auffinden über das Treppenhaus ins freie gebracht.

Nach der Übung folgte direkt vor Ort eine Einsatzbesprechung. Wehrführer Jörg Wetzstein sowie die Gruppenführer Roger Scharf und Sebastian Kapeller zeigten sich mit dem Ablauf der Übung im großen und ganzen zufrieden. An verbesserungswürdigen Punkten wird in der kommenden Zeit gearbeitet.

Wir danken dem Bürgermeister der Gemeinde Echzell, Herrn Dieter Müller, für die Möglichkeit, diese Übung unter realistischen Bedinungen in der alten Schule durchführen zu können. Im Einsatz waren das LF 16/12 Florian Echzell 44, das LF 8/6 Florian Echzell-Gettenau 42, der MTW Florian Echzell 19, sowie 20 FeuerwehrkameradInnen.

An die Bevölkerung appelieren wir an dieser Stelle, zur Sicherheit der Einsatzkräfte, mit ihren Fahrzeugen langsam an einer Einsatzstelle vorbeizufahren. Vielen Dank.


25. September 2010 - Gemeinschaftsübung

m 17:00 Uhr heulten die Sirenen und die Funkmeldeempfänger aller Feuerwehrangehörigen aus Bingenheim, Bisses, Echzell und Gettenau fingen an zu piepsen. Die Leitstelle Wetterau meldete einen Brand im Autohaus Wabersich und einen Verkehrsunfall "Am Mühlbach". 45 Einsatzkräfte eilten mit ihren Fahrzeugen zu den "Unglücksorten". Die Feuerwehren Echzell und Bingenheim kümmerten sich um den Brand mit verletzten Personen - Die Gettenauer und die Wehr aus Bisses befreiten zwei eingeklemmte "Personen" bei einem Verkehrsunfall mit zwei Pkw und einem Gefahrgut-LKW mit auslaufenden Betriebsstoffen.

Bei der anschließenden Einsatzbesprechung im Feuerwehrhaus Echzell bedankte sich der stellvertretende Gemeindebrandinspektor, Oliver Herwig, bei den Echzeller Wehrführern Michael Stoll und Thomas Diederich für die Organisation der Übung und bei den teilnehmenden Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz am Samstag nachmittag.


08. September 2010 - Gemeinschaftsübung Echzell und Gettenau

m 08. September 2010 gab es eine spannende gemeinsame Übung, bei der viel Wissen erworben, bzw. aufgefrischt werden konnte. Nach einer kurzen Besprechung ging es in die Bahnhofstrasse zu einem angenomenen Gefahrgutunfall. Wieder an der Feuerwehrhalle wurde ein Zimmerbrand simuliert und danach der Überdruckbelüfter in Stellung gebracht. Sehr eindrucksvoll demonstrierte Michael Stoll den Strömungsverlauf der Luft.


13. Juni 2010 - Gemeinschaftsübung

Am Sonntag, den 13. Juni 2010 übten drei der vier Gemeindefeuerwehren von Echzell gemeinsam. Bei der von WF Michael Stoll und seinem Stellvertreter Thomas Diederich organisierten Übung diente ein Abrißhaus in der Preulen-Siedlung als Kulisse für einen spannenden Ablauf. Ein angenommener Zimmerbrand mit verletzten Personen stellte hohe Anforderungen an die Kameradinnen und Kameraden. Nach den Löscharbeiten kam der Überdrucklüfter zum Einsatz, um das Haus schnell rauchfrei zu machen.


20. April 2010 - Inspektionsübung der Brandschutzaufsicht

Der Gesetzgeber fordert von der Brandschutzaufsicht der Kreise, dass Freiwillige Feuerwehren im Rahmen von nicht bekannten Inspektionsübungen auf ihr Wissen und Können hin überprüft werden. Ein Auftrag, den der Wetterauer Kreisbrandinspektor, Otfried Hartmann, seit Jahren in die Tat umsetzt. In unregelmäßigen Zeitabständen und zu unterschiedlichsten Tageszeiten veranlasst er solche Übungen. Dabei erhält von den verschiedenstens Seiten Unterstützung, um für derartige Übungen ein realistisches Übungsszenario zu erstellen. Am Dienstag traf es die Freiwilligen Feuerwehren der Großgemeinde Echzell.

Um 17.50 Uhr ertönten die Funkmeldeempfänger der Feuerwehren in Echzell. Das Alarmstichwort lautete "Menschenleben in Gefahr". Die Leitstelle fügte allerdings nicht, wie sonst bei Übungen üblich, der Alarmierung das Stichwort "Übungsalarm" hinzu. Somit gingen die Einsatzkräfte von einem realen Alarm aus. Wenige Minuten nach der Alarmierung fuhren die ersten Fahrzeuge in Richtung der Hochbehälter der OVAG bei Bisses.

Dort hatten Hartmann und Mitglieder der Führungsspitze der Wetterauer Feuerwehren in Zusammenarbeit mit OVAG-Mitarbeitern die Übungslage inszeniert. Die beiden Hochbehälter mit jeweils einem Durchmesser von über 20 Metern und einer Höhe von etwa 14 Metern dienen als Wasserreserve für Frankfurt und das Umland. Außerdem führt über diese Anlage eine der Hauptversorgungsleitungen für dasselbe Gebiet. Derzeit ist einer der beiden 3500 Kubikmeter fassenden Hochbehälter leer und wird durch die OVAG einer Überprüfung und Reinigung unterzogen. Diesen Umstand machten sich Hartmann und Co. zunutze, um die Inspektionsübung durchzuführen. Als Übungslage wurde angenommen, dass zwei Mitarbeiter des Versorgungsunternehmens bei Reinigungsarbeiten in neun Meter Tiefe im Hochbehälter bewusstlos zusammengebrochen waren.

Während nach der Alarmierung ein Mitarbeiter der OVAG vor Ort blieb, um die eintreffenden Rettungskräfte über das Unglück zu informieren, hatten sich Hartmann und Co. in den angrenzenden Wald zurückgezogen, um von dort aus versteckter Position heraus den Ablauf der Rettungsmaßnahmen zu verfolgen. Allerdings wurde, während die Feuerwehren auf der Anfahrt waren und somit für alle Kräfte hörbar, über Funk der Kreisbrandinspektor alarmiert. Dadurch war ihm kurze Zeit später offiziell der Zugang zum Übungsgelände möglich, um sich unmittelbar vor Ort von dem Ablauf der Rettungsmaßnahmen zu überzeugen.

Zu diesem Zeitpunkt hatten Feuerwehrleute jedoch schon erkannt, dass es sich um eine Inspektionsübung handelte. Denn schneller als erwartet, räumte Hartmann hinterher ein, hatten die Einsatzkräfte die Rettungsmaßnahmen eingeleitet und durchgeführt. In neun Meter Tiefe hatten die Einsatzkräfte beim Umdrehen der vermeintlich leblosen Körper gesehen, dass es sich um Puppen handelte. Diese Erkenntnis hinderte die Einsatzkräfte allerdings nicht daran, den weiteren Ablauf korrekt durchzuführen.

Lob des Kreisbrandinspektors Bei der Abschlussbesprechung noch vor Ort kam der Kreisbrandinspektor zu einem insgesamt positiven Übungsverlauf. Dabei hob er zum Beispiel die sehr gut organisierte Anfahrt und Aufstellung der insgesamt sechs Feuerwehrfahrzeuge und des Rettungswagens besonders hervor. Was letztendlich aufgrund des ungewöhnlichen Übungsobjektes und dessen Lage mitten im Wald besonders positiv zu sehen sei, so Hartmann abschließend.


28. März 2010 - Waldbrandübung

Schlechte Funkverbindung bei der Waldbrandübung der Echzeller Feuerwehren


10. Oktober 2009 - Gemeinschaftsübung
Gleich in zwei, leicht zeitversetzte, Einsätze gliederte sich die Großübung der Feuerwehren der Gemeinde Echzell. So wurden die Wehren von Echzell, Gettenau, Bingenheim und Bisses am Samstagnachmittag wegen eines vermeintlichen Brandes im Schützenhaus alarmiert. Das Szenario: Spielende Kinder hatten im Schießstand gezündelt. Nur kurze Zeit später ging ein zweiter "Alarm" ein, so dass ein Teil der Kräfte an den Ortseingang an der L3412 Richtung Dorheim abgezogen werden musste.

Währenddessen rückten die Einsatzkräfte am Schützenhaus unter den Augen von Bürgermeister Dieter Müller gegen den "Brandherd" vor. Die Feuerwehr aus Bingenheim legte zunächst eine Wasserverbindung aus der Horloff. Da alle Türen des Gebäudes verschlossen waren, mussten die Retter mit Steckleitern die Mauern des Schießstandes überwinden. Erst von innen ließ sich eine Zugangstür öffnen, durch die ein Angriffstrupp vorrücken konnte.

Einsatzleiter Oliver Herwig sprach hier von einem guten Ergebnis, die Feuerwehrleute hätten mit Disziplin und Genauigkeit gearbeitet, so dass auch die drei "Opfer" im Inneren des Schießstandes schnell ausfindig gemacht und abtransportiert werden konnten.

Am zweiten Einsatzort an der Landstrasse Richtung Dorheim übernahm Gettenaus Wehrführer Jörg Wetzstein die Einsatzleitung. Hier wurde die Rettung eines Opfers bei Austritt von Gefahrgut geübt. Beim Umladen von Flüssigkeiten sei ein Behälter ins Rutschen gekommen und habe eine Person eingeklemmt, dabei sei auch Dünger ausgelaufen, hieß es.

Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet hoben die Einsatzkräfte den Tank an und befreiten das "Opfer". Bürgermeister Müller besuchte auch den zweiten Einsatzort und zeigte sich sehr zufrieden.

Auch Jörg Wetzstein lobte "seine" Männer. Man werde aber den Einsatz genau analysieren um herauszufinden, wo noch Möglichkeiten zur Verbesserung liegen. Zugführer Oliver Herbig betonte, besonders die Doppelbelastung von zwei fast zeitgleichen Einsätzen sei Schwerpunkt der Übung gewesen. Dies sei organisatorisch eine schwierige Aufgabe, die aber sehr gut gelöst worden sei.


06. November 2007 - Gemeinschaftsübung

Die starke Rauchentwicklung ließ auf einen Vollbrand schließen. Da es sich um ein Wohnhaus handelte, musste man davon ausgehen, dass sich noch hilflose oder eingeschlossene Menschen in dem brennenden Haus in der Walter-Anthes-Straße befinden. Mit diesem Übungsszenario sahen sich die Feuerwehrleute bei ihrer diesjährigen Großübung konfrontiert.

Durch Funkmelder- und Sirenenalarm wurden alle vier Ortsteilwehren der Großgemeinde alarmiert. Die Brandschützer aus Bisses hatten den kürzesten Anfahrtsweg, trafen deshalb auch als erste am Einsatzort ein. Sie stellten die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung im Innern des Gebäudes (»Innenangriff«) sicher und schickten auch einen ersten Trupp zur Menschenrettung in das verrauchte Gebäude. Zwei weitere Feuerwehrleute blieben als Rettungstrupp in Bereitschaft, falls den Kameraden im Gebäude etwas zustoßen sollte. Die nächsten Einsatzkräfte kamen aus der Kerngemeinde, die ebenfalls einen Trupp zur Menschenrettung und Innenangriff einsetzten. Durch den Funkenflug waren auch benachbarte Gebäude gefährdet. Deshalb stellten die Feuerwehren aus Bingenheim und Gettenau eine Wasserversorgung von der Horloff bis zum Brandobjekt her und bezogen sogenannte Riegelstellungen rund um das brennende Objekt, um ein Übergreifen des Brandes zu verhindern. Während das Feuer schließlich von innen und außen bekämpft wurde, konnten alle versteckten Dummy »gerettet« und versorgt werden.

Das Haus ist unbewohnt und gehört der Gemeinde. Es soll bald abgerissen werden und hatte sich deshalb als Übungsobjekt angeboten, erläuterte Gemeindebrandinspektor Jan Rudel. Besonders für die Trupps, die mit Atemschutzgeräten in das Haus vordringen mussten, war es eine anstrengende, aber realistische Übung. Weil die Einsatzkräfte nicht auf kleinere Wasserschäden im Inneren des Hauses achten mussten, konnten die Schläuche befüllt werden. »Einen leeren Schlauch in ein Haus ziehen, kann jeder«, sagte Rudel. Ein solches Schlauchteil ist 15 Meter lang und fasst etwa 40 Liter Wasser. Drei bis vier solcher Schlauchteile musste jeder zweiköpfige Trupp hinter sich herziehen - durch die Haustüre, die Treppe hinauf, sich im Gebäude mit dem durch Wasserdruck harten Schlauch drehen, wieder die Treppe hinunter, in jeden Raum des Hauses bis in den Keller. Wenn die Sicht behindert ist, bewegen sich Feuerwehrtrupps in fremden Räumen meistens kriechend vorwärts. Das war in diesem Fall untersagt, weil aus dem alten Dielenboden Nägel hervorstanden. Die Einsatzkräfte sollten sich im kräftezehrenden Watschelgang bewegen. Keine leichte Übung unter der dicken Schutzkleidung, der Atemschutzmaske und der schweren Atemluft flasche auf dem Rücken. Als es dann noch hieß, einen Dummy aus dem Keller zu retten, kamen auch trainierte Einsatzkräfte außer Atem.

Während der Übung notierten sich Gemeindebrandinspektor Rudel und sein Vertreter Kai-Uwe Reuß Fehler, die ihnen bei der Abarbeitung der Aufgaben aufgefallen waren. Beide waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Übung. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einsatzabteilungen hatte sehr gut funktioniert. »Es gab einige Kleinigkeiten. Die werden wir an die Wehrführer der Ortsteile weitergeben«, sagte Rudel. »Aber dafür sind solche Übungen ja da.


21. Oktober 2006 - Gemeinschaftsübung

Ein brennender Lastwagen, geparkt vor der Garage des Bauhofs, war am Samstagnachmittag der Ausgangspunkt für eine gemeinsame Übung aller Feuerwehren der Gemeinde Echzell.Durch Funkenflug griff das Feuer auf den ersten Stock des Bauhofs über, breitete sich dort rasch aus und schloss schließlich mehrere Menschen in dem Gebäude ein. Das Szenario wurde komplett durch einen unachtsamen Gaffer, der mit seinem Auto einem Lkw die Vorfahrt genommen hatte. Der Schaulustige war in seinem Fahrzeug, das der Lastwagen umgekippt hatte, eingeklemmt. Der nicht angeschnallte Lasterfahrer verletzte sich bei dem Unfall und lag bewusstlos hinter dem Lenkrad. Für die alarmierten Brandschützer galt es, diesen Sachverhalt Stück für Stück zu erfassen und helfend einzugreifen.


Wehrführer Frank Hornung führte die Einsatzkräfte an den Brandherden im und vor dem Bauhof; sein Stellvertreter Michael Stoll übernahm das Kommando an der Unfallstelle. Gemeindebrandinspektor Jan Rudel, sein Stellvertreter Kai-Uwe Reuss und Bürgermeister Dieter Müller waren als neutrale Beobachter vor Ort.

Im verrauchten ersten Stock des Bauhofs hatten sich Mitglieder der Jugendfeuerwehr versteckt, die zu finden und zu retten waren. Die Floriansjünger aus Bingenheim und Gettenau erhielten die Anweisung, ihre Angrifftrupps unter Atemschutz über Steckleitern von außen in das Gebäude zu schicken. »Wenn zwei Wehren dieselbe Aufgabe zugewiesen wird, ist die Absprache zwischen den Gruppenführern entscheidend«, erklärte Hornung. Deshalb habe er mit der Rettung eingeschlossener Personen über Leitern bewusst eine Situation ausgewählt, die jeden Tag eintreffen kann. »Ein großes Brandobjekt, das von allen Feuerwehren gemeinsam von außen gelöscht wird und bei dem es nicht viel abzusprechen gibt, ist im realen Leben sehr selten.«

Die Feuerwehr Bisses war von der Rückseite her an den Bauhof herangefahren und führte einen so genannten Außenangriff durch. Dadurch verhinderten die Einsatzkräfte das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude. Nachdem das Feuer gelöscht war, brachten die Brandschützer einen Lüfter vor dem Treppenhaus in Stellung. Dieser blies Frischluft ins Gebäude, um die Suche nach weiteren Personen zu erleichtern und den gefährlichen Brandrauch aus den Räumen zu drängen. Inzwischen war auch der lodernde Lkw vor dem Bauhof mit Schaum in Rekordzeit gelöscht worden.

Nachdem die Echzeller am zweiten Unfallort eingetroffen waren, sicherten sie nach kurzer Erkundung den umgestoßenen Wagen gegen weiteres Kippen. Zum Leidwesen der Übungszuschauer sperrten sie die Unfallstelle ab und begannen mit der Rettung der verunfallten Personen. Der Lkw-Fahrer konnte ohne größeren Aufwand aus seinem Führerhaus befreit werden.

Die Organisatoren hatten keine mit Stroh gefüllte Puppe verwendet, die sich ein Retter leicht unter den Arm hätte klemmen können. Stattdessen sollte ein mit Sand gefüllter, etwa 50 Kilogramm schwerer »Dummy« den Rettungskräften wesentlich mehr Mühe machen. Der Autofahrer des Pkw wurde mit Rettungsschwere und -spreizer aus seiner misslichen Lage befreit. Die Verletzten aus den Fahrzeugen und dem Brandobjekt wurden zu einer Sammelstelle gebracht und dort bis zum Eintreffen der Rettungswagen von feuerwehreigenen Rettungsassistenten betreut.

Bürgermeister Müller und Ortsbrandinspektor Rudel lobten die Leistung der Einsatzkräfte Auch Frank Hornung und Michael Stoll waren mit dem Ablauf zufrieden und luden die Kollegen nach einer Abschlussbesprechung zur Gulaschsuppe ein.


06. November 2003 - Gemeinschaftsübung

Jeder hofft, dass der Ernstfall niemals eintritt. Aber auf diesen müssen, und sie sind es auch, die aktiven Einsatzkräfte aller Ortsteilwehren bestens vorbereitet sein. So beobachtet bei der jüngsten gemeinsamen Großübung im Ortsteil Bisses. Ein fiktiver, durch zündelnde Kinder ausgelöster Scheunenbrand war der Anlass hierfür.

Entsprechend dem vom Bisseser Wehrführer Thomas Umsonst, der auch die Übung leitete, erarbeiteten Planungskonzept, nahm die Verlegung der Schläuche über längere Wegstrecken Priorität ein. So war gewährleistet, dass durch das Anzapfen diverser Entnahmestellen das erforderliche Löschwasser vorgehalten werden konnte. Dies war insofern vonnöten, weil der Hydrant, aus dem die Wassermenge für den ersten Löschangriff entnommen werden sollte, bei weitem nicht über den erforderlichen Druck verfügte. Ein Umstand, durch den im Ernstfall viel Zeit verloren gegangen wäre. Allerdings kann dies dadurch kompensiert werden, indem Tanklöschfahrzeuge zum Einsatz kommen. Dies war allerdings nicht der Fall. Und so dauerte es 18 Minuten, bis aus allen verfügbaren Rohren das Löschwasser auf die in voller Ausdehnung »brennende« Scheune herunterprasselte.

Ein nicht zu unterschätzender Umstand, denn in diesem langen Zeitraum hätten die angrenzenden Wohngebäude durchaus Schaden nehmen können. Hier ist der Gemeindevorstand in die Pflicht zu nehmen, zumal die Problematik nicht erst seit dieser Übung bekannt ist. Schon bei den Großübungen in den letzten drei Jahr zuvor wurden die Einsatzkräfte von der gleichen Situation überrascht.


Oktober 2002 - Gemeinschaftsübung

Nicht eingehaltene Vorsichtsmaßnahmen bei Schweißarbeiten lösten am Samstagnachmittag in der Werkstatt eines ortsansässigen Busunternehmens einen Schwelbrand aus. Von außen war er unschwer daran zu erkennen, dass aus dem geschlossenen Rolltor graue Rauchschwaden drangen. Beunruhigt über das Gesehene setzte sich ein Passant sofort per Handy mit der Feuerwehr in Verbindung. Soweit die Ausgangslage für die gemeinsame Großübung aller Echzeller Wehren.

Um 16.16 Uhr alarmierte die Leitstelle Wetterau über Funkmeldeempfänger und per Sirene die Einsatzkräfte der Wehr der Kerngemeinde. Bereits drei Minuten später stellte Wehrführer Andreas Günther an Ort und Stelle fest, dass seine Aktiven alleine den Brand nicht schnell genug in den Griff bekommen würden. Und so wurden zur Verstärkung alle Echzeller Wehren an den Einsatzort befehligt. Nach erfolgter Alarmierung zogen sich Gemeindebrandinspektor Andreas Günther und Jugendwart Frank Hornung, die gemeinsam die Übungsinhalte und den -ablauf erarbeitet und festgelegt hatten, weitgehendst aus dem Geschehen zurück, um in die Beobachterrolle zu schlüpfen. Übergeben wurde die Kommandogewalt an den stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Kai-Uwe Reuss.

Während die Besatzungen der wasserführenden Löschfahrzeuge sofort mit der Brandbekämpfung und dem Verlegen der Schläuche zu den nächstgelegenen Hydranten begannen, drangen die Atemschutzgeräteträger in die völlig verqualmten Räume ein, um nach Verletzten zu suchen und eventuell vorhandene Gefahrstoffe aufzuspüren Weil aus den Hydranten mangels Druck die erforderliche Menge Löschwasser nicht gezapft werden konnte, mussten zwei Schlauchleitungen von jeweils 1000 Meter Länge an die Horloff verlegt werden. Hilfestellung leisteten Hungener Blauröcke, die nicht nur eine der beiden Leitungen komplett verlegten, sondern sich darüber hinaus mit ihrer Drehleiter am Löscheinsatz beteiligten. Als die Leitungen standen, prasselten pro Minute 1100 Liter Wasser auf den Brandherd herab. Nach 65 Minuten wurde das Ende der Übung signalisiert.

Bei der Manöverkritik im Feuerwehrgerätehaus legte Gemeindebrandinspektor Günther eine Checkliste vor, die das geforderte Soll mit dem gezeigten Ist verglich. Hierbei ging es im Wesentlichen um die Absicherung der Einsatzstelle, die Regelung des Straßenverkehrs, Aufstellung der Fahrzeuge in die Bereitstellungsräume, die Befehlsausgabe an die Besatzungen der nachrückenden Fahrzeuge, die Lagemeldung und -darstellung während der Hilfs- und Löscharbeiten, das Vorgehen der Atemschutzgeräteträger, die Bereitstellung der Wasserversorgung auf langen Wegstrecken, die Verlegung von Schlauchbrücken und die Alternative zwischen Druckbelüftung oder erforderlicher Dachöffnung. Und alles klappte, abgesehen von wenigen geringfügigen Ausnahmen, wie am Schnürchen.

Kein Wunder, dass dem allseits beliebten Gemeindebrandinspektor sichtlich die Freude vom Gesicht abzulesen war. Für ihn, den »ersten Mann an der Spritze«, ist es beruhigend zu wissen, dass die Gemeinde über schlagkräftige Wehren verfügt.

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Juni 2002 - Großübung

Gemeindebrandinspektor Andreas Günther, mit hochtrabenden Lobesworten sparsam umgehend, war in der Tat vom Ergebnis der diesjährigen Waldbrandübung, bei der 62 Feuerwehrmänner und -frauen aus allen vier Echzeller Ortsteilwehren ihr Können unter Beweis stellten, absolut begeistert. Und das konnte er auch sein, denn mit einer ausgesprochen präzisen Leistung, mit enorm hoher Einsatzbereitschaft, mit beeindruckender Ruhe und Ausgeglichenheit und einer reibungslosen Zusammenarbeit legten „seine“ Floriansjünger ein beredtes Zeugnis ihrer Schlagkraft ab.

Lediglich die etwas wirr verlegten Schlauchleitungen, die anstatt auf den Zufahrtswegen beiderseits hätten verlegt werden müssen, boten Anlass zur Kritik, was aber dem in der anschließenden Manöverkritik vorgetragenen Gesamteindruck kaum Schaden zufügte.

Zugrunde lag der Übung die nachfolgend skizzierte Ausgangslage: Am frühen Sonntagvormittag nahm ein Jogger Brandgeruch wahr und stellte fest, dass der „rote Hahn“ in einem Mischwaldgebiet wütete. Geistesgegenwärtig informierte er per Handy den ihm bekannten Gemeindebrandinspektor. Dieser setzte sich mit der Leitzentrale in Friedberg in Verbindung, die um 9.30 Uhr Sirenenalarm auslöste. Sich mit den Wehrführern in Verbindung setzend, beorderte Günther sämtliche Einsatzfahrzeuge zum gemeinsamen Treffpunkt an die Zufahrt zur Restabfall-Behandlungsanlage in Grund-Schwalheim. Hier erteilte er an Ort und Stelle mündlich um 9.38 Uhr die Einsatzbefehle. Zwecks Ausführung rückten die Wasser führenden Löschfahrzeuge aus Echzell, Gettenau und Bisses direkt an den Einsatzort aus, um den ersten Löschangriff vorzunehmen.

Währenddessen waren Wehrleute aus Echzell und Bisses mit dem Aufbau der Wasserversorgung aus einem offenen Gewässer sowie der Installation der erforderlichen Pumpen beschäftigt. Mangels vorhandener Hydranten mussten zwei Schlauchleitungen von insgesamt 2200 Metern verlegt werden. Mit dieser Aufgabe wurden die zur freien Verfügung stehenden Aktiven von allen vier Wehren betraut.

Die erste der beiden B-Leitungen stand um 9.57 Uhr, die zweite folgte um 10 Uhr und vier Minuten. Zwei Minuten später signalisierten die Männer an der Verstärkerpumpe deren Einsatzbereitschaft. Um die Einsatz-Chronologie beziehungsweise deren Ende zu dokumentieren, ist zu vermelden, dass um 10.15 Uhr die Wasserversorgung optimal installiert war, so dass der Brand von diesem Zeitpunkt an mit 2000 Litern Löschwasser pro Minute bekämpft werden konnte.

Die Zeit, obwohl hervorragend, spielte für Günther nur eine sekundäre Rolle. Schließlich zählt nicht die Geschwindigkeit, sondern im Endeffekt nur die Effizienz. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Echzells „oberster“ Brandschützer, was seine Funktion anbelangt, das Pferd von hinten aufzäumte. Während im Ernstfall der einsatzleitende Gemeindebrandinspektor klare Anweisungen und Befehle am Einsatzort direkt erteilt, fuhr Günther mit dem Einsatz-Leitfahrzeug den Übenden hinterher. Dies brachte ihm den Vorteil, dass er sich stationsweise von der Umsetzung seiner klar definierten und per Funk durchgegebenen Einsatzbefehle überzeugen konnte.


Texte und Bilder gemäss Angabe. - Zeitungsartikel in der Regel aus der Wetterauer Zeitung oder dem Kreis-Anzeiger. - Bekannte Autoren und Fotografen: Anja und Michael Stoll, Marc Stefan, Maxi Roos, Jan Rudel, Thomas Wettig. - Gerade bei den älteren Artikeln bitten wir um Verständnis, wenn keine Autorenangaben vorhanden sind.