Aktivitäten

18. November 2018 - Volkstrauertag

Auch in diesem Jahr stellte die Feuerwehr Echzell die Ehrenwache an der Feierstunde zum Volkstrauertag

Bilder: Thomas Wettig


17. November 2018 - Weihnachtsausflug

Wer gemeinsam arbeitet, darf auch gemeinsam Spaß haben. Und so wird aus der Feuerwehr ab und zu die "Feierwehr". Zum diesjährigen weihnachtlichen Ausflug waren wir, die Feuerwehr Echzell, bei recht kühlen Temperaturen ins nahe gelegene Münzenberg aufgebrochen. Dort kontrollierten wir mit einem Nachtwächter die Straßen in dem mittelalterlichen Städtchen.Um der frühen Dunkelheit zu trotzen und um Wegelagerer zu erkennen, führten wir Fackeln mit uns. Bevor wir uns beim Essen aufwärmen durften, gab es noch eine kleine Lektion in Verteidigung und Kampf. Ungeübt in diesen Dingen wäre es mit dem Abendessen wohl nichts mehr geworden, wären die Waffen keine Attrappen gewesen. Ein schöner Abend der wieder einmal bewiesen hat, dass man sich in unserer schönen Wetterau sehr gut amüsieren kann.

Text & Bilder: Anja und Michael Stoll

16. November 2018 - Blaulichtgottesdienst

Ein fester Bestandteil des Echzeller Feuerwehrkalenders ist der von der Notfallseelsorge Wetterau organisierte "Blaulichtgottesdienst", der in diesem Jahr zum 14. Mal stattfand. Viele Einsatzkräfte der Wetterauer Feuerwehren, der Rettungsdienste (ASB, DRK, JUH und MHD) , des THW, der DLRG und der Polizei trafen sich vor der Markuskirche in Butzbach, wo zunächst Kinderpunsch zum Aufwärmen kredenzt wurde. Ab 19:00 Uhr leiteten die beiden Pfarrer Stefan Frey (ev.) und Thomas Korfmann (kath.) mit besinnlichen Texten und Liedern den stimmungsvollen Gottesdienst in einer voll besetzten Kirche. Unterstützt wurden sie hierbei von Lukas Adams (Orgel) und Julia Rettinghaus (Gesang). Im Anschluss trafen sich die Kameradinnen und Kameraden in der "Alten Turnhalle", wo die Feuerwehr Butzbach mit leckerer Gulasch- und Kürbissuppe sowie gekühlten Getränken die Grundlage für gute und organisationsübergreifende Gespräche legte. Wir waren als Feuerwehr Echzell mit einer Abordnung von sechs Personen dabei und bedanken uns bei der Wetterauer Notfallseelsorge sowie der FF Butzbach für ein paar schöne Stunden und die perfekte Organisation. Wir sehen uns wieder beim 15. Blaulichtgottesdienst, der am 15. November 2019 in Ranstadt stattfindet und von der Polizei ausgerichtet wird.

Text & Bilder: Thomas Wettig


14. November 2018 - Drittes Brandschutztraining für Flüchtlinge

Zu einem erneuten Brandschutztraining konnten Jan Rudel und Thomas Wettig zwanzig der in Echzell lebenden Flüchtlinge sowie die  Flüchtlingsbeauftragte der Gemeinde, Jasmin Kelani, im Feuerwehrhaus an der Römerstraße begrüßen.

Im ersten Teil der Veranstaltung wurde den Zuhörern erklärt, wie die Feuerwehren in Deutschland aufgestellt und organisiert sind. Danach ging es u.a. um das Verhalten im Brandfall, das Absetzen eines Notrufs (5W-Fragen), die Funktionsweise eines Feuerlöschers und die Bedeutung der in den Unterkünften installierten Rauchwarnmeldern. Weiter wurde mit kleinen Versuchen dargestellt, wie ein Feuer funktioniert und wie man es bekämpfen kann. 

Nach der Theorie traf man sich vor der Feuerwehrhalle, wo das praktische Training, aufmerksam verfolgt von Passanten und Nachbarn, folgte. An dem vor drei Jahren für die Brandschutzerziehung in Echzell angeschafften und mit Gas betriebenen Feuerlöschtrainer hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit Wasser-Übungslöschern und einer Löschdecke dem "Brandherd" zu nähern und das Feuer zu löschen. 

In den nächsten Tagen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mit viel Spaß  dabei waren, eine Urkunde für das Training erhalten. Einige der Anwesenden, die recht gute Deutschkenntnisse besitzen, zeigten Interesse an der Mitarbeit in der Feuerwehr. Wir sind gespannt, ob wir den einen oder anderen an einer der nächsten Übungen begrüßen können.

Text und Bilder: Thomas Wettig  


22. September 2018 - Umwelttag

Ein Elektroherd, mehrere Autoreifen, Matratzen, Teppiche, Elektrogeräte, Teile eines ausgeschlachteten Autos, Unmengen von "normalem" Hausmüll und weggeworfene (Pfand)flaschen und Dosen. Das war das Ergebnis des Echzeller Umwelttages, den die Feuerwehr Echzell natürlich auch in diesem Jahr personell und mit einem Fahrzeug unterstützte.  

40 Helferinnen und Helfer, teils aus Echzeller Vereinen, teils Privatpersonen, machten sich am Vormittag auf den  Weg um Echzell und die Ortsteile vom Müll zu befreien. Wie in jedem Jahr kann man über das Verhalten einiger "Mitbürgerinnen" und "Mitbürger" nur den Kopf schütteln. Für kleines Geld oder gar kostenlos kann man in direkter Nähe in Grund-Schwalheim jeglichen anfallenden Müll entsorgen, aber nein, einige machen sich die Mühe und kippen ihren Müll in die freie Natur. 

Bürgermeister Mogk mahnte bei seiner Begrüßung: "Ich kann an die Umweltsünder nur appellieren, ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen, denn ihr Verhalten schädigt massiv die Umwelt und belastet finanziell letztendlich die gesamte Kommune. Darüber hinaus riskiert jeder, der illegal Müll entsorgt und erwischt wird, ein hohes Bußgeld".

Nach getaner Arbeit erwartete die Helfer im Aufenthaltsraum des Bauhofs eine leckere Gulaschsuppe und kühle Getränke, bevor für alle das Wochenende beginnen konnte.

Text: Thomas Wettig - Bild: Martin Lösche 


08. September 2018 - Wannkopflauf

Auch in diesem Jahr unterstützten wir den TV Echzell beim mittlerweile 33. Echzeller Wannkopflauf bei der Absicherung der Strecke. Lothar Elsheimer und Thomas Wettig sorgten, zusammen mit den Streckenposten, an der Abfahrt zum Waldparkplatz für einen reibungslosen Ablauf. Auf der Veranstaltung waren das DRK Echzell und die Bergwacht Schotten zusammen mit uns im Einsatz.


19. August 2018 - Absicherung beim Echzeller Schützenausmarsch

Beim Echzeller Schützenausmarsch übernahmen wir mit dem 1/19 und dem 1/43 die Streckensicherung, damit alle Teilnehmer wieder sicher zurück ins Schützenhaus gelangten.


15. & 18. August 2018 - Hochzeit Patric & Sophia Kapeller

Mit einer stolzen Abordnung waren wir auf dem Polterabend vertreten und standen selbstverständlich auch an der Hochzeit unseres Kameraden Patric Kapeller und seiner Sophia Spalier. Wir gratulieren ganz herzlich, danken für die Einladungen und wünschen euch alles erdenklich Gute auf eurem gemeinsamen Lebensweg!
Bilder: Michael Stoll & Thomas Wettig


11. & 12. August 2018 - Die FF Echzell auf dem Kirchplatzfest

Auch in diesem Jahr war die Feuerwehr Echzell auf dem - alle zwei Jahre stattfindenden - Kirchplatzfest vertreten. An beiden Tagen versorgten wir die Besucher unter der Linde mit frischem Altbier und alkoholfreien Getränken. Darüber hinaus waren wir am Sonntag mit einem Löschfahrzeug und dem Einsatzleitwagen 2 vor Ort. Im ELW2 hatten die Gäste des Kirchplatzfestes die Möglichkeit, das Absetzen eines  Notrufes für den Fall der Fälle zu üben. Hierbei wurde großer Wert auf die "5W"-Fragen gelegt:

1. Wo ist das Ereignis?

Geben Sie den Ort des Ereignisses so genau wie möglich an (zum Beispiel Gemeindename oder Stadtteil, Straßenname, Hausnummer, Stockwerk, Besonderheiten wie Hinterhöfe, Straßentyp, Fahrtrichtung, Kilometerangaben an Straßen, Bahnlinien oder Flüssen)!

2. Wer ruft an?

Nennen Sie Ihren Namen, Ihren Standort und Ihre Telefonnummer für Rückfragen!

3. Was ist geschehen?

Beschreiben Sie knapp das Ereignis und das, was Sie konkret sehen (was ist geschehen? was ist zu sehen?), beispielsweise Verkehrsunfall, Absturz, Brand, Explosion, Einsturz, eingeklemmte Person!

4. Wie viele Betroffene?

Schätzen Sie die Zahl der betroffenen Personen, ihre Lage und die Verletzungen! Geben Sie bei Kindern auch das - gegebenenfalls geschätzte - Alter an!

5. Warten auf Rückfragen!

Legen Sie nicht gleich auf, die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle benötigen von Ihnen vielleicht noch weitere Informationen!

Am Löschfahrzeug war ein so genannter Löschertrainer aufgebaut und die BesucherInnen konnten ausprobieren wie es sich anfühlt, mit einem Wasserlöscher und/oder einer Löschdecke ein Feuer zu löschen. Feingefühl konnte mit dem Rettungsspreizer geübt werden, wo ein mit Wasser gefüllter Becher mit dem rund 20 kg schweren Gerät von einem Verkehrspylon zum nächsten transportiert werden musste. Viele Kinder und Erwachsene nutzten die Angebote und vor allem die Kinder waren "Feuer und Flamme" für die Technik in den großen roten Autos. 

Das Kirchplatzfest hat auch uns, wie in jedem Jahr, viel Spaß gemacht und wir haben uns sehr über das rege Interesse der Bevölkerung gefreut.  Wer weiß, vielleicht können wir ja an einer der nächsten Übungen neue Gesichter in der Einsatzabteilung oder in der Jugendfeuerwehr begrüßen?  


14. Juli 2018 - Team-Building auf der Lahn

Zu einem Ausflug der besonderen Art machte sich die Einsatzabteilung der Feuerwehr Echzell am 14. Juli auf, per Bus ging es nach Gießen, um anschließend die Lahn zu befahren. Natürlich im Kanu.

Hierfür wurden die 24 Teilnehmer an der Basisstation von Kanutours Gießen mit Schwimmwesten und Paddeln ausgestattet, um dann mit einem Bus des Veranstalters lahnaufwärts „transportiert“ zu werden. In Odenhausen angekommen besetzte man in Dreier-Teams nach einer kurzen Einweisung durch den Veranstalter die acht bereitgestellten Kanus. Bei strahlendem Sonnenschein ging es danach 13 km lahnabwärts zurück nach Gießen. Die 3,5 Stunden verlangten so manchem mittelmäßig trainiertem Körper einiges an Belastung ab! Gefühlt war der ein oder andere mehr als 25 km unterwegs, da die Strecke nicht immer auf dem direkten Weg befahren wurde (technische Fehler in der Ausführung…). Nicht immer lag dies an der Paddelintensität, die Bedeutung des Steuermannes ist nicht zu vernachlässigen. So die Meinung der technisch versierteren Teams. Aber: alle erreichten zeitversetzt den Ausgangspunkt und so konnte man gemeinsam nach der Rückfahrt mit den Männern der Alters- und Ehrenabteilung den Tag am Feuerwehrhaus bei Gegrilltem ausklingen lassen.


18. Juni 2018 - Neue stellvertretende Wehrführer für Bisses und Echzell

Am heutigen Abend wurden vor der Sitzung der Gemeindevertretung im großen Kolleg der Horlofftalhalle unsere Kamerden Florian Mück (Feuerwehr Bisses, links) und Sebastian Kapeller (Feuerwehr Echzell, rechts) von Bürgermeister Wilfried Mogk  in ihre Ämter als stellvertretende Wehrführer eingeführt und u.a. unter den Augen vieler Kameradinnen und Kameraden als Ehrenbeamte vereidigt. Wir danken für euer Engagement und wünschen euch in euren neuen Positionen alles Gute und viel Erfolg. 

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Text und Bild: Thomas Wettig

31. Mai 2018 - Vierte Bierwanderung in Bisses

Wie in jedem Jahr an Fronleichnam, zog es die Echzeller nach Bisses an den Brandweiher. Hier war Start und Ziel der vierten Bierwanderung, die von der Feuerwehr Bisses und den Echzeller Sportfischern organisiert wird. Wie in den Jahren zuvor, war eine rund sechs Kilometer lange Strecke rund um Bisses zu absolvieren, auf der diverse "Rastplätze" aufgebaut waren und mehrere Hundert Wanderer verschiedene Biere vom Fass und diverse Leckereien genießen konnten. Alle hatten ihren Spaß und auch der halbstündige Regen konnte die Laune der Teilnehmer nicht vermiesen. "Wir freuen uns sehr über das riesige Interesse und ich bedanke mich bei allen Helfern, die zu diesem großen Erfolg mit beigetragen haben", so Wehrführer Raphael Umsonst. "Wenn sich die Teilnehmerzahlen weiterhin so nach oben entwickeln, bekommen wir im nächsten Jahr ein Personalproblem". Er appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, Mitglied bei der Feuerwehr oder bei den Sportfischern zu werden und nicht nur beim Fest, sondern auch besonders in der Einsatzabteilung der Feuerwehr mitzumachen. 


06. Mai 2018 - Unterstützung der Landfrauen Echzell

Zu einem großen Familienfest anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums hatten die Landfrauen in den Echzeller Wald an die Rentner's Ruh geladen.  Während sich die Erwachsenen erholen durften, gab es für die Kinder viele Aktionen, wie z.B. eine Schatzsuche, auf der sie ihren Wald besser kennen lernen konnten und einen großen Spielpark. Wir übernahmen an dem Tag die Verpflegung der Besucher mit Würstchen und Pommes.
Bild: Gudrun Hergenröther

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14. April 2018 - Dreharbeiten zu unserem Imagevideo

Im vergangenen Jahr gewannen wir bei der Aktion "Pimp up your image" von Smiling-Pictures by Karina Schmidt und MP Studios Marco Wieja einen Gutschein für ein professionelles Imagevideo unserer Feuerwehr, mit dem wir über unsere Arbeit informieren und für mehr Kameradinnen und Kameraden werben wollen. Heute war es so weit und es wurden in den "Universal Studios" in der Römerstraße und im Ortsgebiet Filme gedreht und Bilder aufgenommen.

Wir hatten einen riesigen Spaß und sagen bereits heute ein fettes DANKE an Karina, Marco und Patrick, die das aufgenommene Material nun zu einem ca. 5-minütigen Film zusammenstellen und aufbereiten werden.


23. März 2018 - Jahreshauptversammlung aller Ortsteile

55 Einsatzkräfte der Echzeller Wehren konnten die Gemeindebrandinspektoren Jan Rudel und Stefan Hofmann zur gemeinsamen JHV begrüßen. Nach den Berichten zum abgelaufenen Jahr konnten einige Beförderungen ausgesprochen sowie mehrere Leistungsabzeichen und Anerkennungsprämien übergeben werden. Darüber hinaus überreichte Kreisbrandmeister Matthias Nickel den Kameraden Dieter Koburger und Bernd Ostheim das Brandschutz-Ehrenzeichen für 40-jährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr.

Bericht von Ottwin Storck für die Wetterauer Zeitung


20.-22. März 2018 - Brandschutzerziehung bei der Echzeller Feuerwehr

Vom 20.-22. März 2018 besuchten fast 50 Kinder der Kita "Rappelkiste" in drei Gruppen mit ihren Betreuerinnen das Echzeller Feuerwehrhaus. Stefan Hofmann, der stv. Gemeindebrandinspektor, hatte ein spannendes Programm ausgearbeitet.

Nach der Begrüßung im Schulungsraum wurden zunächst viele spontane Fragen beantwortet, bevor das "Feuer" angesprochen wurde. Dass man das Feuer braucht und dass es oft sehr hilfreich ist, wussten die Kinder an Beispielen wie Kerzen, dem sommerlichen Grillen und dem Heizen mit Holz im Winter zu berichten. Wie man sich aber verhält wenn ein "böses Feuer" entsteht, warum der Brandrauch so gefährlich ist und wie man die Feuerwehr ruft, war ausführlicher Teil der Präsentation und der Gespräche. Besonders spannend wurde es für die Kleinen, als Kamerad Florian Mück nach und nach alle Ausrüstungsgegenstände anlegte um den Kids zu demonstrieren, wie ein Feuerwehrmann im Einsatz aussieht und dass man keine Angst haben muss, besonders wenn er eine Atemschutzmaske trägt, das Gesicht nicht zu sehen und er schlecht zu verstehen ist.

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es mit leuchtenden Augen in die Fahrzeughalle, denn dort durften alle Autos inspiziert werden. Stefan Hofmann mit seinen Helfern Dieter Koburger, Florian Mück, Simon Schmadel und Sebastian Tinz nahmen sich viel Zeit, um den Kindern die Fahrzeuge und ihre Beladung zu erklären, bevor auf dem Platz vor der Halle eine spannende Löschvorführung stattfand.

Nach fast drei Stunden nahmen alle Kinder stolz ihr Brandschutzdiplom für die erfolgreiche Teilnahme an der Brandschutzerziehung entgegen bevor sie mit den Löschfahrzeugen - selbstverständlich mit einem kleinen Umweg - als echte Feuerwehrkinder zurück zum Kindergarten gebracht wurden.

Wir würden uns sehr freuen, das eine oder andere Kind mit Erreichen des 10. Lebensjahres als Jugendfeuerwehrleute wiederzusehen.

Text: Thomas Wettig - Bilder: FF Echzell


18. März 2018 - Feuerkorb am Vorstellungsgottesdienst

Zwei Tage vor dem Frühlingsanfang gab der Winter in Echzell nochmal richtig "Gas". Die Frühaufsteher wurden mit einer leichten geschlossenen Schneedecke begrüßt.  Obwohl die Kirche gut geheizt war, freuten sich die Besucherinnen und Besucher des Konfirmations-Vorstellungsgottesdienstes, dass unsere Jugendfeuerwehr mit einer Feuertonne auf dem Kirchenvorplatz bei eisigem Wind für mollige Wärme sorgte. Wir hoffen für die Konfis, dass die kalte Zeit jetzt bald vorbei ist und in Echzell am kommenden Sonntag eine frühlingshafte Konfirmation gefeiert werden kann.


24. Februar 2018 - Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Echzell

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Echzell standen neben den Berichten von Wehrführer, Rechnungsführerin und Gemeindejugendwartin,  Ehrungen und eine Ergänzungswahl im Vordergrund. Wehrführer Michael Stoll begrüßte neben dem stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Stefan Hofmann die Gäste des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung zu dieser Sitzung.

Mit zahlreichen Bildern und Details zu den einzelnen Einsätzen lässt Stoll das vergangene Jahr Revue passieren. Neben zahlreichen Übungen, Vorstandssitzungen, Gruppenführerbesprechungen, Lehrgangs- und Seminarbesuchen  nahmen die 22 Einsätze einen Großteil der Zeit für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte in Anspruch. Besonders die meist kurzen, nächtlichen Einsätze zehren an den Kräften der Feuerwehrleute, lt. Stoll. Mit der eigentlichen Einsatzzeit sei es hier nicht getan, der Wecker klingelt trotzdem bei vielen um 5.00 Uhr am nächsten Morgen. Und im Anschluss oftmals zusätzliche Arbeitsstunden in der Nachbereitung, um Fahrzeuge und Gerät wieder einsatzbereit zu machen. Belastend sind auch die drei verstorbenen Personen in drei unmittelbar aufeinander folgenden Einsätzen. Diesbezüglich erwähnt Stoll die Unterstützung durch die Notfallseelsorge, mit der man bislang sehr positive Erfahrungen in Nachbesprechungen sammeln konnte.

Insgesamt hat man in 2017   22 Einsätze, die sich neben zehn Feueralarmen in einen Einsatz für den Einsatzleitwagen 2 (ELW2), in sieben Technische-Hilfeleistungseinsätze und  vier Brandmeldeanlagenalarmierungen sowie zahlreiche  Brandsicherheitsdienste aufgliedern. Der Feuerwehr Echzell stehen zum Jahresende 34 Einsatzkräfte zur Verfügung, sieben davon sind weiblich.

Stoll lobt den sehr guten Ausbildungsstand, man verfüge über genügend Führungskräfte, vor neun Jahren zu Beginn seiner Tätigkeit als Wehrführer habe dies anders ausgesehen. Sein Stellvertreter Thomas Diederich und er haben dahingehend jegliche Freiwilligkeit unterstützt, Lehrgänge auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule zu besuchen.

Erfreut zeigt sich Stoll auch über die Teilnahme von zwei Echzeller Gruppen an der Hessischen Feuerwehrleistungsübung und die Ausrichtung des Kreisentscheides in Echzell. Auch in diesem Jahr kann er dies als erfolgreiche Veranstaltung mit kreisweitem Lob für die Echzeller Wehr als Ausrichter verbuchen. Die Teilnahme einer der beiden Gruppen (Echzell 1) am Bezirksentscheid setze all der Mühen das Sahnehäubchen auf, so Stoll. Auch dort war man mit einer Leistung von 93,69 % (Leistungsstufe Gold) im Wettkampf zufrieden. Für eine Teilnahme am Landesentscheid müsse man noch eine Schippe drauflegen, gibt er zu bedenken. Den engagierten Teilnehmern beider Gruppen sowie dem Team hinter den Mannschaften und jedem einzelnen aus der Wehr dankt er für dieses Engagement.

Abschließend bedankt er sich bei den Gemeindegremien für die Unterstützung in allen Belangen, man wisse um das offene Ohr für die Wünsche aus den Reihen der Wehr. Ein großes Dankeschön geht an Gemeindejugendwartin Franziska Frieß und ihr Team sowie an die Gerätewarte und deren Helfer, denen der technische Prüfdienst bereits ein Lob aussprechen konnte.

Gemeindejugendwartin Franziska Frieß berichtet von zahlreichen Aktionen „ihrer“ Jugendlichen, darunter neben Wettkämpfen auch Teilnahmen an Veranstaltungen im Gemeindegebiet. Die 18 Jugendlichen treffen sich immer montags im Feuerwehrhaus und leisten im Berichtsjahr 189 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung/Jugendarbeit ab. Frieß hebt das Ablegen der Jugendflamme 1 und 3 von insgesamt acht Jugendlichen hervor, durch das Bestehen habe sich das Üben in kleineren Gruppen gelohnt. Martin Kirchner und Jan-Torben Stoll danken Franziska Frieß für ihr unermüdliches Wirken, rückblickend sei sie immer für „ihre Jugendlichen“ da. Beide freuen sich auf die Zusammenarbeit in der Einsatzabteilung und bedanken sich mit einem Blumenstrauß und Gutschein bei ihrer (Ex-)Jugendwartin. Stoll fügt an, dass es auch 2018 eine gemeinsame Übung der Einsatzabteilung mit der Jugendfeuerwehr geben wird, da sie 2017 bei allen gut angekommen sei.

Als erster Vorsitzender berichtet Stoll von zahlreichen Aktivitäten, der Ausflug in die Domstadt Fulda stellt hierbei ein besonderes Highlight dar. Neben der Ausrichtung  von  vier Funklehrgängen, der Teilnahme (mit Hähnchengrill) am Luthermarkt, einem Stand bei der Echzeller Glühweih(n)nacht eine willkommene Abwechslung im Feuerwehrjahr. Mittlerweile traditionell sind die Teilnahmen an der Drei-Königs-Wanderung in Echzell, der Feuerwehrball in Nidda sowie der Blaulichtgottesdienst der Notfallseelsorge.

Rechnungsführerin Christine Frels berichtet über eine ausgeglichene Finanzsituation trotz der zahlreichen Anschaffungen im vergangenen Jahr. Die gewählten Kassenprüfer bescheinigen eine korrekte Buchführung, wünschen sich in Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen noch mehr finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde, besonders in Belangen der Jugendfeuerwehr. Nach ihrem Antrag kann der Vorstand entlastet werden und zwei Kassenprüfer sowie eine Ersatzperson werden von den Anwesenden im Block gewählt.

Nach den Grußworten der Gäste wird Sebastian Kapeller als stv. Wehrführer und zweiter Vorsitzender für den scheidenden Thomas Diederich in den Vorstand gewählt. Er wird das Amt für die nächsten fünf Jahre begleiten, so sieht es die Satzung der Gemeinde Echzell für die Feuerwehren vor. Wehrführer Stoll gratuliert Kapeller und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit regem Austausch.

Stoll kann Dieter Koburger anschließend für 40 Jahre aktiven Dienst in den Einsatzabteilungen von Bingenheim und Echzell ehren. Zunächst nur eine interne Ehrung durch den Verein, der offizielle Ehrenbrief wird an der Jahreshauptversammlung der Gesamtgemeinde übergeben.

Jan-Torben Stoll wünscht er im Anschluss eine erfolgreiche Zeit in der Einsatzabteilung, dessen Jugendfeuerwehrzeit endet mit dem mittlerweile traditionellen Helmtausch.

Abschließend gibt Stoll die nächsten Termine bekannt, unter anderem den für ein gewonnenes Fotoshooting, bei dem innovative Ideen gefragt sind. Man wolle sich von seiner besten Seite präsentieren, so der Wunsch aus dem Vorstand.

Text:   Anja Stoll - Bilder: Thomas Wettig


19. Februar 2018 - Stefan Hofmann ist neuer stv. Gemeindebrandinspektor

Am 19. Februar 2018 wurde unser Kamerad Stefan Hofmann im Rahmen der sehr gut besuchten Sitzung der Gemeindevertretung in sein Amt als stellvertretender Gemeindebrandinspektor eingeführt und von Bürgermeister Wilfried Mogk als Ehrenbeamter vereidigt. Wir freuen uns sehr darüber und wünschen Dir, lieber Stefan, alles Gute.

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Text und Bild: Thomas Wettig


07. Januar 2018 - Dreikönigswanderung

Trotz nasser und kalter Witterung war die Feuerwehr Echzell auch in diesem Jahr bei der traditionellen Dreikönigswanderung dabei und holte sich mit 47 teilnehmenden Personen wieder den ersten Platz. Kamerad Holger Winter nahm den Pokal für alle entgegen.

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16. Dezember 2017 - Die FF Echzell auf der Glühweihnnacht

Auch bei der fünften Ausgabe des kleinen Echzeller Weihnachtsmarktes war die Feuerwehr Echzell wieder vertreten. Da das Angebot an Glühwein, Punsch und Feuerzangenbowle recht groß war, beschränkten wir unser Angebot auf kalte Getränke. Highlights waren wieder Thorstens Erbsensuppe mit Würstchen und Brot sowie die gegrillten Würstchen, die mit Thomas Bönsels hausgemachter Sauce auch als Currywurst kredenzt wurden. In unserem Zelt hatten die zahlreichen Besucher die Möglichkeit, sich für ein paar Minuten aufzuwärmen und Gespräche zu führen. Warm wurde es auch an unserem "Kaminstehtisch" sowie am Feuerkorb, an dem unsere Jugendfeuerwehr mit den anwesenden Kindern Marshmallows grillte.

Text und Bilder: Thomas Wettig


19. November 2017 - Volkstrauertag

Wie in jedem Jahr stellte die Feuerwehr Echzell die Ehrenwache an der Feierstunde zum Volkstrauertag. Auch das DRK Echzell war mit einer Delegation anwesend.


17. November 2017 - Blaulichtgottesdienst

Zum 13. Mal organisierte die Notfallseelsorge Wetterau einen "Blaulichtgottesdienst", der in diesem Jahr in der evangelischen Kirche in Beienheim stattfand und an dem viele  Einsatzkräfte der Wetterauer Feuerwehren, der Rettungsdienste (ASB, DRK, JUH und MHD) , des THW, der DLRG und der Polizei teilnahmen. In der in blaues Licht getauchten Kirche leiteten Gemeindereferent Gregor Rettinghaus und Pfarrer Stefan Frey mit besinnlichen Texten und Liedern einen stimmungsvollen Gottesdienst. Im Anschluss trafen sich die Kameradinnen und Kameraden im "Bürgertreff", wo die Feuerwehr Beienheim mit leckeren Suppen und gekühlten Getränken die Grundlage für gute und organisationsübergreifende Gespräche legte. Wir waren als Feuerwehr Echzell mit einer Abordnung von acht Personen dabei und bedanken uns bei der Wetterauer Notfallseelsorge sowie der FF Beienheim für ein paar schöne Stunden und die perfekte Organisation. Wir sehen uns wieder beim 14. Blaulichtgottesdienst, der am 16. November 2018 in Butzbach stattfindet.

Text & Bilder: Thomas Wettig


11. November 2017 - Heuchelheimer "Löschzwerge" zu Gast beim ELW2

Nicht nur die Großen interessieren sich für den neuen ELW2, auch der Feuerwehrnachwuchs steht auf große rote Autos mit toller Technik. Deshalb besuchten uns heute die "Löschzwerge" aus unserer Nachbargemeinde in Reichelsheim-Heuchelheim.

Gemeindebrandinspektor Jan Rudel freute sich, 14 Löschzwerge nebst Betreuern begrüßen zu können und startete zunächst eine Rundum-Erkundung der Geräteräume. Nicht erst beim Ausfahren des imposanten, 9,40m hohen, Antennen- und Kameramastes waren viele Fragen der Kleinen zu beantworten.

Es folgte die Erkundung des Besprechungsraums, wo der Nachwuchs sehr eifrig den ein oder anderen Schalter umlegte sowie des Funkraumes, in dem besonders die PC-Arbeitsplätze und die Schränke mit der modernen Funktechnik inspiziert wurden.

Glücklich und mit vielen positiven Eindrücken verabschiedeten sich die Nachwuchskräfte am Ende der Führung und überreichten unserem GBI als Erinnerung und als Dankeschön ein T-Shirt der Löschzwerge.

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11. November 2017 - Die Echzeller Landfrauen zu Gast bei ihrer Feuerwehr

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Im Rahmen ihrer jährlichen Bienenausgrabung und dem damit verbundenen Rundgang durch die Gemeinde besuchten uns heute Nachmittag knapp 50 Echzeller Landfrauen zu einem informativen und lustigen Nachmittag. Wehrführer Michael Stoll und sein Team hatten drei Stationen vorbereitet, an denen die Landfrauen und -männer ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und ihr Sicherheitswissen erweitern, bzw. auffrischen konnten.

An Station 1 wartete ein gasbetriebener Feuerlöschertrainer, dessen Flammen man/frau sich mit einem Wasserlöscher sowie einer Löschdecke nähern konnte. Die Feuerwehrleute erklärten hierbei die richtige
Vorgehensweise, wie ein Entstehungsbrand zu löschen ist. Dann hatten die Anwesenden die hoffentlich einmalige Chance, einen Pulverlöscher "abzuschießen" und waren sichtlich beeindruckt.

Der neue Einsatzleitwagen (ELW2) stellte die zweite Station dar, wo im Besprechungsraum das korrekte Absetzen eines Notrufs (5W) geübt, bzw. wiederholt wurde. Gerade in Stresssituationen ist es wichtig, den Mitarbeitern der Leitstelle alle notwendigen Informationen schnell und detailliert übermitteln zu können.

Geschicklichkeit und Feingefühl war an der dritten Station gefragt, an der Tennisbälle und mit Wasser gefüllte Becher von einem auf einen  anderen Verkehrspylon transportiert werden mussten. Die Herausforderung hierbei war, dieses mit einem ca. 20 kg schweren Rettungsspreizer, der bei der Feuerwehr u.a. bei Verkehrsunfällen zum Einsatz kommt, zu tun. Es wurde der eine oder andere Becher zerdrückt, jedoch schafften es auch viele, die Aufgabe erfolgreich zu meistern.

Nach diesen Eindrücken gab es, perfekt an diesem trüben, kühlen und regnerischen Tag, im Schulungsraum Glühwein, Kaffee, Kräppel und Brezn. Aufgewärmt und mit vielen neuen Eindrücken begaben sich die Landfrauen wieder auf die Straße, um den letzten Anlaufpunkt des Tages anzusteuern. Die Landfrauen- und männer wie auch wir hatten einen riesigen Spaß und wir bedanken uns für den Besuch.

Mehr Bilder findet ihr aus Platzgründen auf unserer Facebookseite 

Text: Thomas Wettig - Bilder: Thomas Wettig & Jan-Torben Stoll

21. Oktober 2017 - Stefan Hofmann neuer stv. Gemeindebrandinspektor

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Nachdem der bisherige stellvertretende GBI, Jörg Wetzstein, das Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, fand nach der Abschlussübung der Echzeller Feuerwehr die Neuwahl des zweiten Chefs der Feuerwehr an.

Gemeindebrandinspektor Jan Rudel begrüßte die Versammlung, insbesondere den Dienstherrn der Feuerwehren, Bürgermeister Wilfried Mogk, und gab einen kurzen rechtlichen Überblick zur Situation und Notwendigkeit der Neuwahl noch in diesem Jahr.

Als Kandidat für das Amt konnte Stefan Hofmann gewonnen werden. Bürgermeister Wilfried Mogk übernahm die Wahlleitung und fragte zunächst die Versammlung, ob diese mit offener Wahl einverstanden sei. Hierzu gab es keine Einwände und Stefan Hofmann wurde einstimmig von allen 54 anwesenden Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden zum neuen stellvertretenden Gemeindebrandinspektor in Echzell gewählt.

Nach der Gratulation für das neue Amt von Mogk und Rudel bedankte sich Stefan Hofmann bei der Versammlung für das Vertrauen und informierte über das anstehende Update der digitalen Meldeempfänger (Pager). Hier konnten sich die Feuerwehrleute im Anschluss die neue Software aufspielen lassen und haben nun eine verbesserte Optik und weitere Alarmtöne auf ihren Meldeempfängern.


04. Oktober 2017 - Impressionen vom Austausch der Funkmeldeempfänger


09./10. September 2017 - Luthermarkt in Echzell

Die Feuerläufer der FF Echzell griffen am Luthermarkt der evangelischen Kirchengemeinde Echzell die lange Tradition des Geflügelzuchtvereins auf und boten frische Hähne vom Holzkohlegrill feil. Zusammen mit frischem Bauernbrot oder in Fett gebackenen Kartoffelstäbchen griff das Volk gerne zu. Am Samstag gab es am Mahnmal von der Jugendfeuerwehr frisches Stockbrot, besonders für die kleinen Marktbesucher ein Erlebnis am offenen Feuer.

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Bilder vom Samstag findet ihr HIER

Bilder vom Sonntag findet ihr HIER


28. August 2017 - Fundsache: 75 Jahre Feuerwehr Echzell in 1983

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Lust auf eine kleine Zeitreise? Die Festschrift zum 75. Jubiläum der Feuerwehr Echzell 1983 bringt uns zurück in eine Zeit, als u.a. Thorsten Roos, Jan Rudel, Michael Stoll und Markus Suppus noch Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren. Danke an David Bode, der das Dokument beim Aufräumen fand und uns zur Verfügung stellte. Mann, wie schnell die Zeit vergeht...

HIER findet ihr die Festschrift als pdf.

17. Juni 2017 - Kreisfeuerwehrverbandsfest in Södel

Mit einer großen Abordnung aus allen vier Wehren nahmen wir am Festumzug anläßlich des 125-jährigen Bestehens der Feuerwehr Wölfersheim-Södel teil. Danach feierten wir im Festzelt, zusammen mit Hunderten von Feuerwehrleuten aus dem Wetteraukreis, wo die Band "Bayerische Music Power" für großartige Stimmung sorgte. Danke an die FF Södel für ein paar schöne Stunden und die hervorragende Organisation.


17. März 2017 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung der Echzeller Feuerwehren


28. Januar 2017 - Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Echzell

Am heutigen Abend fand die Jahreshauptversammlung der Echzeller Feuerwehr statt. Neben fast allen Kameradinnen und Kameraden der Einsatz-, sowie der Ehren- und Altersabteilung konnten die Wehrführer Michael Stoll und Thomas Diederich mehrere Vertreter der Politik begrüßen. Hans Jürgen Hahn sowie Klaus Scheuermann vertraten den Gemeindevorstand sowie die SPD Fraktion, Holger Scharf die Gemeindevertretung. Olga Wagner-Bernadelli und Heinz Bernadelli waren für die Fraktion von "Bündnis 90/Die Grünen" gekommen.

Nach einem gemeinsamen Imbiss folgten die gemeinsamen Berichte der beiden Wehrführer und Vereinsvorsitzenden für Einsatzabteilung, Verein, KatS und ELW2, der Bericht der Jugendwartin Franziska Frieß, sowie der Bericht der Recherin Christine Frels. Nach der Entlastung des Vorstands und der Wahl zweier neuer Kassenprüfer übermittelten die Gäste, darunter auch GBI Jan Rudel, ihre Grußworte.

Zum Ende des Abends konnten zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr ihre orangenen Helme gegen "echte" Feuerwehrhelme tauschen. Gero Fleischer und Martin Kirchner sind ab sofort als Feuerwehrmann-Anwärter in der Einsatzabteilung aktiv. Wir danken für euer Engagement und wünschen euch alles Gute und auch viel Spaß in der Welt der "Großen und Älteren".


22. Januar 2017 - Die neue Homepage geht an den Start

Immer aktuell aber etwas statisch war sie: Unsere alte Homepage, die seit vielen Jahren die Kameradinnen und Kameraden, sowie interessierte Bürger über das Geschehen bei den Feuerwehren in Echzell informierte. Nachdem unser Provider einen eigenen Baukasten präsentierte, haben wir die Seiten überarbeitet und der aktuellen Technik angepasst. Die neue Homepage ist jetzt optimiert für Tablets und Smartphones, was vor allem die Jugendlichen freuen wird. Der ELW2 und die Jugendfeuerwehr haben eigene Seiten, so dass Aktivitäten, Einsätze und Übungen überschaubarer sind. Wir wünschen weiterhin viel Spaß beim Besuch dieser Homepage.


08. Januar 2017 - Dreikönigswanderung

FF Echzell erneut stärkste Teilnehmergruppe bei der Dreikönigswanderung LINK


07. Januar 2017 - Geräteüberprüfung

Zur alljährlichen Geräteüberprüfung kamen einige Kameradinnen und Kameraden im Feuerwehrhaus Echzell zusammen. Neben den Belastungstests für die tragbaren Leitern wurden die Leinen und Stromkabel überprüft und die Aggregate getestet. Auch das Inventar eines jeden Fahrzeugs wurde unter die Lupe genommen. Schadhafte Teile wurden ausgesondert und ersetzt, bzw. auf einer Liste zur Neubeschaffung notiert.


14. Dezember 2016 - Homepage & Facebook

Seit heute sind es 500 Menschen, denen wir und unsere Berichte auf Facebook gefallen. Unsere Beiträge, die von mehr als 6.000 Besuchern gelesen und von 490 Personen dauerhaft abonniert wurden, zeugen von einer großen Reichweite. Unser Video auf Youtube wurde von über 2.300 Menschen besucht. Wir bedanken uns ganz herzlich für das Interesse an der Arbeit der Echzeller Feuerwehren und würden uns freuen, für dieses für uns alle wichtige Ehrenamt, neue Gesichter in den Einsatzabteilungen begrüßen zu können.


13. November 2016 - Volkstrauertag

Auch in diesem Jahr stellte die Feuerwehr Echzell die Ehrenwache an der Feierstunde zum Volkstrauertag


15. Oktober 2016 - Eröffnung "Rentners Ruh"

Die Feuerwehr Echzell übernahm die Verpflegung der Besucher an der offiziellen Eröffnung der neuen Grillhütte im Echzeller Wald. LINK


18. September 2016 - Vereinspokalschießen

Auch in diesem Jahr hatten die Echzeller Sportschützen zum traditionellen Vereinspokalschießen eingeladen. 46 Vereine und Gruppen folgten der Einladung. Die Echzeller Feuerwehren waren mit sieben Teams aus Bingenheim, Echzell und Gettenau vertreten.

Den dritten Platz mit 365 Ringen belegte das Herrenteam II der Feuerwehr Echzell mit Michael Stoll 59, Thomas Wettig 65, Kay Koburger 79, Thorsten Roos 80 und Sebastian Bönsel 82. Das Herrenteam I der Feuerwehr Echzell, bestehend aus Lothar Elsheimer 54, Holger Winter 68, Dieter Koburger 72, Maximilian Roos 76 und Thomas Wettig 76 holte sich mit 346 Ringen den siebten Platz. Die Männer der FF Bingenheim landeten auf dem 13. Platz. Hier schossen Christoph Müller 38, Norbert Fleischer 66, Marco Klein 68, Torsten Stephan 74 und Andre Freitag 80 insgesamt 326 Ringe.

Das Damenteam der Feuerwehr Echzell mit Kerstin Winter 57, Heidrun Bönsel 59, Anja Stoll 59, Annalena Möckel 69 und Sabine Roos 69 belegte den achten Platz der Wertung bei den Frauen.

Bei den gemischten Teams kam die Feuerwehr Bingenheim mit Jennifer Wehrum 63, Philipp Hinkel 65, Felix Fleischer 75, Florian Hinkel 75 und Volker Hinkel 82 mit insgesamt 360 Ringen auf den fünften Platz. Den zehnten Platz holte sich mit 345 Ringen die Feuerwehr Gettenau Mix-II mit Maritta Mogk 63, Corinna Hofmann 65, Sebastian Tinz 69, Horst Mogk 70 und Felix Lauster 78. Das Team Feuerwehr Gettenau Mix-I erreichte mit Corinna Hofmann 50, Jonas Schneider 55, Felix Lauster 71, Horst Mogk 74 und Jan Schneider 85 den 12. Platz bei 335 Ringen.


10. September 2016 - Wannkopflauf

Beim 31. Wannkopflauf des TV Echzell half die Feuerwehr Echzell wieder bei der Streckensicherung. Maxi Roos und Thomas Wettig waren mit dem MTW vor Ort.

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07. September 2016 - Oberhessen Challenge Lauf

Zum dritten Mal war die Feuerwehr Echzell beim Oberhessen Challenge Lauf in Nidda, an dem im neunten Jahr des Firmenlaufes über 2.600 Läuferinnen und Läufer teilnahmen, vertreten. Nach dem Sieg des vergangenen Jahres in der Kategorie "Originellstes T-Shirt", bzw. Outfit ließen es Tanja ter Schüren, Sabine Roos, Anja Stoll und Christine Frels in diesem Jahr nach wochenlangem Training bezüglich der Kleidung locker angehen und hatten viel Spaß bei dem Rundkurs durch Nidda. Danke für euer Engagement!

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03. & 04. September 2016 - Kirchplatzfest

Am traditionellen Echzeller Kirchplatzfest war die Feuerwehr Echzell mit leckerem Altbier, selbst gemachtem Eier- und Buttermilchlikör und alkoholfreien Getränken vertreten. Nach den Vorbereitungen in den letzten Wochen und dem Aufbau ab dem frühen Samstag konnten wir zahlreiche Gäste begrüßen, die neben uns viel Spaß am Feiern hatten. Danke an alle Feuerwehr- und Altbierfans, die uns an unserem Wagen besucht haben.

Unsere Jugendfeuerwehr kümmerte sich, gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz Echzell, an beiden Tagen um die Kinderbetreuung vor der Jupitersäule. Neben der Kistenrutsche, die für die Kids das Highlight darstellte war das Brandhaus sehr attraktiv, auf das man mit der Kübelspritze spritzen konnte. Aber auch das Büchsenwerfen, das "Fratzenwerfen", das große "Vier gewinnt" und die anderen Angebote kam bei den Kindern sehr gut an.

Am Sonntag präsentierten wir uns mit einem unserer Löschfahrzeuge in der oberen Lindenstraße und stellten die Gerätschaften, mit denen wir z.B. bei einem Verkehrsunfall arbeiten, vor. Jeder Besucher hatte die seltene Gelegenheit, eine Rettungsschere und einen Rettungsspreizer einmal selbst in die Hand zu nehmen und das Gewicht zu spüren um mit diesen recht schweren Geräten feinfühlig einen Wasserbecher oder einen Apfel von einem Punkt zum nächsten zu transportieren. Wir waren beeindruckt, wie viele Echzeller keine Probleme damit hatten (Warum seid ihr nicht aktiv in der Feuerwehr???).

Der vor kurzem von der Gemeinde neu angeschaffte Feuerlöschertrainer kam verblüffenderweise besonders bei den Kindern gut an. Während viele Eltern von einer Löschübung absahen waren die Kids begeistert dabei und zeigten den Großen, dass man sich bei einem Entstehungsbrand mit einem Feuerlöscher zunächst sehr gut helfen kann.

Neben den Vorführungen hatten wir einige Broschüren ausgelegt, die u.a. Informationen zu den Rauchwarnmeldern geben. Vielen Mitbürgern ist nach wie vor nicht bewusst, dass in Hessen seit dem 1. Januar 2015 die "Rauchmelderpflicht" gilt und dass die Installation dieser kleinen runden Geräte durchaus Sinn macht. Bereits 2003 informierte die "Maus" über die kleinen Lebensretter.

Wir haben gerne am Kirchplatzfest mitgewirkt und hatten, gemeinsam mit unseren Gästen und Fans, viel Spaß an diesem Event.

Mehr Bilder gibt es HIER


20. August 2016 - Neues Feuerwehrhaus in Dauernheim

Zur Einweihung des neuen Feuerwehrhauses in Dauernheim nahmen wir mit einer kleinen Abordnung teil. Wir wünschen unserer Nachbarschaftswehr alles gute im neuen Domizil

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05. August 2016 - Hochzeit Sebastian und Julia

Mit einer Abordnung von 14 Personen und drei Fahrzeugen standen wir heute im Schloß Stammheim Spalier an der Hochzeit unseres Kameraden Sebastian Kapeller und seiner Julia. Wir bedanken uns für den schönen Polterabend, gratulieren ganz herzlich und wünschen euch alles erdenklich Gute auf eurem gemeinsamen Lebensweg!

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30. Juli 2016 - Spritzenhausfest in Bleichenbach

Zum traditionellen Spritzenhausfest hatte die Feuerwehr Bleichenbach für den Samstag Abend eingeladen. Kurz nach 18 Uhr rückten wir mit zwei MTW, einem Privatfahrzeug und 20 Kameradinnen und Kameraden aus.

In entspannter Atmosphäre ließen wir uns leckere Schnitzel, super gewürztes Gyros und die berühmten Bleichenbacher Feuerwehrbratwürste schmecken. Bei lockerer Live-Musik, kühlen Getränken - besonders zu erwähnen seien die leckeren Erdbeercocktails - und dem zweimaligen Besuch des Eiswagens aus Hirzenhain genossen wir einige schöne Stunden mit guten Gesprächen.

Vielen Dank an die Bleichenbacher Kameradinnen und Kameraden für einen schönen und gemütlichen Abend.


26. Mai 2016 - Zweite Bierwanderung in Bisses

Zur zweiten Bierwanderung hatten die Feuerwehr und der Anglerverein Bisses eingeladen und rund 300 Besucher machten sich an diesem sonnigen und warmen Frühlingstag auf den Weg. Wie im letzten Jahr waren auf dem rund sechs Kilometer rund um Bisses führenden Weg Rastplätze aufgebaut, an denen die Wanderer verschiedene Biere vom Faß und diverse Leckereien genießen konnten. Den Abschluß bildete die Grillfeier am Anglerteich bei Spießbraten, Würstchen, Pommes und kühlen Getränken. Bei einer Steigerung der Besucherzahlen um über 100% kann man hoffen, dass die Bisseser Bierwanderung in der Zukunft ein fester Bestandteil des Echzeller Veranstaltungskalenders sein wird. Herzlichen Dank an die FF Bisses und die Angler für eine perfekt geplante und durchgeführte Veranstaltung.

Den Bericht der Wetterauer Zeitung vom 31. Mai 2016 findet ihr HIER

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26. April 2016 - Brandschutzunterweisung in Bisses

Nach der Brandschutzunterweisung im März konnte Gemeindebrandinspektor Jan Rudel, unterstützt von den Echzeller Kameraden Maxi Roos und Thomas Wettig, weitere 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seniorenresidenz zum Feuerlöschertraining begrüßen.

Auch an diesem Abend wurde auf die Besonderheiten des Gebäudes sowie auf die "5 W-Fragen" beim Notruf eingegangen, bevor die Teilnehmer vor dem Gebäude die Möglichkeit hatten, diverse Feuerlöscher und eine Löschdecke auszuprobieren.


25. April 2016 - Interkommunale Zusammenarbeit

Vor kurzem fanden sich knapp 20 der Ranstädter Flüchtlinge, zusammen mit einigen Flüchtlingshelfern, zu einer Brandschutzunterweisung im Feuerwehrhaus im Heegweg ein. Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel und Gemeindebrandinspektor Volker Meub erklärte dieser den Anwesenden, wie die Feuerwehren in Deutschland aufgestellt sind und dass es in Kommunen in der Größe wie Ranstadt ausschließlich freiwillige Feuerwehren gibt. Wie man sich im Brandfall verhalten sollte war genauso ein Thema wie das korrekte Absetzen eines Notrufs unter der europaweit gültigen Telefonnummer "112".

Danach zeigten die Ranstädter Kameraden, wie ein Feuer "funktioniert". Zum Brennen benötigt man einen brennbaren Stoff, ein Zündmittel sowie Sauerstoff. In kleinen Versuchen stellten sie anschaulich dar, wie man ein entstehendes Feuer bekämpfen kann: Durch Sauerstoffentzug, mit Wasser, Pulver, Schaum, einer Löschdecke oder einem Feuerlöschspray.

Nach einer theoretischen Einweisung in den Aufbau und die Bedienung eines klassischen Pulverlöschers ging es vor das Feuerwehrhaus, wo mit Unterstützung von Herbert Schneider sowie Julian Erk, Marcel Grauling und Patrick Tag das praktische Training folgte. An dem Feuerlöschtrainer, den Thomas Wettig und Maxi Roos von der Nachbarfeuerwehr aus Echzell mitgebracht hatten, konnten sich die Teilnehmer mit Löschdecke, Wasser-Übungslöschern und einem Schaumlöscher dem "Brandherd" nähern und das Feuer löschen.

GBI Volker Meub bedankte sich zum Abschluss bei der Feuerwehr Echzell für die Möglichkeit, deren erfolgreiches Konzept übernehmen zu können sowie beim Dauernheimer Wehrführer Thomas Wirth für den Transport der Flüchtlinge zum Feuerwehrhaus. In den nächsten Tagen werden alle Flüchtlingsunterkünfte, zusätzlich zu den bereits vorhandenen Feuerlöschern, mit Löschdecken und Feuerlöschsprays ausgestattet, um das Leben in der Kommune noch etwas sicherer zu machen.


23. März 2016 - Brandschutzunterweisung in Bisses

Die Brandgefahr in Krankenhäusern, Pflegeheimen und sonstigen Einrichtungen zur Unterbringung oder Behandlung von Personen stellt eine besonders ernste Bedrohung für die Bewohner und Mitarbeiter dieser Einrichtungen dar.

So sind im Gemeindegebiet von Echzell z.B. die Seniorenresidenz in Bisses mit ihren fast 80 Bewohnerinnen und Bewohnern oder auch das Schloss in Bingenheim besonders schützenswerte Objekte. Gehbehinderte oder bettlägerige Bewohner können sich im Notfall nicht selbständig ins Freie retten und sind auf die Hilfe der Betreuer angewiesen. Neben den baulichen Normen ist somit das regelmässige Training der Mitarbeiter ein wichtiger Aspekt im Brandschutzkonzept.

Heute abend konnte Gemeindebrandinspektor Jan Rudel, unterstützt von den Echzeller Kameraden Leon Körber, Maxi Roos, Markus Suppus und Thomas Wettig 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seniorenresidenz in deren Räumen zum Brandschutztraining begrüßen.

Nach einer theoretischen Einweisung, in der speziell auf die Einrichtung eingegangen und auch die "5 W-Fragen" beim Notruf behandelt wurde, traf man sich vor dem Gebäude, wo das praktische Training folgte. Hier kam wieder der neue Feuerlöschtrainer zum Einsatz und die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich mit Wasser-Übungslöschern oder einer Löschdecke dem "Brandherd" zu nähern und das Feuer zu löschen.

Ein interessanter Abend, der das Leben im Seniorenheim wieder etwas sicherer gemacht hat. Für die Mitarbeiter, die heute abend nicht anwesend sein konnten, ist für Mitte April ein weiteres Training geplant. Wir freuen uns darauf und kommen gerne wieder in unserer Freizeit nach Bisses.


18. März 2016 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr der Gemeinde Echzell begrüßte Gemeindebrandinspektor Jan Rudel am vergangenen Freitag im Schulungsraum des Feuerwehrhauses in der Römerstraße die stattliche Anzahl von 57 Einsatzkräften der vier Ortsteilwehren. Besonders begrüßte er Bürgermeister Wilfried Mogk als obersten Dienstherren, den Beigeordneten Hans Hahn und Hans Hermann Stete von der SPD Fraktion.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Kameraden lies Rudel die Einsätze des vergangenen Jahres Revue passieren. Es galt zu insgesamt 29 Einsätzen auszurücken. Diese teilten sich folgt auf: 10x Hilfeleistung (von der Katze im Baum bis zur Türöffnung), 9x Feuer (angebranntes Essen und brennende Hecke), 5x Fehlalarm durch Brandmeldeanlagen und 5 Einsätze für den in Echzell stationierten Einsatzleitwagen 2 des Wetteraukreises zu absolvieren. Im Jahr 2014 galt es noch 48 Einsätze abzuwicklen, hauptsächlich durch den Starkregen am Tag des WM Endspiels im Juli. 19 durchgeführte Brandsicherheitsdienste rundeten die offizielle Statistik ab.

Insgesamt verfügte die Feuerwehr Echzell zum 31.12.2015 über 77 Einsatzkräfte, davon 9 weibliche. Das ist ein leichter Rückgang von 4 Kräften, der jedoch durch Neueintritte von 2 Quereinsteigern, einem umgezogenen Neubürger und 3 Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr zum 1.1.2016 wieder kompensiert ist. Im Bereich Atemschutz verfügt die Gemeinde aktuell über 28 Einsatzkräfte, das sind immerhin 36% aller Einsatzkräfte. Drei Kräfte werden sich in Kürze zur notwendigen Nachuntersuchung begeben, drei weitere Kräfte werden noch in diesem Jahr zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet.


Bei Lehrgangsteilnahmen konnten sich auf kommunaler-, Kreis- und Landesebene insgesamt 29 Feuerwehrkräfte fortbilden. Daraus resultierend kam es zu den folgenden Beförderungen:

Feuerwehrfrau/Feuerwehrmann: Jennifer Wehrum und André Freitag
Oberfeuerwehrmann: Philipp Hinkel und Michael Hetterich
Hauptfeuerwehrmann: Sebastian Bönsel und Stefan Hofmann

Ein absolutes Highlight nannte der Echzeller Gemeindebrandinspektor die Durchführung der Hessischen Feuerwehrleistungsübung des Wetteraukreis in Echzell. Bei tollem Wetter war es ein rundum gelungener Tag für die Feuerwehren des Landkreis. Aus Echzell nahmen zwei Mannschaften an der Übung teil. In der ersten Mannschaft engagierten sich Stefan Hofmann, Sebastian Bönsel, Sarah Wernikowski, Annalena Hofmann, Florian Mück, Thomas Preiss, Jonas Schneider, Mirco Michel und Tobias Pipp, die zweite Mannschaft bestand aus den Kameradinnen und Kameraden Michael Stoll, Thomas Diederich, Dieter und Kay Koburger, Tanja ter Schüren, Christine Frels, Jens Rubitschu, Markus Suppus und Thomas Wettig. Beide Mannschaften errangen durch Ihre Leistungen die Stufe „Gold“, der zweiten Mannschaft gelang durch einen hervorragenden zweiten Platz sogar die Qualifizierung für den Bezirksentscheid in Liederbach. Hier schrammte man nur haarscharf an der Qualifikation zur Hessenmeisterschaft vorbei. Ganze 0,03 % haben nur gefehlt.

Im Einzelergebnis errangen die Teilnehmer folgende Leistungsabzeichen:

Eisernes Abzeichen: Annalena Hofmann, Sarah Wernikowski, Mirco Michel, Jonas Schneider, Thomas Preiß, Tobias Pipp, Thomas Wettig.
Bronzenes Abzeichen: Jens Rubitschu und Dieter Koburger
Silbernes Abzeichen: Tanja ter Schüren und Christine Frels
Goldenes Abzeichen: Stefan Hofmann und Markus Suppus
Gold 5 Abzeichen: Kay Koburger, Florian Mück und Thomas Diederich
Und zum zweiten Mal hat Michael Stoll das Gold 10 Abzeichen erfolgreich absolviert.

Für Ihr jahrelanges Engagement in der Einsatzabteilung wurden die folgenden Kameraden vom Hessischen Innenministerium mit Ehrenamtsprämien ausgezeichnet:

10 Jahre: Sebastian Kapeller und Denny Nellessen
30 Jahre: Matthias Pipp
40 Jahre: Jürgen Kröll und Thomas Umsonst

Auch im Jahr 2015 war Echzell wieder Standort der Funklehrgänge für den gesamten Wetteraukreis. Die Teilnehmer loben die gute Küche und den reibungslosen Ablauf weiterhin sehr.

Für die in Echzell wohnenden Flüchtlinge bot man im Juli des letzten Jahres erfolgreich eine Brandschutz- und Feuerlöscherschulung an. Darauf folgend kamen einige der Flüchtlinge zu den Übungen der Feuerwehr.

Ein herzliches Dankschön richtete Rudel an die Gerätewarte für die geleistete Arbeit und erinnerte die Versammlung an die der Kommune dadurch ersparten Kosten für die Wartung und Instandhaltung der Fahrzeuge und Gerätschaften. Weiterhin ging sein Dank an Thomas Wettig für die Pflege und Berichterstattung über die Arbeit der Feuerwehr auf der Homepage sowie in der Presse.

Gemeindejugendwartin Franziska Frieß berichtete von aktuell 20 Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr und einer sehr regen Aktivitätenliste im vergangenen Jahr. Von der Teilnahme an Spielen ohne Grenzen, der Jugendflamme, einem Rettungsschwimmerkurs über den Berufsfeuerwehrtag bis hin zur gemeinsamen Weihnachtsfeier mit dem Jugend Rotkreuz war der Kalender stets prall gefüllt. Jan Rudel dankte dem gesamten Team um Franzi Frieß mit Sabine Roos, Markus Suppus und Thomas Wettig und hob hervor, wie wichtig die Jugendarbeit ist, schließlich stellen die Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr den größten personellen Grundstock für die Einsatzabteilungen dar.

Für den 4. Löschzug sowie den ELW 2 berichtete der Katastrophenschutzzugführer Michael Stoll der Versammlung über die Aktivitäten in diesem Bereich. Auch hier wurden sehr viele Übungen angeboten, der ELW wurde auf Lehrgängen und Ausstellungen präsentiert und man nahm an den Dienstversammlungen auf Kreisebene teil.

Herzlich Willkommen hieß der Echzeller Gemeindebrandinspektor die neuen Kameradinnen und Kameraden Celine Eschnauer, Sebastian Tinz, Holger Günther, Christopher Müller, Maxi Roos, Patrick Zillich und Leon Körber mit einem kleinen Geschenk „Schaummittel“ als Duschgel.

Im Ausblick für das Jahr 2016 nannte Jan Rudel das in Planung befindliche Feuerwehrhaus Bingenheim als wichtigsten anzugehenden Punkt für die politischen Gremien. Die Kameradinnen und Kameraden aus Bingenheim stellen speziell bei Einsätzen tagsüber, unter der Woche, einen sehr großen Anteil der verfügbaren Kräfte in der Gemeinde, dies gilt es weiter zu fördern und auszubauen.

Zum Ende seines Berichts bedankte sich der Gemeindebrandinspektor bei den Einsatzkräften für die Einsatz-, Übungs- und Fortbildungsbereitschaft und den Gemeindegremien und den Wehrführern für die sehr gute Zusammenarbeit.

In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Wilfried Mogk im Namen der Gemeinde für die Einsatzbereitschaft und begrüßt aus dem Gemeindevorstand Hans Hahn sowie Herrn Stete aus der Gemeindevertretung. Er sei sehr stolz auf die Truppe und als besonderes Ereignis erwähnte Mogk die Hessischen Feuerwehrleistungsübungen und den Tag auf Bezirksebene in Liederbach, den er bei „seiner“ Feuerwehr verbracht hat.

Hans Hahn und Hans Hermann Stete bedankten sich für die Einladung und betonten, dass sie immer gerne bei der Feuerwehr sind und sie immer wieder feststellen, wie umfangreich die Einsätze auf der einen Seite sind und mit welcher Vielfalt es sonstige Aktivitäten bei der Feuerwehr zu verzeichnen gibt. Hahn erwähnte den kürzlich auf seine Einladung durchgeführten Kletternachmittag mit der Jugendfeuerwehr in der Echzeller Sporthalle.


14. März 2016 - Zweites Brandschutztraining für Flüchtlinge


Nach dem ersten Brandschutztraining im Juli 2015, mit dem wir sehr erfolgreich die Integration der Flüchtlinge in unserer Gemeinde förderten, kamen heute abend rund fünfzig Flüchtlinge, Integrationshelfer und Feuerwehrleute zu einem weiteren Feuerlöschertraining im Feuerwehrhaus in der Römerstraße zusammen. Auch Bürgermeister Wilfried Mogk ließ sich die Veranstaltung nicht entgehen.

Aufgrund der Veröffentlichungen des Hessischen wie auch des Deutschen Feuerwehrverbandes zeigten in den letzten Monaten viele deutsche Feuerwehren Interesse an dem Integrationskonzept der Echzeller Feuerwehr. So auch unsere Nachbarfeuerwehren aus Ranstadt, die in der nahen Zukunft Brandschutztrainings für die Flüchtlinge anbieten werden, um die Sicherheit in den Unterkünften zu erhöhen und die Menschen in der Gemeinde zu integrieren. Ranstadts Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel nahm, zusammen mit ihrem Gemeindebrandinspektor Volker Meub und dessen Wehrführern Frank Kraft (Ranstadt) und Thomas Wirth (Dauernheim) an dem Abend teil.

Nach der Begrüßung der vielen Erwachsenen und Kindern im Schulungsraum erklärte der Echzeller GBI Jan Rudel, wie ein Feuer "funktioniert". Mit einer anschaulichen Präsentation und kleinen Versuchen stellte er dar, wie man ein entstehendes Feuer bekämpfen kann: Durch Sauerstoffentzug, mit Wasser, Pulver, Schaum oder mit einer Löschdecke.

Wichtiger Bestandteil der Präsentation war das Absetzen eines Notrufs. Hier wurden wieder die "5 W-Fragen" vorgestellt:

WER ruft an?
WO ist etwas geschehen?
WAS ist geschehen?
WIE VIELE Personen sind betroffen?
WARTEN auf Rückfragen!

Nach der theoretischen Einweisung ging es vor die Feuerwehrhalle, wo mit Unterstützung von Michael Stoll, Thomas Diederich, Bernd Ostheim, Thomas Wettig, Maxi Roos und Leon Körber das praktische Training folgte.

An dem vor kurzem von der Gemeinde Echzell angeschafften und mit Gas betriebenen Feuerlöschtrainer hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit Wasser-Übungslöschern oder Löschdecken dem "Brandherd" zu nähern und das Feuer zu löschen. Anschließend wurden Übungen mit alten Pulverlöschern durchgeführt und das stoßweise Löschen geübt.

In den nächsten Tagen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Urkunde für das erfolgreiche Training erhalten. Wie beim ersten Event sind einige der Flüchtlinge dem Thema Feuerwehr gegenüber sehr interessiert. Ob auch hier wieder Interessenten zu unseren Übungen kommen? Wir freuen uns darauf, da die Mitgliederzahlen bei den Freiwilligen Feuerwehren permanent abnehmen und nehmen unsere Neubürger gerne bei uns auf. Besonders willkommen ist derzeit Idris, der die Kurt Moosdorf Schule in Echzell besucht und im April im Alter von dann 10 Jahren der Jugendfeuerwehr beitreten möchte.

Gerne unterstützen wir die Feuerwehren in unserer Umgebung mit dem Feuerlöschtrainer und unserer Präsentation. Jan Rudel und Thomas Wettig stehen für Fragen, Informationen und Buchungen des Löschtrainers gerne zur Verfügung.


10. Januar 2016 - Dreikönigswanderung

Ein fester Bestandteil des Feuerwehrkalenders ist seit vielen Jahren die, von der VSG Echzell veranstaltete, Dreikönigswanderung. Mit insgesamt 58 Wanderern an den beiden Tagen belegte die Feuerwehr Echzell den ersten Platz bei 17 teilnehmenden Ortsvereinen.Den Bericht der Wetterauer Zeitung findet ihr HIER.

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09. Januar 2016 - Geräteüberprüfung

Zur alljährlichen Geräteüberprüfung kamen einige Kameradinnen und Kameraden aller vier Wehren im Feuerwehrhaus Echzell & Gettenau zusammen. Neben den Belastungstests für die tragbaren Leitern wurden die Leinen und Stromkabel überprüft und die Aggregate getestet. Auch das Inventar eines jeden Fahrzeugs wurde unter die Lupe genommen. Schadhafte Teile wurden ausgesondert und ersetzt, bzw. auf einer Liste zur Neubeschaffung notiert.


12. Dezember 2015 - Echzeller Glühweihnnacht

Auch in diesem Jahr waren wir auf der Glühweihnnacht vertreten. Bericht und Bilder findet ihr HIER.


10. Dezember 2015 - Gutschein der Sparkasse geht nach Gießen

Nachdem unsere Feuerwehrfrauen sich  beim OCL Firmenlauf im September die Auszeichnung für das originellste Outfit holten, spendeten sie jetzt den Gewinn. Den Bericht auf der Homepage des Kfv findet ihr HIER.


15. November 2015 - Volkstrauertag

Auch in diesem Jahr stellte die Feuerwehr Echzell die Ehrenwache an der Feierstunde zum Volkstrauertag. Bericht und Bilder findet ihr HIER.


13. November 2015 - Blaulichtgottesdienst

Zum 11. Mal organisierte die Notfallseelsorge Wetterau einen "Blaulichtgottesdienst", dieses Mal im "Wetterauer Dom", der Basilika in Ilbenstadt. " Gott Danke sagen und sich stärken für den Weg, der vor uns liegt". Unter diesem Motto kamen weit über 200 Einsatzkräfte der Wetterauer Feuerwehren, Rettungsdienste, des THW und der Polizei zusammen. Die Echzeller Feuerwehr war mit einer Abordnung von neun Personen dabei. Während des Gottesdienstes wurde der Weckesheimer Pfarrer Stefan Frey als Pfarrer für die Notfallseelsorge in der Wetterau in sein Amt eingeführt.


20. September 2015 - Vereinspokalschießen
Auch in diesem Jahr hatten die Echzeller Sportschützen zum traditionellen Vereinspokalschießen eingeladen. 60 Vereine und Gruppen - so viele wie noch nie - folgten der Einladung. Die Echzeller Feuerwehren waren mit sechs Teams aus Bingenheim, Echzell und Gettenau dabei.

Das Herrenteam der Feuerwehr Echzell, bestehend aus Jens Rubitschu 64, Lothar Elsheimer 74, Kay Koburger 78, Thomas Wettig, 79 und Thorsten Roos 83 holte sich mit 378 Ringen den dritten Platz. Den fünften Platz mit 374 Ringen belegte die Feuerwehr Bingenheim mit Philipp Hinkel 67, Torsten Stephan 72, Norbert Fleischer 74, Volker Hinkel 77 und Florian Hinkel 84. Die Feuerwehr Gettenau landete, ebenfalls mit 374 Ringen, auf Platz sechs mit Thomas Preiß 56, Markus Kasten 76, Jan Schneider 79, Horst Mogk 81 und Felix Lauster 82.


Das Damenteam der Feuerwehr Echzell mit Christine Frels 64, Sabine Roos 65, Anja Stoll 74, Sarah Wernikowski 75 und Tanja ter Schüren 79 belegte den sechsten Platz der Wertung.

Bei den gemischten Teams kam die Feuerwehr Bingenheim mit Marco Klein 50, Uwe Wichmann 70, Andre Freitag 73, Felix Fliescher 74 und Jennifer Wehrum 81 mit 348 Ringen auf den 18. von 26 Plätzen. Den 21. Platz mit 335 Ringen belegte die Feuerwehr Gettenau, bestehend aus Jörg Wetzstein 40, Sibylle Wetzstein 67, Maritta Mogk 72, Tobias Schreitz 76 und Jonas Schneider 80.

Ein großes Dankeschön an die Sportschützen für die Ausrichtung des Events.


12. September 2015 - Wannkopflauf

Beim 30. Wannkopflauf des TV Echzell half die Feuerwehr Echzell wieder bei der Streckensicherung.

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09. September 2015 - Echzeller Feuerwehrfrauen sind Gewinnerinnen

Beim OCL Firmenlauf in Nidda holte sich die FF Echzell den Gewinn für das originellste Outfit. Den Bericht und Bilder findet ihr HIER.


27. August 2015 - Hochzeit Jochen und Anna-Maria

Die nächste Hochzeit: Jochen Klomfaß und Anna-Maria Sieber hatten zu ihrem Polterabend in Dauernheim eingeladen und die Feuerwehr Echzell folgte mit acht Kameradinnen und Kameraden dieser Einladung nur zu gerne. Wir hatten einen schönen, wenn auch verregneten, Abend. Vielen Dank dafür und für euch alles Gute für die Zukunft!


26. August 2015 - Quantensprung für Feuerwehren

Gemeinde plant den Kauf zweier Fahrzeuge LINK


01. August 2015 - Hochzeit Mark und Konni

Mit einer Abordnung von 11 Personen standen wir heute im Schloß Stammheim Spalier an der Hochzeit unseres Kameraden Mark Henrich und seiner Konni. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen euch alles erdenklich Gute auf eurem gemeinsamen Lebensweg!

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27. Juli 2015 - Brandschutztraining für Flüchtlinge

Heute abend kamen zehn der Echzeller Flüchtlinge, zusammen mit einigen Flüchtlingshelfern, zu einer Brandschutzunterweisung im Feuerwehrhaus in der Römerstraße zusammen.

Nach der Begrüßung erklärte Gemeindebrandinspektor Jan Rudel, wie ein Feuer "funktioniert". Zum Brennen benötigt man einen brennbaren Stoff, ein Zündmittel sowie Sauerstoff. In kleinen Versuchen stellte er anschaulich dar, wie man ein entstehendes Feuer bekämpfen kann: Durch Sauerstoffentzug, mit Wasser, Pulver, Schaum oder mit einer Löschdecke.

Wie man sich im Brandfall verhalten sollte war genauso ein Thema wie das Absetzen eines Notrufs. Hier wurden die "5 W-Fragen" vorgestellt und mit Hilfe von Übersetzern so lange besprochen, bis es jeder verstanden hatte.

WER ruft an?
WO ist etwas geschehen?
WAS ist geschehen?
WIE VIELE Personen sind betroffen?
WARTEN auf Rückfragen!

Nach einer theoretischen Einweisung in den Aufbau und die Bedienung eines klassischen Pulverlöschers ging es vor die Feuerwehrhalle, wo mit Unterstützung von Sarah Wernikowski, Thomas Diederich, Bernd Ostheim und Thomas Wettig das praktische Training folgte.

An dem Feuerlöschtrainer "FT-Florian" hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit Wasser-Übungslöschern dem "Brandherd" zu nähern und das Feuer zu löschen. Anschließend wurden Übungen mit alten Pulverlöschern durchgeführt und das stoßweise Löschen geübt. Für alle Anwesenden eine spannende und neue Erfahrung.

Nach dem Abschlußgespräch überreichte Jan Rudel allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Urkunde für das erfolgreiche Training. Einige der Flüchtlinge sind dem Thema Feuerwehr gegenüber sehr interessiert. Dementsprechend ist geplant, sie bei einer der nächsten Übungen als Zuschauer einzuladen, um ihnen das Thema näher zu bringen. Wer weiß? Vielleicht können wir den/die eine(n) oder andere(n) demnächst in unseren Reihen begrüßen. Die Deutschkenntnisse werden von Tag zu Tag besser.

Ein schönes Event mit viel Spaß und neuen Erfahrungen. Dankeschön an alle, die daran teilgenommen haben.


11. Juli 2015 - Erste Bierwanderung in Bisses

Erste Bierwanderung in Bisses, gemeinsam gestaltet von der Feuerwehr und dem Anglerverein: Auf einem rund sechs Kilometer rund um Bisses führenden Weg hatten die beiden Vereine vier Rastplätze aufgebaut, an denen die Wanderer verschiedene Biere vom Faß (!) und diverse Leckereien wie z.B. Fischbrötchen und "Kaale Määrt"-Bratwurst genießen konnten. Den Abschluß bildete die lockere Grillfeier am Anglerteich. Eine schöne Veranstaltung, die im nächsten Jahr wiederholt werden sollte. Den Bericht der Wetterauer Zeitung findet ihr HIER.


28. Juni 2015 - Grillfest der FF Bingenheim

Heute trafen sich Kameradinnen und Kameraden aller Ortsteile zum Grillfest der FF Bingenheim. Rund um das Feuerwehrhaus gab es wieder Schnitzel, Gyros und weitere Leckereien. Auch das Kuchenbuffet fand wieder großes Interesse. Vielen Dank nach Bingenheim für ein paar schöne Stunden bei guten Gesprächen und vielen lustigen Anekdoten.


05. Juni 2015 - Neues Rettungsgerät

Gemeinde Echzell und Feuerwehrverein Echzell schaffen neues Rettungsgerät an. LINK


20. März 2015 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung

Impressionen des Abends


Dezember 2014 - Feuerwehr Echzell renoviert gemeinsames Feuerwehrhaus

Neun Feuerwehrkameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Echzell nutzen die Zeit rund um Weihnachten um den Schulungsraum und den Jugendraum im Obergeschoss des Feuerwehrhauses in der Römerstraße zu renovieren. Unter der Federführung von Feuerwehrkamerad Thorsten Roos wurde die Decke im Jugendraum neu angelegt und die Wände im Jugend- sowie Schulungsraum mit einem neuen und frischen Farbton versehen. Danach wurde der Boden neu aufgearbeitet und frisch versiegelt. Zum Abschluss wurden neue Sockelleisten angebracht.

Nach der Einweihung im Jahr 1994 wurde nun zum zweiten Mal kräftig angepackt und der Resturlaub aus dem Jahr 2014 genutzt um die Räumlichkeiten wieder optimal in Schuss zu bringen. Dies unterstreicht einmal mehr das sehr hohe Engagement der Einsatzkräfte, die sich somit in ihrer Freizeit nicht nur für die Allgemeinheit weiterbilden und rund um die Uhr für Einsätze bereit stehen, sondern auch mit diesen Tätigkeiten für eine Entlastung der Gemeindekassen sorgen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, die Räume im Obergeschoss erstrahlen wieder in neuem Glanz. Im Laufe des Jahres soll das Treppenhaus und das Untergeschoss folgen.Echzells Bürgermeister Wilfried Mogk und Gemeindebrandinspektor Jan Rudel zeigten sich beeindruckt von der Umsetzung und bedankten sich bei allen Beteiligten für die geopferte Zeit für das Allgemeinwohl.

Das gemeinsame Feuerwehrhaus Echzell und Gettenau wurde 1994 von den beiden Wehren bezogen und ist seit vielen Jahren der Wetterauer Standort für die kreisweiten Funkausbildungen. Aufgrund der zentralen Lage im Wetteraukreis wird das Feuerwehrhaus auch sehr häufig für weitere Veranstaltungen und Versammlungen der Feuerwehren genutzt.

Das Bild zeigt dem Kameraden Thorsten Roos bei der Ausführung der Deckenarbeiten.

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21. September 2014 - Vereinspokalschießen

Für das Wochenende 20./21. September 2014 hatten die Echzeller Sportschützen zum traditionellen Vereinspokalschießen eingeladen. Neben 41 weiteren Vereinen folgten auch drei der Echzeller Feuerwehren der Einladung und glänzten mit teilweise hohen Platzierungen:

Das Damenteam, bestehend aus Friederike Diederich 78, Anja Stoll 79, Tanja ter Schüren 73, Sarah Wernikowski 74 und Kerstin Winter 72, holte sich mit 376 Ringen den hervorragenden ersten Platz.

Sieger bei den Männern wurde mit 409 Ringen das Team Feuerwehr Bingenheim I. Über dieses unglaubliche Ergebnis freuten sich die Schützen Florian Hinkel 82, Volker Hinkel 78, Matthias Pipp 82 und Tobias Pipp 82 sowie Torsten Stephan 85. Das Team Feuerwehr Bingenheim III (Ulrich Beck 70, Felix Fleischer 73, Norbert Fleischer 79, Philipp Hinkel 86 und Dominik Richter 86) holte sich mit 394 Ringen den zweiten Platz. Die Herrenmannschaft der Feuerwehr Echzell (Sebastian Bönsel 79, Thomas Diederich 62, Lothar Elsheimer 76, Gerhard Hemer 79 und Kay Koburger 76) belegte mit 372 Ringen den achten Platz. Nicht ganz so gut lief es in diesem Jahr für die Feuerwehr Gettenau, die mit 336 Ringen auf dem 15. Platz bei 22 Mannschaften landete. Dennoch hatten Felix Lauster 75, Bernd Ostheim 62, Thomas Preiß 68, Thomas Wettig 82 und Jörg Wetzstein 49 sehr viel Spaß.

Bei den gemischten Gruppen holte sich die FF Bingenheim einen respektablen dritten Platz. Hier kamen bei Andre Freitag 71, Philipp Hinkel 80, Marco Klein 68, Elmar Reichhardt 75 und Jennifer Wehrum 78 insgesamt 372 Ringe zusammen. Die FF Echzell landete mit 329 Ringen auf Platz 13 von 14 (Gerhard Hemer 88, Stephan Hofmann 76, Jens Rubitschu 74, Maika Stoll 34 und Michael Stoll 57).

Wir danken den Sportschützen für die Ausrichtung des Events, welches in jedem Jahr wieder für viel Spaß sorgt und den Teamgeist stärkt. Wir freuen uns bereits heute auf das kommende Jahr.


09. August 2014 - WM-Endspiel wiederholt

Sonntag, 13. Juli 2014: Ganz Deutschland war im Fußballfieber und wartete gespannt auf das Endspiel der WM. Ganz Deutschland ? Nein! Ein paar kleine Dörfer in der Wetterau hatten zu der Zeit anderes zu tun und wehrten sich verzweifelt gegen die Wassermassen, die ihr Hab und Gut bedrohten und vielfach zerstörten.

Besonders stark hatte es Wallernhausen getroffen. Alle Bürger und viele Feuerwehren aus dem Wetteraukreis halfen mit, den Schaden zu begrenzen und weitere Katastrophen zu verhindern. So auch die Echzeller Wehren, die sich eigentlich nach der Abarbeitung eigener Schadenfälle auf ein gemütliches Fußballspiel freuten. Aber in der Nacht war letztlich für alle, die in Wallernhausen aktiv waren, der Fußball absolute Nebensache. Während der Aufräumarbeiten kam irgendwann die Durchsage über Funk: "Achtung - Achtung: Durchsage an alle - Wir sind Weltmeister. Und jetzt: Weiterschaffen!" Das war's dann mit der WM.

War's das mit der WM? Nochmal ein "Nein". Anfang August erhielten die helfenden Feuerwehren von Wallernhausens Wehrführer Normen Euler eine Einladung für den 9. August, um als Dankeschön das Endspiel gemeinsam zu schauen.

Eine tolle Idee und viele folgten der Einladung. Rund 200 Kameradinnen, Kameraden sowie Wallernhäuser Bürger trafen sich um 19:00 Uhr in dem entsprechend dekorierten Bürgerhaus um bei Würstchen, leckeren Salaten und kühlen Getränken das Spiel "live" zu sehen. Auch Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann und Kreisbrandmeisterin Ulrike Schneider sowie Niddas Bürgermeister Hans-Peter Seum liessen sich die Veranstaltung nicht entgehen. Ein Team von RTL Hessen war angereist, um über die Veranstaltung zu berichten.

Wir Echzeller, die mit sechs Personen dabei waren, sagen Normen und seinem Team ein herzliches Dankeschön für diese tolle Veranstaltung, die den großen Kameradschaftsgeist bei der Feuerwehr gezeigt hat.


20. Juli 2014 - Kreisfeuerwehrverbandsfest in Glauberg

Am Wochenende nach der WM und den schweren Gewittern in unserer Region feierte die FF Glauberg ihr 80stes Bestehen und veranstaltete unter anderem das Treffen aller Feuerwehren aus dem Wetteraukreis.

Nach der Aufstellung der Festzugteilnehmer am Sportplatz - die Feuerwehren Gettenau, Echzell und Bingenheim waren mit rund 50 KameradInnen dabei - ging es bei gefühlten schwülen 40 Grad auf die Strecke durch von den Bewohnern liebevoll geschmückte Straßen. Perfekt für alle "mitlaufenden" war die Betreuung durch die Anwohner: An fast jedem Haus wurde uns Wasser oder Limo angeboten. Ein Highlight war der Grillstand, an dem alle die wollten, kostenlos mit leckeren Bratwürstchen versorgt wurden. Vielen Dank hierfür an den unbekannten Spender.

Im Festzelt sorgte die Gruppe "Partyband Holidays" und verschiedene Tanzgruppen aus Glauberger Vereinen für gute Stimmung und die Kameradinnen und Kameraden genossen eine tolle Atmosphäre. Danke an die Veranstalter für ein perfektes Event. An dieses Verbandsfest werden wir uns sicherlich alle noch lange erinnern.

Fazit: Wir von der Feuerwehr sind tatsächlich etwas besonderes. Wir stehen freiwillig in vollgelaufenen Kellern und im Schlamm, wir werden nass und schmutzig, wir schwitzen beim Löschen und erleben schreckliche Bilder bei Verkehrsunfällen. Aber: Wir verstehen es auch, unsere Kameradschaft zu pflegen und einfach mal zu feiern. Und genau das haben wir, die Echzeller und die Wetterauer Feuerwehren, in Glauberg bewiesen.


28. März 2014 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung

Jan Rudel bleibt Feuerwehr-Chef - Auszeichnungen und Beförderungen LINK


31. Dezember 2013 - Dank an die Feuerwehr

Gedanken von Pfarrer Heinz Weber zur Schöpfungsgeschichte . LINK


08. März 2013 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung
Während der Jahreshauptversammlung aller Echzeller Feuerwehren zeigte sich Gemeindebrandinspektor Jan Rudel mit der Leistung und dem Ausbildungsstand seiner Echzeller Wehrleute zufrieden. Gemeinsam blickte man auf ein „normales Jahr“ zurück, aus dem nur zwei Einsätzen hervorgestochen hätten: ein im Asphalt eingebrochene Laster in Bingenheim und ein im Eis eingebrochener Hund in Bisses.

In beiden Fällen sei für die Einsatzkräfte jedoch nicht viel zu tun gewesen. „Die Bergung des Lkw musste nur abgesichert werden und der Hundehalter konnte seinen Vierbeiner schließlich selbst aus dessen misslicher Lage befreien.“ Insgesamt forderten neun Feueralarme, zehn technische Hilfeleistungen und 27 Brandsicherheitsdienste sowie drei Fehlalarme die Echzeller Feuerwehren im vergangenen Jahr.

Für die ehrenamtliche Einsatzbereitschaft und stetige Fortbildung bedankten sich neben dem Gemeindebrandinspektor und Bürgermeister Dieter Müller auch der Vorsitzende der Gemeindevertreter, Holger Scharf, und Dr. Jochen Degkwitz (CDU) und Hans-Jürgen Hahn (SPD) für deren Fraktionen in der Gemeindevertretung. Ein besonderer Dank galt, verbunden mit der Anerkennungsprämie des Landes Hessen, Horst Mogk aus Gettenau für 40 Jahre Dienst in der Einsatzabteilung. Für 30 Jahre erhielten diese Ehrung und Anerkennung Torsten Stephan (Bingenheim) und Roger Scharf (Echzell).

Für die Jugendfeuerwehren der Großgemeinde berichtete Gemeindejugendwartin Franziska Plöschner. 2012 wurden mit etwa 20 Jugendlichen 166 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 196 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet. Zum Ende des Jahres werde die Jugendfeuerwehr in Bisses allerdings ihre Arbeit einstellen, kündigte Plöschner an. Der einzige dort noch aktive Jugendliche werde in die Echzeller Jugendfeuerwehr übernommen. Mit der Jugendarbeit sicherten Plöschner und ihre Partner den Bestand der Einsatzabteilung, lobten Gemeindebrandinspektor und Bürgermeister.


Trotz Ende der Wehrpflicht sei der Katastrophenschutz in Echzell – „entgegen vieler Unkenrufe“ – noch nicht tot, erklärte Katastrophenschutz-Zugführer Oliver Herwig. Er berichtete von zahlreichen Übungen des Zuges im vergangenen Jahr und hob noch einmal das gelungene Jubiläum hervor. Im Ausblick für das laufende Jahr erwähnte er eine Katastrophenschutz-Übung, die im Juni in Echzell stattfinde.

Kreisbrandmeisterin Ulrike Schneider vertrat Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann. Sie dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und lobte die Gastfreundschaft der Echzeller, die ihr Feuerwehrhaus für Lehrgänge und Sitzungen des Kreises zur Verfügung stellen. Man spreche in Feuerwehrkreisen schon vom „Catering-Stützpunkt Echzell“, weil die Teilnehmer der Fortbildungen stets hervorragend versorgt würden, sagte Schneider. Ein weiteres großes Thema der Kreisbrandmeisterin war die Neuerung des Digitalfunks, der zu Unrecht in ein negatives Licht geraten sei.

Neben Einsätzen und Übungen spielt auch die stete Fortbildung der Wehrleute eine große Rolle. 2012 besuchten folgende Feuerwehrleute Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene: Benjamin Strebert, Christine Frels, Tanja ter Schüren, Florian Mück, Sebastian Bönsel, Kevin Scharf, Roberto Roomann, Patrick Pipp, Oliver Herwig, Bernd Ostheim, Thomas Preiß, Kay Koburger, Michael Stoll, Thomas Diederich, Thomas Bönsel, Markus Suppus, Dieter Koburger, Sebastian Kapeller, Florian Hinkel, Anja Stoll und Thomas Wettig.

Die Fortbildungen sind unter anderem Voraussetzung für Beförderungen der Ehrenbeamten. Tanja ter Schüren wurde zur Feuerwehrfrau, Christine Frels zur Oberfeuerwehrfrau, Benjamin Strebert zum Oberfeuerwehrmann, Florian Mück zum Hauptfeuerwehrmann und Kay Koburger zum Oberlöschmeister befördert.

Auch bei Wettkämpfen waren die Feuerwehrleute aktiv. Aufgrund guter Leistungen konnte Thorsten Roos das Goldene Leistungsabzeichen entgegennehmen. Roberto Rooman und Roger Scharf erhielten das Silberne, Stefan Hofmann, Kevin Scharf, Florian Mück, Thomas Diederich und Lothar Elsheimer das Bronzene und Lukas Sallmann, Benjamin Strebert, Markus Suppus, Anja Stoll sowie Tanja ter Schüren das Eiserne Leistungsabzeichen.


24. November 2012 - Der letzte Funklehrgang auf analoger Welle
Zum letzten Funklehrgang des analogen Funkzeitalters im Wetteraukreis begrüßte der zuständige Kreisbrandmeister Matthias Nickel (Glauburg) vor ein paar Tagen die Rekordteilnehmerzahl von 27 Feuerwehrfrauen und -männern aus dem gesamten Kreisgebiet im Feuerwehrhaus Echzell. Matthias Nickel ging zusammen mit Lehrgangsleiter Jörg Winter (Kirch-Göns) sowie Ausbilder Jens Kraft (Bleichenbach) und dem Gastgeber Gemeindebrandinspektor Jan Rudel (Echzell) auf das "historische Ereignis" des letzten Lehrgangs im analogen Bereich ein und erläuterte den Anwesenden, dass im Jahr 2013 aufgrund der bereits vor einigen Wochen gestarteten Umschulung der Einsatzkräfte auf den Digitalfunk keine Funklehrgänge auf Kreisebene angeboten werden können. "Sämtliche Kreisausbilder bewältigen im kommenden Jahr mit einem immensen Zeitaufwand die Umschulung der Einsatzkräfte auf den Digitalfunk. Von daher ist es nicht möglich, noch weitere Termine für die Funklehrgänge anzubieten." so Nickel. Ab dem Jahr 2014 werden dann wieder Funklehrgänge durch den Kreisfeuerwehrverband angeboten und durchgeführt.

An drei Abenden sowie dem Samstag als Prüfungstag wurden den Feuerwehrkräften die gesetzlichen sowie physikalischen Grundlagen des Sprechfunkverkehrs vermittelt. Weiterhin stand Gerätekunde der verschiedenen Handsprechfunk- sowie Fahrzeugfunkgeräte auf dem Lehrplan.

In der Praxis ertönten dann die bekannten Funkmeldungen der Ausbilder "Hier Florian Schule 09" sowie die einzelnen "Fahrzeuge" der Teilnehmer "Hier Florian Schule 1-48" über den Äther.

Zum erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs (alle Teilnehmer haben die schriftliche und praktische Prüfung bestanden) gratulierten auch die Echzeller Wehrführer Michael Stoll und Thomas Diederich allen Teilnehmern. Durch die Feuerwehr Echzell werden seit mehr als 14 Jahren sämtliche Funklehrgänge des Landkreises betreut und verpflegt und man freut sich bereits auf die Wiederaufnahme des Lehrgangbetriebs im Jahr 2014.

"Hier Florian Schule 09, Ende!"

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27. Mai 2012 - 50-jähriges Jubiläum des Katastrophenschutzes Echzell

Helfer im Verborgenen rücken in den Mittelpunkt. LINK


26. Mai 2012 - Offizielle Übergabe des neuen LF 10/6 KatS Hessen

Erster Einsatz gleich bei der Fahrzeugüberführung- LINK


13. April 2012 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung
Ehrungen und Auszeichnungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung aller Echzeller Feuerwehren. Groß war die Freude bei Kreisbrandmeister Matthias Nickel, Gemeindebrandinspektor Jan Rudel und Bürgermeister Dieter Müller, vier Aktive für langjähriges Engagement in der Einsatzabteilung zu ehren.

Das goldene Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre Dienst erhielt Horst Mogk von der Feuerwehr Gettenau. Für 25 Jahre Dienst erhielten das silberne Brandschutzehrenzeichen Matthias Pipp und Elmar Reichhard von der Bingenheimer Wehr und der Echzeller Kamerad Lothar Elsheimer.

Kreisbrandmeister Nickel berichtete, die Feuerwehrleistungsübungen fänden in den vergangenen Jahren wieder stärkeren Zuspruch. Er lobte die Bereitschaft der Feuerwehrleute, dafür zusätzlich Zeit aufzuwenden, neben dem üblichen Brandschutzdienst. Auch aus der Großgemeinde Echzell hatten sich Feuerwehrleute an den Hessischen Leistungsübungen beteiligt. Für die erbrachten Leistungen wurde diversen Kameraden das bronzene Leistungsabzeichen überreicht. Das eiserne Leistungsabzeichen ging u.a. an Tobias Schreitz.

Mit dem Ausbildungsstand und dem Engagement der Einsatzabteilungen war Gemeindebrandinspektor Jan Rudel sehr zufrieden, mit Zahl der Aktiven grundsätzlich auch, nur die Tageseinsatzstärke macht ihm Sorgen. Viele Einsatzkräfte sind tagsüber beruflich nicht mehr in der Gemeinde und fehlen deshalb bei Einsätzen. Rudel warb für ein Modell, das bisher nur sehr klein, aber erfolgreich in Echzell eingerichtet wurde. Denn immerhin gibt es viele Einsatzkräfte anderer Feuerwehren, die beruflich nach Echzell pendeln. Wenn man diese nun mit einem Funkmeldeempfänger und Schutzkleidung ausrüste, könnten diese in ihrer Arbeitskommune die Einsatzabteilung unterstützen. Ebenso könnten dies Echzeller Feuerwehrleute an ihrem Arbeitsort tun. Bisher gebe es einen Niddaer Feuerwehrmann, der in Echzell tagsüber zur Einsatzabteilung zählt, und einen Echzeller, der während der Arbeitszeit Einsätze in Büdingen unterstützt. Dieses Modell müsse stärker ausgeweitet werden, sagte Rudel und hoffte auf die Unterstützung der Arbeitgeber.

Für den Katastrophenschutzzug berichtete Zugführer Oliver Herwig von fünf Übungen und sechs Schulungen. Nach dem Wegfall der Wehrpflicht seien auch die Ersatzdienstleistenden beim Katastrophenschutz freigestellt worden, berichtete Herwig. Im Echzeller Zug hätten sich die meisten dafür entschieden, ihren Dienst zukünftig freiwillig zu versehen. Dies sei nicht selbstverständlich, lobte er seine 31 Aktiven, die sich aus den Einsatzabteilungen aus Echzell und Wölfersheim rekrutieren.

Kreisbrandmeister Matthias Nickel, Bürgermeister Dieter Müller, der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Holger Scharf, und Fraktionsvertreter von SPD, CDU und FWG sowie des Gemeindevorstands dankten den Aktiven für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und wünschten: »Kommt gesund heim von euren Einsätzen.«


12. Juli 2011 - Festumzug 75 Jahre FF Dorn-Assenheim

Anläßlich ihres 75-jährigen Jubiläums hatten die Dorn-Assenheimer Kameraden an ihrem Festwochenende zu einem Festumzug geladen. Feuerwehren aus dem gesamten Wetteraukreis folgten.

40 Kameraden stark war die Abordnung aller Echzeller Feuerwehren zum Festumzug in "Schloggebach". Nach der Aufstellung am Gelände der RWZ setzte sich der Zug pünktlich um 14:00 in Bewegung. Leider kam es im Ortsgebiet durch die Kurven zu vielen Staus, die die Musik- und Laufgruppen aus dem Takt brachten. Nach Ankunft im Festzelt brachte die Band "Bayerische Music Power" dieses zum "kochen".

Trauriges Ende des Tages war der Absturz eines Zeppelins in der Nähe des Flugplatzes Reichelsheim.  LINK


01. April 2011 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung

Bei der Jahreshauptversammlung der Echzeller Feuerwehren hat Brandschutzdezernent Ottmar Lich die silberne Katastrophenschutzmedaille an Michael Stoll für 25 Jahre aktiven Dienst verliehen. Etliche Beförderungen standen an, angesprochen wurden aber auch der Rückgang der Mitgliederzahlen und die Folgen der Aussetzung der Wehrpflicht.

Gemeindebrandinspektor Jan Rudel berichtete von 44 besuchten Veranstaltungen, die von der Grundausbildung, über Funk- und Kettensägenlehrgänge bis zu Workshops zum Versicherungsschutz und Arbeit mit Kindern reichten.

Chris Michel, Dominik Richter, Florian Hinkel und Lukas Sallmann wurden zu Feuerwehrmännern ernannt, Florian Mück, Tobias Schreitz, Martin Höhr und Markus Kasten sind fortan Oberfeuerwehrmänner. Patrick Pipp, Stefan Hess und Thomas Preiß wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert, Oberlöschmeister wurden Sebastian Kapeller und Bernd Ostheim. Oliver Herwig wurde zum Oberbrandmeister befördert und Jan Rudel zum Hauptbrandmeister.

Rudel stellte zudem einen Rückgang der Aktiven in den vergangenen sechs Jahren fest. Dies sei hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass jüngst zahlreiche "Karteileichen" aus der Statistik entfernt worden seien. Zudem berichtete er, dass in Bisses mit 2,3 Prozent verhältnismäßig die meisten Einwohner bei der Feuerwehr aktiv sind. In Bingenheim seien es mit 1,2 Prozent die wenigsten.

Für den 4. Löschzug Wetterau des Katastrophenschutzes berichtete Zugführer Oliver Herwig. Die 34 Mitglieder hätten vergangenes Jahr sieben Übungen und sechs Schulungen für den in Echzell stationierten Einsatzleitwagen 2 (ELW2) absolviert. Besonderes Augenmerk richtete Herwig auf die ausgesetzte Wehrpflicht. Dies werde den Katastrophenschutz nicht so sehr treffen wie andere soziale Bereiche. Dennoch seien derzeit 13 Mitglieder vom Wehrdienst freigestellt. Würden diese zukünftig wegfallen, könne der Zug auf Dauer gefährdet sein. Man müsse die Arbeit interessant vermitteln, damit die Kameraden neben ihrem "normalen" Feuerwehrdienst auch noch den Katastrophenschutz unterstützten.

Gemeindejugendwartin Franziska Plöschner berichtete von den Aktivitäten der 25 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehren. 2010 seien 182 Stunden allgemeine Jugendarbeit sowie 146 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung abgeleistet worden. Neben dem "Dreikönigswandern" und der Teilnahme an Wettbewerben gehörte auch ein Erste-Hilfe-Seminar sowie ein Brandsiherheitsdienst dazu. Für mehr Sicherheit sollen neue Schuhe mit Stahlkappen sorgen.

Kreisbrandmeister Michael Kinnel bedankte sich für die Bereitstellung des Feuerwehrhauses für Ausbildungsmaßnahmen des Kreises sowie die Bereitschaft, den ELW2 zu besetzen. Bürgermeister Dieter Müller dankte seinen Ehrenbeamten für ihre Bereitschaft, sich weiterzubilden. Dies zeige, wie sehr sie sich ihrer Verantwortung für die Gesellschaft bewusst seien.


02. Oktober 2010 - Gedenken an Albert Glaub

Auf dem Friedhof in Gettenau kamen am 02. Oktober 2010 Vorstandsmitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes Wetterau und Aktive der Feuerwehren Echzell und Gettenau zusammen, um noch einmal Albert Glaub zu gedenken.

Aus Anlass des siebten Todestages erinnerten Kreisverbandsvorsitzender Otfried Hartmann und der frühere Sprecher der Ehren- und Altersabteilung Dieter Röder in kurzen Ansprachen an das Wirken Glaubs. Wie kaum ein anderer lebte Albert Glaub mit und für die Feuerwehr. Er war 50 Jahre Mitglied der Feuerwehr, davon 28 Jahre als Wehrführer in Gettenau und 20 Jahre Ortsbrandmeister von Echzell. Im Altkreis Büdingen und im Wetteraukreis war er als Ausbilder bekannt. Generationen von jungen Feuerwehrleuten profitierten von seinem Wissen und Können. Nach seinem aktiven Dienst war er 10 Jahre Sprecher der Ehren- und Altersabteilung des Kreisfeuerwehrverbandes.

Für sein herausragendes Engagement und seine stetige Einsatzbereitschaft war Glaub auch über die Gemeinde- und Kreisgrenzen hinaus geschätzt. Wegen seiner Kenntnisse der deutschen Feuerwehrgeschichte war er bis zu seinem Tod Mitglied im Fachausschuss Historik des Landesfeuerwehrverbandes Hessen.

Dem Kreisfeuerwehrverband Wetterau war es daher ein Anliegen für sein Urnengrab eine Marmorplatte zu stiften.


26. März 2010 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung

Am 26. März konnten Gemeindebrandinspektor Jan Rudel und sein Stellvertreter Oliver Herwig neben zahlreichen Gästen einen Großteil der Einsatzkräfte im Echzeller Feuerwehrhaus begrüßen.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung konnte pünktlich begonnen werden und nach der Totenehrung und Genehmigung des Protokolls des Vorjahres begrüßte Rudel zu Beginn seines Jahresberichtes als erstes die Neuzugänge in den Einsatzabteilungen. Neben drei Übertritten aus der Jugendfeuerwehr konnten auch vier Seiteneinsteiger in den Wehren aufgenommen werden. Rudel zeigte sich sehr erfreut über den „Zuwachs“, er dankte den Jugendwarten und ihren Helfern für die geleistete Arbeit, die schließlich den Grundstein legten für das beständige „Wachsen“.

Sein Bericht beschäftigte sich danach mit den Einsätzen des Jahres 2009, neben zehn Feueralarmen konnten auch zehn Hilfeleistungen sowie sechs ELW2-Einsätze, fünf Brandmeldeanlagen-Eingänge und 23 Brandsicherheitsdienste von den insgesamt 94 Einsatzkräften (neun davon weibl.) abgearbeitet werden. Einsatztechnisch war 2009 somit ein eher ruhigeres Jahr im Vergleich zu den Vorjahren.

Die 6000 Einwohner in den fünf Ortsteilen konnten sich auch im vergangenen Jahr wieder auf „ihre“ Feuerwehr verlassen, sämtliche Einsatzorte im Gemeindegebiet wurden innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist erreicht. Weiter berichtete Rudel von mehreren Wehrführerausschusssitzungen sowie die Teilnahme an der Kreisverbandsversammlung und den Sitzungen der Leiter der Feuerwehren im Wetteraukreis. Im Rahmen der Brandschutzerziehung wurden Veranstaltungen mit den Kindergärten und der Schule durchgeführt.

Rudel dankte den Verantwortlichen der FF Gettenau für die Planung und Durchführung der Großübung, die 2009 auf Gettenauer Terrain stattfand. Des Weiteren bedankte er sich bei allen Kameraden/innen für die Bereitschaft sich gegen die „Schweinegrippe“ (gemeinsamer Impftermin des Wetteraukreises in Altenstadt) impfen zu lassen. Auch die Möglichkeit zur Hepatitis-Schutzimpfung wurde von 32 Kameraden/innen genutzt und von der Gemeinde finanziell übernommen. Dafür gab es ein Dankeschön an Bürgermeister Dieter Müller und an Thomas Diederich für die Organisation der Impfung.

Bei der Aus- und Fortbildung hob er den „Tag-der-Technischen-Hilfeleistung“ mit der Johanniter-Unfallhilfe Bad Nauheim hervor, dieser ist neben den sonstigen Übungen innerhalb der Wehren ein fester Bestandteil im Jahresprogramm. Bei der allgemeinen Resonanz sei sicherlich noch eine Verbesserung möglich. Er bittet, den Termin in die Jahresplanung aufzunehmen.

Insgesamt wurden 36 Lehrgänge/Übungen/Fortbildungen/Unterweisungen mit Erfolg besucht. Das Feuerwehrhaus Echzell war wieder Standort für die Sprechfunk-Lehrgänge des Wetteraukreises, von den Teilnehmern und Ausbildern gab es weiterhin sehr positive Resonanz für die Durchführung.

Jan Rudel bedankte sich bei Oliver Herwig für die „Wiederauferstehung“ der Wettkampfgruppe, die sich in den Wintermonaten das notwendige theoretische Wissen bereits angeeignet hat.

Auch 2010 bleibt Echzell Standort für die Sprechfunklehrgänge, drei wurden bereits abgehalten, zwei weitere folgen im Herbst. Nach etlichen Jahren Zwangspause werde es am 28.03. eine Waldbrandübung geben, nach den Ausführungen von Oliver Herwig dürfe man einen abwechslungs- und lehrreichen Sonntagvormittag erwarten.

Bei dem anzuschaffenden LF 10/6 KatS dürfte eine Auslieferung 2010/2011 zu erwarten sein, das Land Hessen habe den Auftrag für Fahrgestell und Aufbau im Dez./2009 bereits vergeben.

GBI Jan Rudel bedankte sich am Ende seiner Ausführungen ausdrücklich bei allen Einsatzkräften und deren Familien sowie den Gemeindegremien und dem Wehrführerausschuss für die angenehme Zusammenarbeit. Er appelliert, weiterhin an einem Strang zu ziehen, nur dann könne man erfolgreich im Brandschutz unterwegs sein!

Gleich im Anschluss berichtete Gemeindejugendwartin Franziska Plöschner von einem ereignisreichen und guten Jahr für die Jugendfeuerwehr. Auch sie freute sich (nicht wenig stolz) über die drei Übernahmen in die Einsatzabteilungen. Für 2010 strebt sie eine Teilnahme an der Leistungsspange an, die 2009 wegen zahlreicher, plötzlicher Erkrankungen nicht erfolgen konnte. Plöschner bedankte sich bei ihren Helfern, den Vorständen der Wehren sowie allen Aktiven der Einsatzabteilungen für deren Unterstützung.

Auch Oliver Herwig berichtete als KatS-Zugführer von einem Zuwachs an Einsatzkräften (z.Zt. 28 Aktive). In 2010 könne man erstmals einen KatS-Grundlagenlehrgang in Echzell durchführen (19.-24.04.).

Zwei Ehrungen für 10 und 25 Jahre aktiven Dienst im KatS Echzell müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, da kein Verantwortlicher des Kreises am heutigen Tag anwesend sein konnte.

Im folgenden Tagesordnungspunkt verlas Herwig die Lehrgangsteilnahmen und Beförderungen:

Feuerwehrmann: Markus Kasten, Sebastian Bönsel
Oberfeuerwehrmann/frau: Stefan Hofmann, Roberto Rooman, Patick Pipp, Monika Adler, Marcel Reuning, Andreas Zedtler
Hauptfeuerwehrmann: Sebastian Kapeller
Oberlöschmeister: Denny Nellessen, Christian Orth, Marco Menzel
Hauptlöschmeister: Jörg Wetzstein
Brandmeister: Thomas Diederich, Michael Stoll

Nach Übergabe der Urkunden, Gratulationen und Fototermin überbrachte Kreisbrandmeister Lars Henrich die Grüße der Kreisspitze. Er berichtete mit Sorge vom kreisweiten Mitgliederschwund und dem aktiven Einschreiten des Kreises mit interkommunalen Aktionen. Dem Kameraden Thorsten Schmidt überreichte er das Silberne Brandschutzehrenabzeichen und die entsprechende Urkunde für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr.

Auch Bürgermeister Dieter Müller freute sich zu Beginn seiner Grußworte über die Bereitschaft eines jeden Einzelnen zur Aus- und Weiterbildung, er lobte die hervorragende Jugendarbeit und dankte F. Plöschner sowie deren Helfern für die „Grundsteinlegung zum Wachstum“. Nicht weniger erfreut hieß auch er die Seiteneinsteiger willkommen. Besonders hervorheben musste er die Impfbereitschaft der Feuerwehrleute und erinnerte an die Folgetermine, damit der volle Impfschutz erreicht werde. Im Namen der Kommune überbrachte er Grüße und bedankte sich bei dem Feuerwehrverein für die finanzielle Unterstützung bei den diversen Anschaffungen.

Den Einsatzkräften wünschte er wenig Einsätze, damit genügend Zeit zur Aus- und Weiterbildung bleibe, sowie allzeit eine gesunde Rückkehr.

Die Fraktionsvorsitzende der SPD, Frau Bächt-Strasdas, bedankte sich für die Einladung und die damit verbundene Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen. Schließlich werde in den Gremien über Mittel für die Feuerwehren entschieden, sie nutze diese Möglichkeit immer wieder gerne. Hans Hahn, Mitglied des Gemeindevorstandes (SPD), schloss sich gerne seiner Vorrednerin an und wünschte den Wehren für das laufende Jahr nur Gutes. Rudel fügte an, dass an alle im Gemeindegremium vertretenen Parteien eine Einladung erfolgt war, die CDU ließ sich entschuldigen, bei FWG und Bündnis90/Die Grünen bestand wohl kein Interesse, was er als schade vermerkte.

Der stv. WF Thomas Diederich (FF Echzell) führte gleich im Anschluss eine kurze Präsentation zum Atemschutzgeräteverbund durch. Er berichtete in seinen Ausführungen über die Vorteile und das Ziel dieses Zusammenschlusses und ging auf das anzuschaffende Gerät ein. Die Kommune Echzell wird durch einen Beitritt eine voraussichtliche Ersparnis von 50% haben. KBM Lars Henrich fügte noch an, dass mit einer Auslieferung im Sommer 2010 zu rechnen sei, vorausgesetzt die Kommunen unterzeichnen bald.

Da der Versammlung keine Anträge vorlagen und auch unter Punkt Verschiedenes nichts zu besprechen war, konnte man im Anschluss gemeinsam einen kleinen Imbiss einnehmen.


10. Dezember 2009 - Wehrführerausschuss besucht Entsorgungszentrum

Für Donnerstag, hatte die Betriebsleitung des Entsorgungszentrum Wetterau (EZW) im Echzeller Ortsteil Grund-Schwalheim den erweiterten Wehrführerausschuss zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Dr. Jürgen Roth, Technischer Leiter und Werner Godglück, Betriebsleiter, erläuterten den Führungskräften der Echzeller Feuerwehren die in den letzten Monaten vorgenommenen technischen und räumlichen Veränderungen. Das EZW umfasst die mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) des Wetteraukreises für Haus- und Gewerbeabfall, die Altpapier-Umladestation und den Recyclinghof. Anhand einer Projektion der Feuerwehr- und Lagepläne wurden sämtliche Neuerungen gezeigt.

An der Brandmeldeanlage wurden neue Rauchansaugsysteme installiert. Diese decken jetzt räumlich mehr Fläche ab und auch die Störanfälligkeit zeigt in der Anfangsphase deutlich weniger Probleme im Vergleich zum alten System auf. Weiterhin wurde die Wasserversorgung auf dem Gelände durch die Verlegung von einzelnen Leitungssträngen optimiert.

Die Lage der Hydranten wurde erläutert um ein schnelles Auffinden auf dem Betriebsgelände sicherzustellen. Im Anschluss fand ein reger Informationsaustausch zwischen den Feuerwehren und den Betreibern statt. Zum Abschluss der Veranstaltung hatte der Betreiber zu einem Imbiss eingeladen.

Echzells Gemeindebrandinspektor Jan Rudel bedankte sich im Namen der Führungsriege für die Einladung und unterstrich die stets sehr kooperative Zusammenarbeit.

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05. November 2009 - Tag der technischen Hilfeleistung

Bereits zum siebten Mal trafen sich die Rettungskräfte von Johannitern und Feuerwehr, um sich für die Rettung von Unfallopfern aus Fahrzeugen fit zu machen.

Bei der Feuerwehr sorgte Vize-Wehrführer Thomas Diederich zunächst für wichtige Fakten, unter anderem in Sachen Antriebsarten und Airbags. Bei den Johannitern drehte sich die Theorie um das Polytrauma-Management. Gemeinsam schaute man sich dann eine DVD an, auf der ein Rettungseinsatz anschaulich gezeigt wurde.

Tim Medenbach von den Johannitern wies danach auf das präklinische Polytrauma-Management hin. Die Zeit der optimalen Versorgung spiele dabei eine entscheidende Rolle, letztendlich blieben an der Einsatzstelle maximal 10 Minuten, dann solle der Patient auf dem Weg in die Klinik sein.

Wenn man sich vor Augen halte, was in dieser Zeit von den Rettungsorganisationen geleistet werden müsse, sei präzises Zeitmanagement ebenso unverzichtbar wie ein koordiniertes Arbeitsplatzmanagement von allen Seiten, dabei müsse jeder auf die Abläufe und Bereitstellungsplätze des anderen achten. Noch vor der Mittagspause konnte man das erste Fallbeispiel abarbeiten.

Die Übung hatten Echzeller Wehrleute mit einem Gabelstapler vorbereitet: ein Autowrack mit einem Schwerverletzten drin, der sich wegen des Baustammes nicht befreien kann. In das Auto gelangten die Retter durch die Beifahrertür, die Rettung des "Patienten" musste durch das Heck erfolgen, was man nach dem Entfernen der Rückbank auch schaffte.

Beide Organisationen waren mit dem Ergebnis zufrieden, es gab lediglich Verbesserungsvorschläge bei der Kommunikation untereinander.

Das zweite Szenario beinhaltete ein auf dem Dach liegendes Fahrzeug mit einer leicht verletzten Fahrerin, aber einer schwer verletzten, im Fußraum eingeklemmten, Beifahrerin. Der "Unfall" hatte sich auf einer Kreuzung ereignet, damit wurde aufgezeigt, wie wichtig es ist, die Regeln der Anrückeordnung zu beachten, um nicht wertvolle Räume zur Rettung zu verbauen.

Bei der dritten Übung hatte man es mit zwei Personenwagen mit jeweils einem Verletzten darin zu tun. Bei dem Wagen, der auf der Fahrerseite lag, erfolgte eine Crash-Rettung über das Heck mittels Trage. Nach dem Abschneiden des Daches beim stehenden Wagen konnte auch dieses "Opfer" über den Kofferraum befreit werden. Dabei wurde parralel mit zwei Hilfeleistungssätzen gearbeitet, was sich auf dem engen Raum nicht ganz einfach gestaltete.

In der Abschlussbesprechung blickten alle auf einen interessanten Tag zurück, an dem auch erfahrene Einsatzkräfte viel Neues erfuhren.

Tim Medenbach dankte den Echzeller Feuerwehrleuten und auch den zwei ehrenamtlichen Opfern der Unfallhilfe. Thomas Diederich wiederum dankte für die gute Zusammenarbeit und merkte an, dass solche Tage notwendig seien, um den gewachsenen Anforderungen standhalten zu können.

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20. Mai 2009 - Neue Ehrenbeamte im Brandschutz

Zu Beginn der Gemeindevertretersitzung wurden die neuen Ehrenbeamten im Brandschutz ernannt. Nachdem die Jahreshauptversammlungen der Echzeller Feuerwehren abgeschlossen sind, sei nun das Ergebnis der Wahlen "in besondere Formen zu gießen", erklärte der Erste Beigeordnete Werner Müller, der den erkranktenBürgermeister Dieter Müller vertrat.

Förmlich ernannt zum Gemeindebrandinspektor und Vertreter wurden Jan Rudel und Oliver Herwig. Zur Gemeindejugendwartin wurde Franziska Plöschner, jeweils zum Wehrführer wurden Michael Stoll und Thomas Diederich (Echzell), Denny Nellessen und Volker Hinkel (Bingenheim), Jörg Wetzstein und Bernd Ostheim (Gettenau), sowie Thomas Umsonst und Uwe Hintze (Bisses) ernannt.

Mit Dank für die geleistete Arbeit wurden Frank Hornung, Matthias Pipp, Kai Uwe Reuss und Hans Glaub von ihren Ämtern entbunden.

Im Anschluss überreichte der neue Gemeindebrandinspektor Jan Rudel seinem Kameraden Hans Glaub für 25 Jahre Dienst das bronzene Brandschutzehrenabzeichen.

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20. März 2009 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung

Jan Rudel bleibt Gemeindebrandinspektor in Echzell. 49 der 55 anwesenden Feuerwehrleute aus den Einsatzabteilungen der Feuerwehren votierten für den 38-Jährigen. Sein neuer Stellvertreter ist Oliver Herwig (34), Zugführer des in Echzell beheimateten vierten Löschzugs Wetterau des Katastrophenschutzes.

Im Amt bestätigt wurde auch Jugendwartin Franziska Plöschner. Daniel Schmidt amtiert als Schriftführer des Wehrführerausschusses. Rudel blickte auf ein Jahr mit vielen Einsätzen und Fehlalarmen für die vier Echzeller Einsatzabteilungen - Bingenheim, Bisses, Gettenau und Echzell - zurück.

94 Mal rückten die ehrenamtlichen Helfer im vergangenen Jahr aus. Die meiste Arbeit gab es nach Unwettern: 55 Mal waren sie dafür im Dienst. Bei sieben Einsätzen galt es, Ölspuren zu binden. Oft seien die Verursacher unbekannt geblieben, kritisierte Rudel. Zu Löscheinsätzen rückte man zwölf Mal aus. Besonders ärgerlich, so Rudel, seien die sieben Fehlalarmierungen im vergangenen Jahr gewesen.

"Die 6141 Einwohner unserer Gemeinde konnten sich auf ihre Feuerwehren verlassen. Sämtliche Einsatzstellen im Gemeindegebiet wurden innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist von zehn Minuten erreicht", bilanzierte Rudel.

Den vier Einsatzabteilungen gehören 78 Feuerwehrmänner und acht Feuerwehrfrauen an. 35 ehemals Aktive sind in der Alters- und Ehrenabteilung. Rudel lobte die Arbeit der beiden Jugendfeuerwehren, aus denen im vergangenen Jahr drei Neuzugänge in die Einsatzabteilungen übernommen wurden.

18 Feuerwehrleute besuchten Lehrgänge und Seminare, einige von ihnen bildeten sich mehrmals fort. Die Echzeller absolvierten gemeinsam mit der Johanniter Unfallhilfe einen Tag der Technischen Hilfeleistung.

Im kommenden Jahr werde der Feuerwehrstandort Echzell ausgebaut, kündigte Rudel an. Nachdem im vergangenen Jahr ein Sturm das Dach der Leitstelle in Friedberg stark beschädigte, entschloss sich der Wetteraukreis, für den Notfall besser gerüstet zu sein. Deshalb werden in Echzell neue Telefonanlagen, Antennen, Bildschirme und UMTS-Technik angeschafft. "Die ermöglicht es, das Leitstellensoftwaresystem auch im Einsatzleitwagen zu bedienen", erklärte Rudel.

Der Einsatzleitwagen Zwei (ELW2) hat seinen Standort in Echzell. Genau wie der vierte Löschzug Wetterau, der derzeit aus 24 Einsatzkräften besteht. Die Echzeller Katastrophenschützer bildeten sich in 1630 Stunden fort und rückten zu acht Einsätzen aus, berichtete Zugführer Oliver Herwig. Rudel warb bei seinen Kollegen dafür, die Chance zu nutzen, Ende August an der Heißausbildung in Bad Nauheim teilzunehmen. In einem Übungscontainer werden Temperaturen von etwa 1.000 Grad erreicht, in denen die Feuerwehrleute üben werden.

27 Jugendliche, davon sieben Mädchen, werden in den beiden Jugendfeuerwehren an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt, erklärt David Rubitschu. Von den 234 Stunden, die die Jugendwarte mit dem Nachwuchs verbrachten, zählten 152 Stunden reine Feuerwehrausbildung. Unter anderem absolvierte die Jugendwehr ein Berufsfeuerwehrwochenende: Binnen 24 Stunden musste sie verschiedene Aufgaben lösen. Außerdem nahmen die Jugendlichen an einem Naturschutzprojekt teil. Sie pflanzten und bauten ein Bienenhotel. Während der Apfelwoche ernteten sie Äpfel und verarbeiteten diese zu Gelee. Ein Besuch der Leitstelle, Sportwettbewerbe, Grillen sowie Aktionen am Tag der offenen Tür gehörten außerdem zum Programm.

Dank für ihr ehrenamtliches Engagement erhielten die Feuerwehrleute von Bürgermeister Dieter Müller. Er lobte zudem, dass die Feuerwehr ihre Wertgegenstände zukünftig mit Code-Nummern nach dem FEIN-System versieht.

18 Feuerwehrkräfte bildeten sich weiter und wurden während der Hauptversammlung befördert: Monika Adler, Ulrich Beck, Thomas Diederich, Mark Henrich, Patrick Kapeller, Sebastian Kapeller, Dieter Koburger, Harald Lippitsch, Denny Nellessen, Christian Orth, Matthias Pipp, Patrick Pipp, Marcel Reuning, David Rubitschu, Bea Schmidt, Christopher Weinert, Jörg Wetzstein und Uwe Wichmann. Gemeindebrandinspektor Rudel dankte ihnen für dieses Engagement.

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November 2008 - Blaulichtgottesdienst in Echzell

Auch die besten Helfer brauchen manchmal selber Hilfe. LINK


24. Mai 2008 - Kreisfeuerwehrverbandsfest in Rockenberg

In Rockenberg wurde am Sonntag im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr auch das Kreisfeuerwehrverbandsfest gefeiert. Etwa 90 Freiwillige Feuerwehren aus dem gesamten Wetteraukreis nahmen im Klosterhof Aufstellung und wurden von Festpräsident Berthold Antony, Bürgermeister Manfred Wetz, Schirmherr Norbert Kartmann, Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann und Vertretern des Wetteraukreises begrüßt.

Nach der Ansprache setzte sich der Zug in Bewegung. Den Beginn machten die Festdamen und die Rockenberger Wehr mit ihrem Festwagen, der das historische Rathaus darstellte. Liebevoll hatten die Brandschützer das Gebäude in allen Einzelteilen nachgebaut. Auch die historische Spritzenpumpe stand auf dem Festwagen. Danach folgten die Ehrengäste in Pferdekutschen und historischen Fahrzeugen. Gemeinsam mit den Wetterauer Feuerwehren bildeten die Rockenberger Ortsvereine, die sich mit bunten Kostümen und teilweise mit eigenen Festwagen präsentierten, den Hauptteil des Zuges.

Die Feuerwehren marschierten in ihren Uniformen, einige hatten historische Geräte mitgebracht. Den Marschtakt gaben die 16 Kapellen und Spielmannszüge an, die für die musikalische Untermalung sorgten. Ein Höhepunkt des Zuges war sicherlich auch das 6er-Gespann der Licher Brauerei. Die Rockenberger Bürger hatten den Weg des Festzuges liebevoll geschmückt und begrüßten die Teilnehmer des Zuges mit Applaus. Großen Zuspruch fanden die Stände, die einige Rockenberger aufgestellt hatten um die Besucher mit Getränken zu versorgen. Petrus meinte es gut mit den Rockenbergern und zeigte sich mit Sonnenschein und warmen Temperaturen der Feuerwehr freundlich gesonnen.

Im Festzelt wurden die über 2000 Teilnehmer noch einmal von Festpräsident Berthold Antony begrüßt. Mit Stolz präsentierte er die 27 jungen Festdamen. Diese führten ihre beiden Festtänze auf, erst den klassischen Walzer in ihren Festkleidern, später noch einen fetzigen Showtanz zu den Klängen von Queen in etwas knapperem Outfit. Danach wurde die Bühne zum Tanz eröffnet und viele nutzten die Möglichkeit. Der Heimatland PartyXpress bot Tanzmusik vom Feinsten. So blieben einige Feuerwehren auch etwas länger und bestellten noch das eine oder andere Bier vom Fass.

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April 2008 - 100 Jahre Feuerwehr Echzell

Feuerwehr Echzell gedenkt ihrer Gründungsmitglieder. LINK


10. März 2008 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung

Gemeindebrandinspektor Jan Rudel wird sein Amt im kommenden Jahr aus persönlichen Gründen aufgeben. Dies gab er während der diesjährigen Generalversammlung aller Echzeller Feuerwehren bekannt. Zufrieden zeigte er sich mit seiner Truppe, die im vergangenen Jahr zu 30 Einsätzen, davon 20 in Echzell, ausrücken musste. 86 Feuerwehrleute, darunter neun Frauen, sind in den vier Echzeller Wehren aktiv. Froh ist er darüber, dass aus den beiden Jugendfeuerwehren aus Bisses und Echzell in diesem Jahr drei Jugendliche in die Einsatzabteilungen übernommen werden können. "Das ist sehr gut, wir dürfen uns aber nicht nur auf Nachwuchs aus der Jugendfeuerwehr verlassen, sondern müssen jede Gelegenheit nutzen, neue aktive Mitglieder zu werben" sagte er. Einen Schritt dazu habe die Echzeller Feuerwehr mit ihrem Frauenaktionstag gemacht, dieses brachte den Echzellern die Auszeichnung "Hessische Feuerwehr des Monats" ein.

Rudel erinnerte auch an das besondere Engagement beim Hessentag und zur 1225-Jahr Feier Echzells. In seinem Rückblick auf die Einsätze der vergangenen Monate fiel auf, dass die Wehrleute selbst während des Festes ausrücken mussten, da galt es eine Ölspur zu beseitigen. Mehrfach halfen die Echzeller Feuerwehren im vergangenen Jahr, ausgetretenes Öl auf Straßen zu binden und zu entfernen. Reine Brandeinsätze sind die Minderheit unter den 30 Alarmierungen.

Zwar galt es Anfang 2007 beim Großfeuer in der Schreinerei in Wölfersheim zu helfen und zwei Zimmerbrände und einen Kellerbrand zu löschen, doch die Einsätze ohne Feuer sind in der Mehrzahl. Mal galt es einen Menschen davor zu bewahren, in selbstmörderischer Absicht aus dem Fenster zu springen, mehrmals brachen Wasserrohre, dann galt es, Bienen einzufangen. Mehrfach rückten die Feuerwehrleute zu Verkehrsunfällen aus. "Leider hatten wir es hierbei mit einem Toten und sehr schwer verletzten Personen während des Einsatzgeschehens zu tun", sagte Rudel. "Sieben der 20 Einsätze waren während der Woche und tagsüber" erklärte der Gemeindebrandinspektor. "Im Durchschitt standen wochentags tagsüber 13,5 Kameraden zur Verfügung". Diese Einsatzstärke werde nun schon seit drei Jahren konstant gehalten. "Gut ist das aber auch nicht" bilanziert er. Denn 2004 konnten tagsüber noch 17 Feuerwehrleute alarmiert werden.

Rudel erinnerte an die gemeinsamen Übungen. Die Großübung organisierte die Feuuerwehr Bisses rund um das Gemeindehaus an der Walther Anthes Strasse. Außerdem bildeten sich die Retter der Feuerwehren gemeinsam mit der Johanniter Unfallhilfe bei einem Tag der Technischen Hilfeleistung fort. 46 mal nahmen die Echzeller Feuerwehrleute an Lehrgängen, Fortbildungen und Seminaren teil.

Für 2008 versprach Rudel, eine Waldbrandübung zu organisieren und die Atemschutzgeräteträger votierten für eine Heißausbildung.

Jugendwartin Franziska Plöschner präsentierte eine erfreuliche Bilanz der Arbeit der beiden Jugendfeuerwehren. Anfang 2007 engagierten sich noch 19 Jungen und ein Mädchen in den Jugendwehren Echzell und Bisses. Ende des Jahres waren es 21 Jungen und fünf Mädchen. Höhepunkte für die Jugendlichen waren neben Ausflügen und Grillabenden der Berufsfeuerwehrtag, an dem der Nachwuchs im Gerätehaus an der Römerstraße übernachtete und zu etlichen Übungseinsätzen ausrücken durfte.

Oliver Herwig, Zugführer des Katastrophenschutzzuges berichtete, dass in seiner Truppe 26 Einsatzkräfte aktiv sind, 19 aus Echzell, drei aus Reichelsheim und vier aus Wölfersheim. Er lobte seine Leute: "Wir hatten 87% Übungsbeteiligung. Pflicht sind 75%". Ausserdem motivierte er die "normalen" Feuerwehrleute zu kommen, um sich den Katastrophenschutzzug anzuschauen und an den Ausbildungen teilzunehmen.

Bürgermeister Dieter Müller würdigte die Arbeit der Echzeller Feuerwehrleute. Er erklärte, über welche Versicherungen die Gemeinde ihren ehrenamtlichen Dienst abgesichert hat. Müller war auch der erste, der den befördeten Feuerwehrleuten gratulierte. Feuerwehrmänner sind nun Christopher Weinert und Mark Henrich. Hauptfeuerwehrmänner sind David Rubitschu, Daniel Schmidt, Florian Knöpp und Thomas Preiss. Bea Schmidt hat Lehrgänge erfolgreich absolviert und ist nun Oberlöschmeisterin.

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Januar 2008 - Feuerwehr Echzell ist Hessens "Feuerwehr des Monats"

Frauenbeteiligung in der Feuerwehr sichert Echzell den Titel. LINK


September 2006 - Tag der technischen Hilfeleistung

Die Johanniter Unfall Hilfe (JUH) Bad Nauheim und die Feuerwehren der Gemeinde Echzell haben in den vergangen Tagen Neuland im Bereich der gemeinsamen Ausbildung betreten. Erstmals hat man zusammen einen Tag der Technischen Hilfeleistung organisiert. In einer gemeinsamen Vorbereitungsgruppe hat man die Themenschwerpunkte festgelegt und den Tagesablauf durchgeplant. Nach einer kurzen Begrüßung durch den zuständigen Ausbilder der JUH, Mark Henrich, und den Echzeller Gemeindebrandinspektor Jan Rudel wurden zunächst in separaten Unterrichtseinheiten für den Rettungsdienst und die Feuerwehr die Grundlagen erarbeitet und durchgesprochen.

Im Anschluss daran folgte eine gemeinsame Schulung zu den Themen der Möglichkeiten der Befreiung von eingeklemmten Personen aus verunfallten PKW und den dazugehörigen Rettungstechniken.

Im ersten Praxisabschnitt wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person angenommen, der PKW lag auf der Seite, im Fahrzeug war ein Statist den es zu versorgen und retten galt. Das Fahrzeug musste zunächst mit Keilen und Leiterteilen gesichert werden damit ein umkippen nicht möglich war und sich das Personal von Rettungsdienst und Feuerwehr nicht selbst gefährden. Danach wurde der Patient durch den Rettungsdienst stabilisiert und von der Feuerwehr aus seiner misslichen Lage befreit.

Beim zweiten angenommenen Unfall lag das Fahrzeug auf dem Dach. Auch hier war wieder ein Statist im Fahrzeug und es gelang den Helfern ebenso zügig und professionell wie beim ersten Unfall die Person aus dem Fahrzeug zu befreien.

Nach beiden Übungsbesprechungen kam man zu der Erkenntnis, dass es in der Tat sinnvoll ist das komplette Übungsszenario unter Einbeziehung aller Beteiligten zu üben – oft übt die Feuerwehr ohne den Rettungsdienst und umgekehrt. Das gesteckte Ziel ist jedoch eine gemeinsame Abstimmung untereinander um den größtmöglichen Erfolg für eine patientenorientierte Rettung sicherzustellen.

Die JUH nutzte diese Ausbildungsveranstaltung im Rahmen der Polytrauma-Schulung (Mehrfachverletzungen, von denen mind. eine lebensbedrohlich ist) der notwendigen Fortbildungen für Rettungsassistenten. Zum Ende der Ausbildung bedankten sich Mark Henrich und Jan Rudel bei den Ausbildern Frank Hornung (Feuerwehr Echzell) und Dr. Marco Haas (JUH Bad Nauheim und stellvertretender Kreisfeuerwehrarzt) für das gute Gelingen des Übungstages.

Als Fazit der Abschlussbesprechung wurde schnell deutlich dass die Veranstaltung sehr erfolgreich für alle Beteiligten war und eine Wiederholung im nächsten Jahr stattfinden soll.


April 2006 - Wehrführer begutachten Abluftreinigungsanlage

Der Wehrführerausschuss der Feuerwehren der Gemeinde besuchte dieser Tage das Entsorgungszentrum Wetterau. Dort informierte man sich im Rahmen der Objektkunde über die Erweiterung der Restabfallbehandlungsanlage. Betriebsleiter Werner Godglück und Dr. Jürgen Roth, der technische Leiter, führten die Brandschützer durch die neue Abluftreinigungsanlage.

Der neue Anlagenteil ersetzt den bisherigen Staubwäscher und Biofilter. Durch die neue Technik - kurz RTO für »Regenerative thermische Oxidation« genannt - wird die Abluft jetzt über Keramikkörper geleitet und mindestens eine Sekunde auf 800 Grad Celsius erhitzt.

Die Anlage arbeitet vollautomatisch und sei sicherheitstechnisch auf dem aktuellen Stand. Die Feuerwehrleute ließen sich die Steuerungs und Absperreinrichtungen vorstellen, die für sie im Notfall von Interesse sind. Zum Abschluss der Führung bedankte sich Gemeindebrandinspektor Jan Rudel für die Kooperation mit der kreiseigenen Betreibergesellschaft WEAG.

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März 2006 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung

Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehren wurde Echzells erste Feuerwehrfrau, Anja Stoll, sowie Torsten Stephan, Werner Hornung und Matthias Kapeller für 25-jährigen aktiven Dienst mit der silbernen Brandschutzehrennadel ausgezeichnet. Thomas Preiss wurde zum Feuerwehrmann ernannt, Christian Orth, Uwe Wichmann und David Rubitschu wurden zum Oberfeuerwehrmann und Daniel Schmidt zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Erfolgreiche Lehrgangsabsolventen waren im vergangenen Jahr: Christian Orth, Thomas Preiss, Kay Koburger, Daniel Schmidt, Volker Kinkel, Uwe Wichmann, David Rubitschu, Andreas Braun, Marco Menzel, Lothar Elsheimer, Jens Rubitschu und Jan Rudel. Die Atemschutzgeräteträger kamen in den Genuss einer Heißausbildung im der mobilen Brandsimulationsanlage FireDragon in Bad Nauheim.

Gemeindebrandinspektor Jan Rudel berichtete über die Situation der Feuerwehren. So ist die Einsatzstärke der Jugendfeuerwehren wieder rückläufig. Unter den 92 Einsatzkräften sind sieben Frauen. Von den 26 Einsätzen innerhalb der Gemeinde waren sieben tagsüber an Werktagen. Die Einsätze untergliederten sich in Brände, darunter ein Großbrand, Gefahrguteinsätze, eine Ölspur, ein Hochwassereinsatz, eine Türöffnung, Alarme der Brandmeldeanlage und Verkehrsunfälle. Besonders bedrückend waren die sechs Verkehrsunfälle mit sechs Schwerverletzten und zwei Toten. Zusätzlich gab es 16 überörtliche Einsätze. des in Echzell Stationierten Einsatzleitwagens des Wetteraukreises. Insgesamt leisteten die Wehren über 600 Stunden ehrenamtlichen Einsatz.

Neben den Einsätzen investieren die Feuerwehrleute viel Zeit in die Ausbildung. Die zehn besuchten Lehrgänge reichten von Grundlehrgang, über Fahrertraining, Technische Hilfeleistung nach Bahnunfällen bis hin zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

David Rubitschu trug den Bericht über die Tätigkeiten der 26 Jungen und drei Mädchen der Jugendfeuerwehr vor. Insgesamt ist die Mitgliederzahl im Vergleich zum Vorjahr von 24 auf 29 gestiegen. Die Jugendarbeit verteilte sich auf 343 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 147 Stunden allgemeine Jugendarbeit. Übernahmen in die Einsatzabteilung gab es 2005 keine.

Wie wichtig der Katastrophenschutz im Hinblick auf die starken Schneefälle in Süddeutschland ist, unterstrich der Zugführer des Katastrophenschutzzuges, Oliver Herwig, in seinem Bericht. Die 25 Einsatzkräfte erbrachten im vergangenen Jahr insgesamt 974 Arbeitsstunden bei Übungen und Veranstaltungen. Hierzu zählen die 16 überörtlichen Einsätze des Einsatzleitwagens mit 124 Stunden.

Kreisbrandmeister Matthias Nickel überbrachte den Dank des Kreises an die Echzeller Wehr, die für Lehrgänge auf Kreisebene Räume zur Verfügung stelle und die Lehrgangsteilnehmer sehr gut verpflegte. Besonderes Augenmerk richtete Nickel auf die Änderung der Dienst- und Ausbildungsvorschriften für die Freiwilligen Feuerwehren. Die neuen Dienstvorschriften erlauben ein flexibleres Vorgehen der Kräfte bei Einsätzen. Der Grundlehrgang auf Kreisebene sei nun kürzer und vermittele tatsächlich nur noch Grundkenntnisse. Dafür sei er hauptsächlich auf praktische Übungen aufgebaut. Insgesamt sei man sehr zufrieden mit dem neuen Ausbildungskonzept, das erst seit kurzer Zeit umgesetzt werde. Es verhindere »Durchstarter«, die es bisher gegeben habe: Neulinge, die es innerhalb von drei Jahren vom Feuerwehrmannanwärter zum Oberlöschmeister schafften, aber blanke Theoretiker seien.

Bürgermeister Dieter Müller dankte den Ehrenbeamten sowie im Namen des Gemeindeparlaments und des Gemeindevorstands für die geleistete Arbeit. Die jahrelange Ausbildung, um im Ernstfall helfen zu können, erfordere eine lange und verantwortungsvolle Mitgliedschaft in der Wehr, hob Müller hervor. Es sei mehr als eine einfache Vereinsmitgliedschaft.

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Februar 2006 - Motorkettensägenlehrgang

Wie mit der "Axt im Walde" und der dazugehörigen Ausrüstung - vor allem der Motorkettensäge - richtig umgegangen wird, erlernten im Februar 25 Feuerwehrleute aus den Wehren Bingenheim, Bisses, Bruchenbrücken, Echzell, Gettenau und Niddatal.

Im Feuerwehrhaus in Bisses wurde an vier Abenden der theoretische Teil von den Ausbildern Dieter Röder, Waldemar Oesteritz und Ingo Schneider vermittelt. Hierzu gehörten u.a. die Themen Unfallverhütung, Maschinentechnik, Schneidetechnik und das allgemeine Verhalten im Wald. Der für die Echzeller Gemarkung zuständige Förster Käther unterstützte die Ausbildung im theoretischen Teil und wies für die Praxis im Wald eine geeignete Fläche aus.

Nach erfolgreich abgelegter Prüfung aller Teilnehmer am Freitagabend ging es am Samstag in den Echzeller Wald. Bei schlechten Wetterverhältnissen - es regnete den ganzen Tag - ließen es sich die Teilnehmer trotzdem nicht nehmen, das in der Theorie Erlernte in die Tat umzusetzen. Übungen am liegenden Holz, an unter Spannung stehendem Holz und natürlich das Fällen wurde in vier Gruppen durchgeführt. Hinzu kam das richtige Schärfen der Kette. Zum Abschluß der Ausbildung behandelte man das Thema "Problemfällung" und übte, wie man einen schief gewachsenen Baum in die entgegengesetzte Richtung fallen lassen kann.

Zur Verabschiedung der Teilnehmer bedankte sich Lehrgangsleiter Dieter Röder bei Bürgermeister Dieter Müller, der zu einer Stppvisite "seiner" Feuerwehr in den Wald gekommen war, sowie bei Bauhofmitarbeiter Thorsten Roos für die Unterstützung mit dem gemeindeeigenen MB-Truck.

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08. April 2005 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung

Am Freitag begrüßte der Gemeindebrandinspektor Jan Rudel die Feuerwehren der Großgemeinde Echzell zur allgemeinen Generalversammlung im Feuerwehrhaus Römerstraße. Kai-Uwe Reuß wurde als stellvertretender Gemeindebrandinspektor bestätigt. Das Silberne Brandschutzehrenzeichen erhielten Markus Suppus, Uwe Hintze und Burkhard Kröll. Norbert Braun wurde das Goldene Brandschutzehrenzeichen verliehen.

Gemeindebrandinspektor Jan Rudel begrüßte die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Bingenheim, Bisses, Echzell und Gettenau sowie Kreisbrandmeister Matthias Nickel und Bürgermeister Dieter Müller zur allgemeinen Generalversammlung am Freitagabend im Feuerwehrhaus in Echzell. Bei der folgenden Totenehrung wurde den verstorbenen Kameraden, nicht nur der Echzeller Feuerwehren gedacht.

Die Einsatzstärke der Feuerwehren betrage derzeit 96 Männer und Frauen, berichtete Rudel. Trotzdem werde es immer mehr zu einem Problem, bei einer Alarmierung zur Tageszeit genügend Einsatzkräfte stellen zu können. Hier müsse es deshalb Ziel der Mitgliederwerbung sein Mitbürger, die im Gemeindegebiet arbeiten gewinnen zu können. Obwohl die Alterstruktur der Feuerwehren in Echzell sehr gut sei, dürfe vor allem die Jugendarbeit nicht vernachlässigt werden.

Bei insgesamt sechsundvierzig Einsätzen wurden von den Feuerwehrleuten etwa 514 Stunden erbracht. Nur siebenunddreißig dieser Alarmierung bezogen sich auf das Gemeindegebiet. Die restlichen Einsatzorte lagen außerhalb unter anderem bis in Bad Vilbel und Vonhausen, erklärte Rudel. Diese komme durch den Einsatzleitwagen (ELW 2) des Katastrophenschutzes des Wetteraukreises, der in Echzell stationiert sei und von Echzeller Feuerwehrleuten bei Großeinsätzen besetzt werde.

Noch immer zählen auch nicht wenige Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen zu den Alarmierungsgründen. Hierzu zählte in diesem Berichtsjahr sogar mutwillig betätigter Druck-Brandmelder, bedauerte Rudel. Man müsse sich hier mehr Gedanken darüber machen, dass die Feuerwehrleute ehrenamtliche Mitarbeiter der Gemeinde seien, die im Falle eines Einsatzes ihre Arbeitsplätze verlassen um helfen zu können. Abschließend bemerkte Rudel, dass auch im vergangenen Jahr die Aus- und Fortbildung der Mitglieder groß geschrieben wurde um dem immer breiter werdenden Einsatzspektrum der Feuerwehr gewachsen zu sein.

Die Jugendfeuerwehren Echzell und Bisses konnten im vergangenen einen Zuwachs von acht Mitgliedern verzeichnen, berichtete die Gemeindejugendwartin Franziska Plöschner. Neben der brandschutztechnischen Ausbildung stehe auch Überfachliches auf dem Terminplan. Insgesamt seien derzeit zwanzig Jugendliche in den Jugendfeuerwehren, die auch im kommenden Jahr, wieder breit gefächertes Programm erwarte, kündigte Plöschner an. Nachdem Frank Hornung sein Amt in der Jugendarbeit niedergelegt hatte, übernahm Sidney Ruckelshaussen das Amt des stellvertretenden Gemeindejugendwarts.

Der Katastrophenschutzzug Echzell zählt derzeit fünfundzwanzig Mitglieder, erklärte Zugführer Oliver Herwig. Dieser absolvierte insgesamt acht Katastrophenschutzübungen im vergangenen Jahr.

Vom Wetteraukreis war Kreisbrandmeister Matthias Nickel in Echzell und stellte zunächst klar, es keine Schlechterstellung der Feuerwehren von Landesseite her sei, dass derzeit vom Land Hessen nur Mittel zur Fahrzeugbeschaffung im Bereich des Katastrophenschutzes bereit gestellt würden. Ein größeres Problem sah Nickel in der Durchführung und Finanzierung der geplanten Einführung des „digitalen Funkes“. Hessen wolle hier eine Vorreiterrolle spielen. Insgesamt sei eine Umstellungsfrist von insgesamt sechzehn Jahren vorgegeben. Angesichts der Kosten, sei dies ein fragliches Unterfangen. Die derzeit benutzen Funkemeldeempfänger könnten dann nicht mehr benutzt werden. Jeder Feuerwehrangehöriger erhielte dann eine Art Handy, so Nickel, zum Stückpreis von etwa achthundert bis eintausend Euro. Bei den von Rudel genannten Einsatzstärken könne man sich ausrechnen, welche Kosten damit auf die Kommunen zukämen.

Nach Nickels Überzeugung seien mindestens 50 Prozent der alljährlichen Einsätze vermeidbar, wenn Bürgerinnen und Bürger mehr Eigeninitiative zeigen würden. Es mache sich immer mehr der Gedanke, in den Köpfen breit, man zahle Steuern, dann könne man auch den Notruf wählen statt selbst einen Eimer Wasser in einen brennenden öffentlichen Mülleimer zu schütten. Dies strapaziere die Einsatzmoral der ehrenamtlichen Helfer sowie die Freistellungsbereitschaft der einzelnen Arbeitgeber.

Jan Rudel und Matthias Nickel ehrten Markus Suppus, Uwe Hintze und Burkhardt Kröll mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen für 25jährige aktive Mitgliedschaft. Eine ganz besondere und seltene Ehrung empfing Norbert Braun für 40jährigen aktiven Dienst. Bevor er das Goldene Brandschutzehrenzeichen in Empfang nehmen durfte, hatte sich die Versammlung von den Plätzen erhoben.

Bürgermeister Dieter Müller dankte in seinem Grußwort „seinen Ehrenbeamten“ für die geleistete Arbeit und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Kommune und Feuerwehren. Auch in Zeiten angespannter Haushaltslagen dürfe vor allem an der persönlichen Schutzausrüstung der Einsatzkräfte nicht gespart werden, betonte Müller. Auch er forderte von seiner Gemeinde mehr Eigeninitiative bei der Bekämpfung von Bagatellschäden.

Aufgrund absolvierter Lehrgänge und erforderlichen Dienstzeiten wurden Rebecca Umsonst zur Feuerwehrfrau, David Rubitschu, Uwe Wichmann und Kay Koburger zum Feuerwehrmann und Patric Kapeller, Florian Knöpp, Daniel Schmidt zum Oberfeuerwehrmann sowie Daniel Richter und Raphael Umsonst zum Hauptfeuerwehrmann und Oliver Herwig zum Brandmeister befördert. Bei geheimen Wahlen wurde Kai-Uwe Reuss in seinem Amt als stellvertretender Gemeindebrandinspektor bestätigt.


März 2003 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung

Zu sechs Brandbekämpfungsmaßnahmen (2001: elf) mussten die vier Ortsteilwehren im vergangenen Jahr ausrücken, wie Gemeindebrandinspektor Andreas Günther anlässlich der gemeinsamen Hauptversammlung im Beisein von Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann erläuterte.

Dazu kamen 15 technische Hilfeleistungen (Vorjahr: 15), sechs schwere Verkehrsunfälle (Vorjahr: sechs) sowie sieben Fehlalarmierungen (Vorjahr: neun). Zur Sicherstellung des Schutzes der 6000 Bürgerinnen und Bürger stehen derzeit 91 Feuerwehrmänner und sieben -frauen bereit.

Zwar sei, so Günther, die Zahl der Einsätze geringfügig zurückgegangen, doch stünden den 578 Einsatzstunden 2001 im Jahr 2002 dann 998 Stunden gegenüber. Bei sämtlichen Einsätzen habe man die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von zehn Minuten eingehalten. 23 Lehrgänge des Wetteraukreises und der Landesfeuerwehrschule wurden mit Erfolg absolviert.

Neben dem Erwerb weiterer Kenntnisse ziehen diese Maßnahmen auch Beförderungen nach sich, die von Andreas Günther vorgenommen wurden. So werden künftig lsabel Sauer, Katja Adler, Marco Menzel, Raphael Umsonst, Bernd Ostheim und Holger Glaub als Oberfeuerwehrfrauen beziehungsweise -männer in die Pflicht genommen. Franziska-Maria Plöschner ist fortan Hauptfeuerwehrfrau. Mit der Beförderung zum Hauptbrandmeister (dies ist der höchste Dienstgrad für einen Aktiven in der Freiwilligen Feuerwehr), die von Kreisbrandinspektor Hartmann ausgesprochen wurde, wurden Kai-Uwe Reuß und Frank Hornung Stabsführungsaufgaben übertragen.

Mit eindrucksvollen Zahlen war der Bericht von Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart Frank Hornung untermauert. Derzeit gehören der Jugendwehr 26 Jungen und neun Mädchen an, denen im Berichtsjahr 116 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung sowie 146 Stunden allgemeine Jugendarbeit angeboten wurden. Neben der Teilnahme am Aktionstag der Hessischen Jugendfeuerwehren in Darmstadt-Dieburg beteiligte man sich an sportlichen Wettkämpfen der Kreisjugendfeuerwehr. Einer der Höhepunkte war die gemeinsame Großübung der Jugendwehren von Echzell und Bisses.

Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann, der die Dankadresse des Kreises überbrachte, zollte den Blauröcken für ihr uneigennütziges Engagement Dank und Anerkennung, Rückblickend erinnerte er an das Hochwasser Anfang Januar, als die Echzeller Wehren drei Tage lang rund um die Uhr im Einsatz waren und die Grenzen physischer Belastbarkeit erreicht worden seien.

Für 25-jährige aktive Tätigkeit zeichnete Hartmann Holger Winter, Udo Schmidt und Dieter Koburger mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen aus. Dieter Wolf hatte der hessische Innenminister für 40-jährigen aktiven Einsatz das goldene Brandschutzehrenzeichen zuerkannt. Bürgermeister Dieter Müller, der später gekommen war, überreichte den Geehrten ein Präsent der Gemeinde sowie dem kürzlich gewählten Bisseser Wehrführer Uwe Hintze die Ernennungsurkunde.

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März 2002 - Gemeinsame Jahreshauptversammlung

Als Gemeindebrandinspektor Andreas Günther um 22.12 Uhr die gemeinsame Hauptversammlung der Einsatzabteilungen aus den Feuerwehren der Großgemeinde schloss, war nicht nur die Bilanz des gemeindlichen Feuerwehrwesens vorgelegt und diskutiert worden, sondern wurde darüber hinaus mit der erneuten Wahl des »obersten Feuerwehrkommandanten« Kontinuität bewiesen.

Insgesamt waren es, so die Ausführungen von Günther, 42 Anlässe verschiedenster Art, die ein Ausrücken der Floriansjünger erforderlich machten. Dabei schlugen elf Brandbekämpfungsmaßnahmen mit 189 Stunden, 17 technische Hilfeleistungen mit 258 Stunden, sechs Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen mit 317 Stunden sowie acht Fehlalarmierungen mit 60 Einsatzstunden zu Buche. In allen Fällen waren die Einsatzkräfte innerhalb der vorgeschriebenen Hilfsfrist von zehn Minuten am Einsatzort. Welchen Unabwägbarkeiten und Gefahren jeder einzelne Floriansjünger im Einsatz ausgesetzt ist, wissen nur wenige. Als Bespiele für gefährliche Einsätze nannte Günther den in Bleichenbach verunglückten Gefahrguttransporter, die Explosion in einem Bad Vilbeler Autohaus und den Zugunfall am 17. Dezember in Echzell.

Lob zollte Günther den Blauröcken, die sich Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen auf Kreis- oder überregionaler Ebene unterzogen haben. Aufgrund dessen wurden Isabell Sauer zur Feuerwehrfrau, Matthias Schneider zum Oberfeuerwehrmann, Marco Klein und Sascha Beck zum Hauptfeuerwehrmann, Klaus Hammerschmidt zum Löschmeister und Roger Scharf zum Oberlöschmeister befördert.

Positiv fiel auch der Bericht über die Arbeit der Jugendfeuerwehren aus, den Jugendwart Frank Hornung erstattete über die feuerwehrtechnische Ausbildung (162 Stunden) sowie die allgemeine Jugendarbeit (173 Stunden). Derzeit gehören der Jugendwehr, nachdem fünf »Ehemalige« ihren Weg künftig in Aktivenabteilung gehen werden, 24 Buben und 13 Mädchen an.

Auszeichnungen überreichte Kreisbrandmeister Michael Kinnel. Für 25 Jahre aktive Tätigkeit wurden in der Einsatzabteilung Andreas Günther, Eckhard Hirt und Bernd Ostheim vom hessischen Innenminister das silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande verliehen.

Auch Kreisbrandmeister Michael Kinnel, der die Grußadresse des Kreises überbrachte, nahm die Jahresbilanz mit Wohlwollen zur Kenntnis. Seinen Worten zufolge verfüge Echzell über eine zuverlässige und schlagkräftige Wehr, der allerhöchstes Lob zu zollen sei. Klaus Dietz, Mitglied der CDU-Fraktion im hessischen Landtag, stellte im Zeitraffer das Feuerwehr-Förderprogramm der Landesregierung vor. Außerdem lud er die Jugendfeuerwehr zu einem Besuch in den Landtag nach Wiesbaden ein. Seitens der gemeindlichen Gremien sprach Bürgermeister Dieter Müller den Einsatzkräften Dank und Anerkennung aus. Nach erfolgter Wahl händigte er dem alten und neuen Gemeindebrandinspektor Andreas Günther sowie dem stellvertretenden Gettenauer Wehrführer, Klaus Hammerschmidt, die Ernennungsurkunden aus.

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20. August 1994 - Einweihung des gemeinsamen Feuerwehrhauses Echzell/Gettenau

Nach knapp 12-monatiger Bauzeit konnte das gemeinsame Feuerwehrhaus der Wehren Echzell und Gettenau am 20. August 1994 mit der symbolischen Schlüsselübergabe durch Architekt Holzhauer an Bürgermeister Karl-Heinz Müller offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Am darauf folgenden Sonntag hatten die Wehren Echzell und Gettenau zum Tag der offenen Tür eingeladen. Dieser Einladung folgten mehr als 1200 Bürger. Das kulturelle Programm übernahmen die Musikvereine Echzell und Gettenau sowie die Echzeller Landfrauen. Durch die Feldköche Wolfgang und Thorsten Roos wurde für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Eröffnet wurde der Tag durch Böllerschüsse der Echzeller Sportschützengemeinschaft.


Texte und Bilder gemäss Angabe. - Zeitungsartikel in der Regel aus der Wetterauer Zeitung oder dem Kreis-Anzeiger. - Bekannte Autoren und Fotografen: Anja und Michael Stoll, Marc Stefan, Maxi Roos, Jan Rudel, Thomas Wettig. - Gerade bei den älteren Artikeln bitten wir um Verständnis, wenn keine Autorenangaben vorhanden sind.